++ Vincennes: Paul Kuhsträters Isla muss mit Benjamin Rochard im Prix de Garabit (59.000 Euro) aus zweiter Reihe unentwegt durch die dritte Spur und wird am Ende dennoch Fünfte unter Einstellung ihres deutschen Mitteldistanz-Rekordes für Stuten von 1:10,8/2100 Meter ++ ++ Umåker: Patrick Maleitzkes Summermusic'night S mit Daniel Wäjersten in der Silver-/Bronsdivision 8. in 1:13,4/2640 Meter - In der Gulddivision, der letzten Qualifikationsmöglichkeit für den Paralympiatravet, stellt Daniel Wäjersten drei der ersten vier und gewinnt selbst mit Mellby Jinx in 1:09,6/1640 Meter ++ ++ Århus: Karin Walter-Mommerts Donovan Face (Jeppe Juel) in nach Fehler 6. in 1:20,2/2300 Meter - SI RACING's Herrstolle 6. in 1:16,8/1800 Meter - Stald Kjaergos Twin Peak (Rene Kjær) 3. in 1:15,5/1800 Meter ++ ++ Karlshorst: Drei Fahrer- und vier Trainererfolge für Victor Gentz ++ ++ Altheim (Osterösterreich): Bayerischer Sieg durch Julia Wiesners Gamin de Bertrange mit Robert Pletschacher, der überdies mit Stall GESVEA's Nena Greenwood den Ehrenplatz belegt - Rang zwei auch für Marille Beranek mit Infamous Gangster - Martin Geineder mit El Chapo und Just Repeat jeweils Dritter ++ ++ Sonntag: Neun Linkskurs-Rennen in Gelsenkirchen ab 13:40 Uhr ++ ++ Mittwoch: PMU-Matinee in Mariendorf - Sechs Rennen ab 11:00 Uhr ++
PMU zieht die Reißleine
23. Februar 2021

Paris, Donnerstag, 18. Februar 2021. Von einigen bereits viel früher erwartet, zieht die staatliche französische Wett-Organisation PMU die Reißleine, was die Mindestausschüttung von zehn Prozent Gewinn, also 11:10 oder nach noch immer ungewohnter neuer Lesart 1,1:1, auf jede ihrer Wettarten betrifft. Ab 1. April (trotzdem kein Aprilscherz) werden nur noch fünf Prozent Rendite garantiert - wie übrigens seit Jahren in den USA üblich.

Grund waren die exorbitanten Umsätze überwiegend bei den von der PMU aus dem Ausland übertragenen Rennen, speziell aus Deutschland, aber auch aus Wolvega (Niederlande) und Mons (Belgien), wo Geld auf die Platzwette säcke- oder schubkarrenweise abgeladen worden ist.

Nach ihren Wettbestimmungen hätte die PMU auch die Möglichkeit, diese exorbitanten Umsätze zu stornieren, was zum Beispiel beim PMU in Berlin-Mariendorf am 2. August 2017 geschehen ist. Bei jener Mittwoch-Matinée innerhalb des Derby-Meetings wurde der Platzwette-Umsatz auf den „unverlierbaren“ Prince of Persia in Höhe von 357.130 Euro im Nachhinein storniert.