++ Vincennes: Stall Habos Namanga Bo (Matthieu Abrivard) und Heiko Schwarmas Golfe Juan (Gabriele Gelormini) im geschlagenen Feld ++ ++ Romme: Stall Habos Island Smart gewinnt das Nachwuchsfahren mit Julia Nilsson in 1:14,4/2140 Meter - Sonja Tinters Banana Joe mit Klaus Kern Dritter in 1:15,7/2140 Meter ++ ++ Neapel: Beim Italien-Debüt unterliegt die Breeders-Crown-Zweite Philadelphia Bo für die Farben von Roger Wittmann und Thorsten Weck mit Roberto Vecchione in einem 15-köpfigen Feld aus zweiter Reihe in 1:19,0/2100 Meter nur dem Favoriten - Mailand: Thorsten Tietz mit River Flow mit Doppelzulage Zweiter in 1:16,4/2740 Meter, mit Odessas Boy Sechster in 1:16,7/1650 Meter - Samstag gastiert der designierte Silberhelm mit Bramante CLA und Serafino in Modena (ab 13:55 Uhr) ++ ++ Sonntag: Neun Rennen in Mönchengladbach ab 13:00 Uhr - Großer Preis des Rheinischen Karnevals für Dreijährige um 10.000 Euro - Acht Prüfungen in Hamburg inkl. eines TCT-Satellitenrennens für Zweijährige (Beginn 14:25 Uhr) ++ ++ Montag: PMU-Lunch in München - Sechs Prüfungen ab 11:35 Uhr ++ ++ Mittwoch: PMU-Abend in Dinslaken mit sechs Rennen ab 19:00 Uhr ++

Die Anfänge der Traberzucht

Mariendorf

Alle Rennpferde, Galopper wie Traber gehen auf die drei arabischen Stammväter Byerly Turk, Godolphin und Darley Arabian zurück.

Der TRABER, so wie wir ihn heute kennen, ist das Produkt einer relativ jungen, dafür aber umso interessanteren Zucht.

Ihr Ursprung geht auf das Jahr 1775 zurück. Das ist das Geburtsjahr des Orlowtrabers. Auf der Suche nach einem Pferdetyp, der ausdauernd genug sein sollte, die große Weite des Zarenreiches als Kurier- oder Postkutschenpferd schnell und zuverlässig zu überbrücken, kreuzte der russische Graf Orlow den Araberhengst Smetanka mit einer dänischen Stute. Dieser Verbindung entsprang der Schimmel-Hengst Bars I, der als Stammvater der Orlow-Rasse gilt. In ihr fanden Temperament, Trabvermögen und Ausdauer eine ideale Vereinigung, die sich heute noch großer Wertschätzung erfreut.

Traber History

Unabhängig von der russischen Zucht begann sich Ende  des 18.Jahrhunderts unter dem Einfluss nicht organisierter Wagenrennen eine ähnliche Entwicklung in Nordamerika anzubahnen. Hier muss man den überragenden Vererber Hambletonian 10 als den Stammvater der amerikanischen Traberzucht ansehen.

Das dritte Ursprungsland ist Frankreich. In der Normandie war es der im Vollblut stehende Young Rattler, der Anfang des 19. Jahrhunderts die angloamerikanische Traberzucht begründete. Diese Zucht wurde allerdings später durch die Zufuhr amerikanischen Blutes entscheidend in ihrer Entwicklung beeinflusst.

Allen Traberrassen gemeinsam ist jedoch das lebhafte Temperament, die hohe Intelligenz und der gutartige Charakter.

In Deutschland fanden die ersten Trabrennen 1873 in Straubing und 1874 in Hamburg-Jüthorn statt. Eine dokumentierte Zuchtbuchführung besteht in der deutschen Traberzucht seit 1896.