++ Heute: Vier PMU- und fünf Rahmenprüfungen in München - Beginn 11:20 Uhr ++ ++ Heute: Karin Walter-Mommerts Chelsea mit Stefan Persson in Karlshamn (13:26 Uhr) ++ ++ Heute: Karin Walter-Mommerts Timotejs Oki, Vancouver Tile und Pearl Kayz mit Björn Goop in Örebro - Ab 18:30 Uhr ++ ++ Eskilstuna: Im ICA Maxi Eskilstuna Fyraåringstest (641.000 Kronen) trabt der Readly-Express-Sohn Zarex (Daniel Wäjersten) mit 1:11,0/2640 Meter Distanz-Weltrekord für Vierjährige - Karin Walter-Mommerts Einstein Face (Dante Kolgjini) dis.rot, Knoxville Nichtstarter - Weltrekordlerin Allegiant mit Örjan Kihlström in einem 339.000-Kronen-Lauf der STL Diamantstoet 1. in 1:11,2/2140 Meter - Gestüt Lasbeks Undinia (Magnus Djuse) nach katastrophalem Rennverlauf früh geschlagen - Im 3. Vorlauf zum Super Trot Cup qualifizieren sich Brilliant Kid (1:12,7/2140 Meter), Peter Pan und Overdrive Steel für das Finale in Berlin - Im Rahmen Karin Walter-Mommerts German Kaiser 2. in 1:12,6/2140 Meter Bänderstart, Fair Trade (Anders Eriksson) 2. in 1:11,5/1640 Meter, R.K.Pascal (Björn Goop) 1. in 1:11,9/2160 Meter Bänderstart, Langli (Dante Kolgjini) 6. in 1:11,7/1640 Meter ++ ++ Baden: Im PMU-Block Under a Spell (Dr. Conny Schulz) 2. in 1:15,2/1600 Meter, Teatox 2. in 1:17,0/2125 Meter Bänderstart, Indy (Marisa Bock) nach Behinderung 6. in 1:18,0/2600 Meter, Hulken Sisu (Wolfgang Ruth) 3. in 1:17,2/2125 Meter Bänderstart - Im Rahmen Andreas Geineder mit Hot and Spicy S 3. in 1:18,4/2100 Meter, mit Pamira 1. in 1:15,6/1600 Meter ++ ++ Freitag: Stall Wieserhofs Orlando Paladino mit Roberto Vecchione in Cesena (23:05 Uhr) ++ ++ Samstag: 4. Lauf der Gold-Serie und 6. Lauf der Newcomer-Serie in Berlin-Mariendorf - Acht Prüfungen ab 18:00 Uhr - PMU-Matinée in Wolvega - Exploit Kronos (Robbin Bot) und Villeneuf (Jaap van Rijn) im 4. Vorlauf zum Super Trot Cup - Criterium der Vierjährigen (14.300 Euro) und Sweepstakes R für Hollands Dreijährige um 15.730 Euro (Hengste/Wallach) bzw. 17.270 Euro (Stuten) - Beginn 10:42 Uhr ++ ++ Sonntag: PMU-Rennen an der Niers mit dem Großen Preis der Stadt Mönchengladbach - Beginn 16:00 Uhr - Vier C-Bahn-Rennen in Pocking ab 13:30 Uhr ++
Was den Trabrennsport besonders macht
25. November 2014

Dieses Erlebnis ist dabei keineswegs nur einem erlauchten Kreis von Profis vorenthalten, wie den leichtgewichtigen Jockeys beim Galopprennen: Amateure bilden eine wichtige Basis des Trabrennsportes und dieser ermöglicht auch Quereinsteigern und Menschen, die bisher wenig oder gar keinen Kontakt mit Pferden hatten, selbst die Leinen in die Hand zu nehmen. Die körperliche Fitness spielt dabei eine untergeordnete Rolle – man muss nicht sportlich sein, um im Sulky Erfolge feiern zu können!

Und wem das Rennen fahren zu aufregend sein sollte, der findet im alltäglichen Training, vor allem außerhalb der Rennbahnen auf den ländlich gelegenen Stallanlagen der Trainer, eine Oase der Entspannung. Es kann meditative Züge annehmen, mit dem eigenen oder „geliehenen“ Traber über die Trainingsbahn, Feldwege oder durch den Wald zu joggen. Die allsamstäglichen Trainingsrunden, egal ob lockeres Jogging oder Intervalltraining mit bis zu 40 km/h, sind für mich der ideale Ausgleich zum Berufsalltag.

Auch für Traberfans, die mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben möchten, bietet das Verfolgen von Training und natürlich insbesondere der Rennen ein ausfüllendes Hobby. Der Nervenkitzel, die Entwicklung des eigenen Pferdes auf dem Weg zum Rennen zu beobachten und dann zwei, drei Minuten voller Anspannung mitzufiebern und – hoffentlich – am Ende zu jubeln, auch das zeichnet den Trabrennsport aus.

Das Besondere

Es dürfte nur wenige Sportarten geben, bei denen Neueinsteiger innerhalb kürzester Zeit selbst an Wettkämpfen teilnehmen können und sich – bei entsprechendem Talent des Pferdes – auf Augenhöhe mit den besten dieser Zunft messen können. Dabei ist nicht entscheidend, ob der Mensch eine bestimmte körperliche Verfassung (wie beim Marathonlaufen) oder technische Fertigkeiten (wie beim Golf) erlangt hat – sondern wie gut es ihm gelingt, mit dem Partner Pferd zu interagieren und es zu Höchstleistungen zu motivieren.

Die Liste derer, die als Spätberufene in diesen Sport eingestiegen sind und schnell Erfolge gefeiert haben, ist lang. Und spätestens, wenn man zum ersten Mal selbst als Sieger über die Ziellinie gefahren ist, die Siegerehrung genießen durfte und die Siegerparade vor dem Publikum erlebt hat, weiß man, was den Trabrennsport auszeichnet. Nachher den Partner zu versorgen, das Pferd unter der Siegerdecke trocken zu führen und diesen besonderen Moment zu genießen – unbezahlbar!

Auch im Vergleich zu anderen Pferdesportarten fällt der Ein- und Aufstieg im Trabrennsport deutlich leichter. Schon Erik Adielsson, einer der erfolgreichsten Trabrennfahrer Europas, sagte über den Vergleich zwischen Sattel  und Sulky: „Im Sulky sitze ich bequem und fühle mich wohl wie auf einer Couch!“ Dem kann ich eigentlich nichts hinzufügen – probieren Sie es aus!“