++ Wegen der Ausgangssperre in Frankreich wurde der Gelsenkirchener PMU-Renntag am Mittwoch, 3. Februar, auf den Vormittag gelegt - Neuer Rennbeginn ist 10:00 Uhr - Starterangabe bis Freitag, 10:00 Uhr ++ ++ Heute: Susanne Auers Ornello (Marc Elias) und Stall Gesveas U R Amazing (Ken Ecce) in Aby (ab 18:20 Uhr) ++ ++ Samstag: Dreambreaker im Prix du Luxembourg (100.000 Euro/2100 Meter) mit Eric Raffin aus der ersten Startreihe gegen neun Gegner - Jean-Michel Bazire steuert Dorgos de Guez - Breeders-Crown-Sieger Because you love me mit Robin Bakker im Prix Moni Maker (33.000 Euro/2700 Meter) ++ ++ Sonntag: 100. Prix d'Amérique um eine Million Euro - Im Rahmen: Breeders-Crown-Siegerin ALL IN LOVE mit Dion Tesselaar im Prix Lépold Verroken (60.000 Euro/2100 Meter) ++ ++ Sonntag: Saisonauftakt in Mönchengladbach (sieben Rennen ab 12:30 Uhr) und Berlin-Karlshorst (elf Rennen ab 13:30 Uhr) ++

Die Anfänge der Traberzucht

Mariendorf

Alle Rennpferde, Galopper wie Traber gehen auf die drei arabischen Stammväter Byerly Turk, Godolphin und Darley Arabian zurück.

Der TRABER, so wie wir ihn heute kennen, ist das Produkt einer relativ jungen, dafür aber umso interessanteren Zucht.

Ihr Ursprung geht auf das Jahr 1775 zurück. Das ist das Geburtsjahr des Orlowtrabers. Auf der Suche nach einem Pferdetyp, der ausdauernd genug sein sollte, die große Weite des Zarenreiches als Kurier- oder Postkutschenpferd schnell und zuverlässig zu überbrücken, kreuzte der russische Graf Orlow den Araberhengst Smetanka mit einer dänischen Stute. Dieser Verbindung entsprang der Schimmel-Hengst Bars I, der als Stammvater der Orlow-Rasse gilt. In ihr fanden Temperament, Trabvermögen und Ausdauer eine ideale Vereinigung, die sich heute noch großer Wertschätzung erfreut.

Traber History

Unabhängig von der russischen Zucht begann sich Ende  des 18.Jahrhunderts unter dem Einfluss nicht organisierter Wagenrennen eine ähnliche Entwicklung in Nordamerika anzubahnen. Hier muss man den überragenden Vererber Hambletonian 10 als den Stammvater der amerikanischen Traberzucht ansehen.

Das dritte Ursprungsland ist Frankreich. In der Normandie war es der im Vollblut stehende Young Rattler, der Anfang des 19. Jahrhunderts die angloamerikanische Traberzucht begründete. Diese Zucht wurde allerdings später durch die Zufuhr amerikanischen Blutes entscheidend in ihrer Entwicklung beeinflusst.

Allen Traberrassen gemeinsam ist jedoch das lebhafte Temperament, die hohe Intelligenz und der gutartige Charakter.

In Deutschland fanden die ersten Trabrennen 1873 in Straubing und 1874 in Hamburg-Jüthorn statt. Eine dokumentierte Zuchtbuchführung besteht in der deutschen Traberzucht seit 1896.