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Siegerlisten

Arthur Knauer - Rennen

Siegerinnen im Arthur Knauer-Rennen

Das Arthur Knauer-Rennen wurde nach jahrelanger Unterbrechung 1964 vom Trabrennverein Mariendorf wiederbelebt und erinnert an den Züchter der Derbysieger Adria (1932) und Adriatica (1940). Das Rennen bildete lange Jahre den Abschluss einer Rennserie für die Stuten des Derbyjahrgangs. Es erhielt den Untertitel „Stuten-Derby“. Von 1979 bis 1986 war das Arthur Knauer-Rennen eine Prüfung für ältere Stuten. 1989 ist man wieder zum ursprünglichen Modus zurückgekehrt.

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Buddenbrock - Rennen

Freiherr von Buddenbrock war Hofmarschall des Herzogs Ernst Günther zu Schleswig-Holstein, des Protektors und Ehrenpräsidenten der Trabrenngesellschaft Berlin-Westend. Im Auftrage des Herzogs hatte er sich mit den Angelegenheiten des Trabersports zu befassen. Das Buddenbrock-Rennen war lange Zeit das bedeutendste Zuchtrennen für Dreijährige nach dem Derby und zählte mit dem Adbell Toddington-Rennen und dem Derby zur sogenannten „Dreifachen Krone“.

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Elite - Rennen

Der Anstoß zur Schaffung dieses Rennens war eigentlich der Preis der Besten, denn als einige Vorstandsmitglieder des Trabrennvereins Gelsenkirchen 1947 zu diesem Ereignis in München weilten, wurde der Gedanke laut, Stella maris und Kampfflieger im Verein mit weiteren deutschen Spitzenpferden auch in Westdeutschland einmal starten zu sehen, um so den westdeutschen Turffreunden ein besonderes Ereignis zu bieten.

Die Prüfung stieg schnell zu einem der renommiertesten Rennen Europas empor, das von Pferden der französischen Traberzucht dominiert wurde. Bereits 1956 zählte das Elite Rennen zu dem in jenem Jahre erstmals ausgetragenen europäischen Grand Circuit. Nachdem das Elite Rennen 1951 erstmals ausländische Beteiligung aufweisen konnte, gelang es der deutschen Zucht nur viermal, sich in die Siegerliste einzutragen.

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Deutsches Traber St. Leger

Das Rennen war ursprünglich, als es im Jahre 1954 ausgeschrieben wurde, als Jubiläumsrennen aus Anlass des 80jährigen Bestehens des deutschen Trabrennsports gedacht. Veranstalter waren der Hausherr in Gelsenkirchen und der Trabrennverein Recklinghausen gemeinsam. Dann erwies es sich aber, dass es in doppelter Hinsicht notwendig war, zunächst um den großen Berliner Prüfungen einen endgültigen Abschluss zu geben, und dann, um auch den Westdeutschen, deren dem Trabrennsport sich widmender Kreis immer größer wurde, eine Prüfung zu bieten, die den besten Dreijährigen endgültig ermittelt.

Der Begriff „St. Leger“ gehört zu den ältesten Namen, die im Turf, wenn auch im Galoppsport, bestehen. Schon im 18. Jahrhundert wurde es als Nachprüfung des englischen Galopp-Derbys in Doncaster entschieden.

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Breeders Crown

Die Breeders Crown-Rennserie wurde 1995 konzipiert und gelangte 1998 erstmalig zur Austragung. Das Besondere an dieser Rennserie ist der Verbund zwischen Deckhengsthalter, Züchter, Besitzer und Rennveranstalter, die gemeinsam den Pool für die Finanzierung tragen.

Die Breeders Crown ist eine nationale Rennserie für zwei- bis siebenjährige Pferde, deren Väter für die Breeders Crown nominiert worden sind. Sie wird getrennt nach Geschlechtern gelaufen.

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Deutsches Traber-Derby bis 1949

Das Deutsche Traber-Derby ist eine Schöpfung der Trabrenngesellschaft Berlin-Westend und kam deshalb vom Gründungsjahr 1895 – 1908 selbstverständlich auf deren eigenen Bahn zur Austragung. Von 1909 – 1914 wurde es in Ruhleben gelaufen, das die Erbschaft Westends antrat, und von 1915 – 1919 in Mariendorf, da Ruhleben in diesen Jahren Gefangenenlager war. Von 1920 – 1937 war wieder Ruhleben Austragungsort des Derbys. 1938 wurden in Ruhleben größere bauliche Veränderungen vorgenommen, so dass 1938 das Derby wieder in Mariendorf zur Austragung kam. In den Kriegsjahren 1943 und 1944 wurde das Derby erneut in Mariendorf entschieden und in den ersten Jahren nach dem Krieg von 1946 bis 1948 in Karlshorst und 1949 in Mariendorf.

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Deutsches Traber-Derby 1950 - 1981

Nur für ein Jahr kehrte das Derby 1950 nach Ruhleben zurück, seit 1951 findet das Deutsche Traber-Derby in Berlin-Mariendorf statt. 1949 wurde durch politische Umstände sowohl in Mariendorf als auch in Karlshorst ein Deutsches Traber-Derby gelaufen, welches in den westdeutschen Annalen aber nicht als Derby anerkannt worden ist. Ein eigenes Traber-Derby der DDR gelangte erstmalig nach dem Mauerbau 1962 in Karlshorst zur Austragung. Das Jahr 1956 markiert die Einführung der Autostart-Methode.

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Deutsches Traber-Derby ab 1982

Eine gravierende Änderung der Ausschreibung erfolgte 1979, als die Derbydistanz von 3200 Meter auf 2000 Meter verkürzt wurde. Seit 1986 wird das Derby über die Distanz von 1900 Meter entschieden

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Großer Preis von Deutschland

Nach dem ersten Weltkrieg regte sich in allen deutschen Traberzentralen der Wille, durch die Schaffung internationaler Prüfungen dem Renngeschehen ein neues Gesicht zu geben. Leitmotiv dieses Gedankens war, Leistungsvergleiche mit den ausländischen Spitzenpferden vorzunehmen, was schon immer die beste Methode war, den eigenen Zuchtstandard zu heben. Mit der Entstehung des Matadoren Rennens wurde 1919 in Mariendorf der Anfang gemacht und ein Jahr später hob der Altonaer Renn-Club – parallel mit der Begründung des Preises von München in Bayern – den Preis von Deutschland aus der Taufe.

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Großer Preis von Bayern

Der erstmals 1922 ausgetragene Große Preis von Bayern des Münchner Trab- und Zuchtvereins bildete in seinem Gründungsjahr eine Sensation, denn das Rennen war mit 100.000 Mark dotiert, die höchste Summe für ein Trabrennen im Deutschen Reich. Das Rennen endete mit einer großen Überraschung durch den Sieg von Mister Teddy im Besitz des Stalles Grumm. Der Überlieferung nach soll der Sieg eine drei Tage und drei Nächte währende Siegesfeier im Cafe Orient ausgelöst haben, das sich im Besitz von Herrn Grumm befand. Über die Jahrzehnte wurde der Große Preis von Bayern in seiner Ausschreibung mehrfach verändert. Er begann 1922 als Vorlaufrennen, war von 1928 bis 1962 ein internationales Stichfahren, bis er 1963 zu einer echten internationalen Topprüfung ohne Zulagen wurde. Neben dem Preis der Besten trafen sich im Großen Preis von Bayern die besten Traber Europas und der Welt.

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