++ Pfingstsonntag: Volle Karte in Hamburg - TCT Gold Cup für Dreijährige um je 14.000 Euro - Schwarzer Steward-Rennen um 15.000 Euro - Zwei Vorläufe zum Hamburger Stuten-Cup um je 5.000 Euro - Zwölf Prüfungen ab 13:00 Uhr ++ ++ Pfingstmontag: 13 Rennen zum Auftakt des Pfarrkirchener Pfingstmeetings - 23. EURO-Cup um 16.000 Euro - Beginn 13:00 Uhr ++ ++ Pfingstdienstag: Bayerisches Zuchtrennen (20.000 Euro/2600 Meter) - Trogir mit dem Goldhelm gegen einheimische Armada - Zwölf Prüfungen ab 13:30 Uhr ++ ++ Dannero: Erster Schweden-Erfolg von Patrick Maleitzkes Summermusic'nights S mit Daniel Wäjersten in 1:11,9/2140 Meter ++ ++ Vire: Jürgen Jochems Le Petit Jeu mit Mike Lenders in einem 23.000er Course E 2. in 1:15,6/2700 Meter ++ ++ Eskilstuna: DJ Masi (Carl Philip Lindblom) für Florian Marcussen und Stall Gesvea 2. in 1:15,5/2140 Meter ++ ++ Skive: Jan Maurix' Najara Beuckenswijk beim Saisondebüt mit Michelle Mønster im Reiten dis.rot ++

Die Anfänge der Traberzucht

Mariendorf

Alle Rennpferde, Galopper wie Traber gehen auf die drei arabischen Stammväter Byerly Turk, Godolphin und Darley Arabian zurück.

Der TRABER, so wie wir ihn heute kennen, ist das Produkt einer relativ jungen, dafür aber umso interessanteren Zucht.

Ihr Ursprung geht auf das Jahr 1775 zurück. Das ist das Geburtsjahr des Orlowtrabers. Auf der Suche nach einem Pferdetyp, der ausdauernd genug sein sollte, die große Weite des Zarenreiches als Kurier- oder Postkutschenpferd schnell und zuverlässig zu überbrücken, kreuzte der russische Graf Orlow den Araberhengst Smetanka mit einer dänischen Stute. Dieser Verbindung entsprang der Schimmel-Hengst Bars I, der als Stammvater der Orlow-Rasse gilt. In ihr fanden Temperament, Trabvermögen und Ausdauer eine ideale Vereinigung, die sich heute noch großer Wertschätzung erfreut.

Traber History

Unabhängig von der russischen Zucht begann sich Ende  des 18.Jahrhunderts unter dem Einfluss nicht organisierter Wagenrennen eine ähnliche Entwicklung in Nordamerika anzubahnen. Hier muss man den überragenden Vererber Hambletonian 10 als den Stammvater der amerikanischen Traberzucht ansehen.

Das dritte Ursprungsland ist Frankreich. In der Normandie war es der im Vollblut stehende Young Rattler, der Anfang des 19. Jahrhunderts die angloamerikanische Traberzucht begründete. Diese Zucht wurde allerdings später durch die Zufuhr amerikanischen Blutes entscheidend in ihrer Entwicklung beeinflusst.

Allen Traberrassen gemeinsam ist jedoch das lebhafte Temperament, die hohe Intelligenz und der gutartige Charakter.

In Deutschland fanden die ersten Trabrennen 1873 in Straubing und 1874 in Hamburg-Jüthorn statt. Eine dokumentierte Zuchtbuchführung besteht in der deutschen Traberzucht seit 1896.