++ Heute: Acht Flutlichtrennen in München-Daglfing ab 18:24 Uhr ++ ++ Heute: Rudi Haller mit Pompano Julian, Rilana und Tyrolian Dream in Bologna (ab 13:25 Uhr) ++ ++ Heute: Lenders-Stute Voyage d`Amour mit Yoan Lebourgeois in Vincennes (14:25 Uhr) ++ ++ Aby: Stall Adamas' Nibali mit Joakim Lövgren fehlerhaft - Le Croisé-Laroche: Kirsten Kleinbrahms Napster mit Lea Ahokas in einem 24.000-Euro-Reiten chancenlos - Solvalla: Stall Habos Twinkle Face steigert sich mit Erik Adielsson als Zweite auf 1:12,3/1640 Meter ++ ++ Samstag: Cindy Truppo - erstmals für ihre neuen Besitzer Roger Wittmann und Thorsten Weck - mit Thorsten Tietz im Gran Premio MIPAAF Allevamento Filly (220.000 Euro/2100 Meter) in Neapel von Startplatz 5 u.a. gegen die ebenfalls noch ungeschlagene Caramel Club (8) ++ ++ Sonntag: Herbstpreis der Dreijährigen (10.000 Euro), 7. Lauf zur Gold-Serie (10.000 Euro) sowie drei PMU-Rennen in Berlin-Mariendorf (ab 10:55 Uhr) - Um 13:12 Uhr kommt als Parallelveranstalter Mönchengladbach mit neun Prüfungen dazu ++
Warm-up für Vincennes
20. November 2020

(GelsentrabPR) – Einen Tag nach dem Prix de Bretagne, der ersten klassischen Vorprüfung für den Prix d’Amérique, und sozusagen als Warm-up für den nächsten Renntag des Winter-Meetings am Nachmittag in Paris-Vincennes liefert Gelsentrab am Montag den Content für die Mittagsstunden auf dem französischen Spartensender Equidia. Vier Prüfungen stehen in Gelsenkirchen auf dem Programm, dem man selbstverständlich nicht nur in Frankreich, sondern auch hierzulande folgen kann – aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen allerdings nur an den Bildschirmen und nicht auf der Bahn selbst.

Blick auf Hummer Scott gerichtet

Den sportlichen Mittelpunkt der um 11.40 Uhr beginnenden Veranstaltung bildet der Preis von Avenches, in dem neun Teilnehmer mit bis zu 45.000 Euro Gewinnsumme an den Ablauf gehen und über 2.000 Meter um die Prämien in Gesamthöhe von 4.500 Euro streiten. Ein besonderes Augenmerk werden die Traberfans im Vorfeld der Partie auf Hummer Scott (8/Jeffrey Mieras) richten, denn der Niederländer tritt nach einigen guten Ergebnissen in der Heimat und in Schweden erstmals auf deutschem Boden in Erscheinung. Dabei sind ihm gute Chancen auf den Sieg zuzurechnen, obwohl er seit April 2019 nicht mehr mit der Maximal-Ausbeute in den Stall zurückgekehrt ist. Der Tesselaar-Schützling trifft es in der Feldmark leichter.

Gegenwehr erwartet den Sechsjährigen wohl vor allem von seinem Landsmann und Altersgefährten Hercules Petnic (3/Robbin Bot), der sich jüngst über die Meile bereits den fünften Jahreserfolg sicherte und dabei gegen freilich schlagbare Konkurrenz dominierte. Ohne frisches Erfolgserlebnis zieht hingegen Noubliez jamais (5) in den Kampf. Reados Jüngster konnte bei den letzten drei Engagements wenig überzeugen, hat mit Jochen Holzschuh nun aber einen neuen Partner im Sulky.

Interessantes Viererwette-Rennen

Der ist im Preis von St. Moritz mit Online PS (10) allenfalls etwas für Außenseiter. Der Weg zum Sieg führt in der mit Viererwette gelaufenen Prüfung über den Stallgefährten Powerful PS (7/Marciano Hauber), der in diesem Jahr bisher immerhin drei Volltreffer markieren konnte und bei den letzten fünf Auftritten jeweils auf dem Treppchen endete. Vorbei an dem Wallach wollen am Montag vor allem der frische Sieger James Moko (8), den Trainer, Besitzer und Züchter Jan-Henk Janssen erneut selbst steuert, und die diesem am 8. November nur knapp unterlegene Joan Hanover (3/Robbin Bot). Die gut in Schwung gekommene Ida Swagerman (4/Anne Lehmann), Iamtheonewhoknocks (2/Caroline Aalbers) und Adrian Scott (6/Klaus Horn) sind andere interessante Starter, die zumindest auf keinem Viererwette-Schein fehlen sollten.

Weitere Kandidaten für die V4

Umfangreich ist auch die Liste der Pferde, die für die V4-Wette in Betracht kommen. Neben den bereits Genannten muss hier im einleitenden Preis von Frauenfeld auf jeden Fall mit Hopper (3/Robbin Bot) und dem schwierigen Herald Scott (5/Jeffrey Mieras) gerechnet werden, möglicherweise können auch der formstarke Wizzard (4/Katharina Kramer) und die – wie ihr Fahrer Dejan Petrovic – zum ersten Mal in Deutschland an den Start gehende Velten Pokerface (2) eine Rolle spielen.

Im »Preis von Dielsdorf« für die Anfängerklasse sollte die Siegentscheidung zwischen dem Debütanten Bayard (3/Robbin Bot) und dem Gerrits-Traber Newcapitano Turbo (1/Erwin Bot) fallen, wobei der Erstgenannte nach einer versprechenden Qualifikation, bei der er den Schlussabschnitt in 1:12er-Tempo zurücklegte, vermutlich etwas mehr Zuspruch am Totalisator finden wird. 

Tipps Gelsentrab

Montag, 23. November 2020, 11.40 Uhr

1. Rennen: Hopper (3) – Herald Scott (5) – Wizzard (4)

2. Rennen: Hummer Scott (8) – Hercules Petnic (3) – Noubliez jamais (5)

3. Rennen: Bayard (3) – Newcapitano Turbo (1) – Yucatan (9)

4. Rennen: Powerful PS (7) – James Moko (8) – Joan Hanover (3) – Ida Swageman (4)