++ Heute: Karin Walter-Mommerts German Kaiser mit Anders Eriksson in Solvalla (13:07 Uhr) - Fulmine Degli Dei mit Fredrik Plassen für Florian Marcussen/Stall Gesvea in Bollnäs (19:30 Uhr) - Karin Walter-Mommerts fünfjähriger Debütant Adverse Weather (v. Scarlet Knight) und Under Contract mit Stefan Persson, Game Changer mit Bernardo Grasso, Dimaggio Face und Langli mit Adrian Kolgjini in Kalmar (Beginn 18:30 Uhr) ++ ++ Heute: Ronald de Beer mit Inas Winner, Rene Kjær mit Twin Peak in Århus (Beginn 15:45 Uhr) - Heinz Bergers Kitty des Sources mit Jeffrey Mieras in Wolvega (21:00 Uhr) ++ ++ Örebro: Karin Walter-Mommerts Debütantin Ex Nihilo (v. Face Time Bourbon) mit Johan Untersteiner in einem E3 Bonuslopp für dreijährige Stuten 3. in 1:17,2/2140 Meter Bänderstart ++ ++ Samstag: Zwei stark besetzte Trabfahren in Zweibrücken - Ab 14:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Sieben Prüfungen in Mönchengladbach ab 13:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Zwölf Rennen unter dem Motto „22 Jahre Pferdesportpark Berlin-Karlshorst“ mit drei Wertungsläufen zur Karlshorster Amateuer-Meisterschaft - Beginn 13:38 Uhr ++ ++ Sonntag: Saisonauftakt in Wels - Christoph Schwarz mit Simply Joker, Valkyria, Indy und Valesco, Marisa Bock mit Favara Star, Nena Greenwood und Ribanna, Christian Höbart mit Hanke Palace Green, Christoph Fischer mit Dream of Action - Beginn 15:00 Uhr ++
Dennis der Star
02. November 2025

(hamburgtrab.de/MT) Ein wenig gruselig war es schon, was nach der Verlängerung als Rennprogramm am Halloween-Renntag in Hamburg feststand. Nur acht recht dünn besetzte Rennen mit gerade einmal 54 Pferden gab es an einem Feiertag zum Monatsausklang in Bahrenfeld, dafür aber hatte der Wettergott zumindest ein Einsehen, denn nach Sturm und Regen tags zuvor präsentierte sich der letzte Tag des Oktobers wesentlich gefälliger, so dass die erfreulich große Zahl der Anwesenden das Geschehen draußen an den Rails verfolgen konnten.

Für etliche Kandidaten, denen im Saisonverlauf das Glück nicht immer gelächelt hatte, hielt der Renntag eine kleine Entschädigung bereit, doch ausgerechnet Charming Laura zählte nicht dazu, sondern versprang wieder einmal ein besseres Geld. Freunde von Außenseiter hatten gleichfalls nicht viel zu lachen und mussten bis zum letzten Rennen warten, ehe es vergleichsweise lohnende Odds gab.

Kleine Felder, große Gelder

Nachdem Ausfall von Wyanet waren es gerade einmal vier Pferde, die sich um 13.200 EUR Preisgeld im TCT Halali balgen wollten. Co-Favorit Fortebraccio Font sprang sich unvermittelt eingangs der letzten Überseite führend aus der Partie, und dennoch war der Weg nicht frei für den favorisierten Sheldrake, den Rudi Haller trotz aller Bemühungen einfach nicht an Olivia Dragon und Dennis Spangenberg vorbeibrachte.

Beide boten ein feines Finish und schenkten sich nichts, was ein wenig an den Endkampf im Dreijährigen-Kriterium der Stuten vom 5. Oktober erinnerte. 73,4:1 zahlte die Zweierwette, die Dreierwette mit Ronja Bo 81,1:1 – in einem Vier-Pferde-Match!

Bereits zuvor hatte Dennis Spangenberg als Catchdriver für Trainer Appie Boscha gepunktet und war so zum einzigen Doppelsieger des Tages avanciert, zudem mit Treffern in den wichtigsten Prüfungen des Nachmittages. Mit Mercedes Star ließ er in einer Bänderstartprüfung für die beste Klasse Start-Ziel nichts anbrennen und stand gegen den speedigen Jaguar V Assum und Exclusive Fire vor keinen Problemen.

Unentschieden

Einen weiteren Punkt für das Amateurchampionat sicherte sich Emma Stolle. Mit Omia Boszorg fuhr sie gleich nach vorn und kam nicht in Bedrängnis, auch wenn It’s a Sunny Dream und Hoss Power mit gutem Schlussakkord noch näher rückten.

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Emma Stolle mit Omira Boszorg (Foto: Uwe Stelling)

Champion Tom Karten konterte umgehend. Nach dem Pech in der Deutschen Amateurmeisterschaft, als er den Sieg am grünen Tisch verlor, gab es eine kleine Entschädigung für ihn und Pogba. Der durchgewinkte Fuchs wäre vielleicht in Gefahr gekommen, doch der „Pechvogel des Jahres“ Charming Laura kam bei der Schlussattacke von den Beinen, so dass Pogba souverän war. Ready for Capri und MisterGoodNews ergänzten so die Wette.

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Tom Karten kontert mit Pogba (Foto: Uwe Stelling)

Ohne Pech und mit Können

Nicht gerade vom Glück verfolgt war auch Ready Hill in diesem Jahr. So war der Triumph mit Thomas Panschow so zum einen weder unverdient noch überraschend. Hinter dem ab Ende gegenüber führenden Wallach belegten Don Timoko und Know by Now die nächsten Plätze.

Da so recht niemand nach vorn wollte oder dort bleiben wollte, fuhr Victor Gentz nolens volens mit Newcomer Vici durch und setzte sich schließlich von vorn auch durch, erstmals übrigens in dieser Saison. Suarez und Najara Beuckenswijk nach defensivem Vortrag belegten die Plätze.

Zum Auftakt duldete Micha Brouwer mit Konnichiwa Start-Ziel keine Opposition. Die Stute ließ sich vorn nicht aus der Ruhe bringen und setzte sich spielerisch an der letzten Ecke ab. Hinter der damit weiter ungeschlagen bleibenden Dreijährigen entschied das Zielfoto zu Gunsten von Cleveland, der lange hinten zu sehen war, und dem außen gut laufenden Occident Boko.

Nach zahlreichen Siegen von der Spitze aus war es Ronald de Beer vorbehalten, mit Montana den ersten Speederfolg des Tages einzufahren. Mit der Stute hielt er sich lange aus allem heraus, war dann aber zur Stelle, um den scheinbar schon enteilten Elmo’s Fire noch einzusammeln, der dann auch noch von Pedro Beuckenswijk eingeholt wurde, den er unterwegs von der Spitze weggedrückt hatte.