++ Heute: PMU-Abend in Wolvega ab 18:10 Uhr ++ ++ Åby: Kerstin Walters Ebba nach Fehler 8. in 1:15,8/2140 Meter - Karin Walter-Mommerts Frankie Godiva (Markus Waldmüller), Eugenius Face 2. in 1:14,9/2140 Meter, Don Quijote Face (Adrian Kolgjini) ++ ++ Treviso: Stall M.S. Diamantens Yucatan Diamant (Pietro Gubellini) 4. in 1:16,6/2060 Meter Bänderstart - Karin Walter-Mommerts Gaudi' Bi (Roberto Vecchione) ++ ++ Sonntag: Vier PMU-Rennen sowie die ersten Läufe zur Newcomer- und Silber-Serie ab 10:45 Uhr - Utkieker bereits gestrichen ++ ++ Sonntag: Prix Comte Pierre de Montesson (Critérium des Jeunes), Gruppe I um 200.000 Euro für Frankreichs Dreijährige in Vincennes - Zum Auftakt greift Stall Germanias Staccato HL mit Benjamin Rochard nach seinem ersten Monté-Sieg im Wintermeeting - Beginn 12:48 Uhr ++ ++ Sonntag: PMU in Wien mit Christian Strobls Miramax BR (Erich Kubes), Rolf Dürrs Tyron Hill (Lasse Grundhöfer) und Stall Old Englishs Major Ass (Carsten Milek) im 6.000-Euro-Frei-für-Alle - Startzeit 18:25 Uhr ++ ++ Donnerstag: Abschluss des Straubinger Wintermeetings mit fünf PMU- und einem Rahmenrennen ab 11:00 Uhr ++
WM-Start missglückt
02. November 2025

Als während der Woche die Starterlisten für die ersten WM-Läufe in Kaikoura erschienen, war die Euphorie im deutschen Lager rasch verflogen. Die Michael Nimczyk mittels Zufallssoftware zugelosten Pferde gaben eher wenig Anlass zu Optimismus.

Auch die Hoffnung, dass am Sonntag eines der drei Pferde des Goldhelms vielleicht über sich hinauswachsen würde, erfüllte sich nicht. 

Der erste Lauf entwickelte sich zunächst prächtig. Der deutsche Champion übernahm mit Wicked Annabella (188:10) die Spitze, wo er zu Beginn der Schlussrunde dem mit Hoof it Hagrid favorisierten Gary Hall jr. Platz machte. Eigentlich ein perfektes Führpferd, doch verlor Nimczyks Stute bald den Rücken und fiel im Einlauf entkräftet auf Platz 6 in 1:17,5/1900 Meter zurück. Der Sieger Hoof it Hagrid trabte 1:15,7.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=vdOAfgedcxI&t=181s

In Heat 2 bekam Michael Nimczyk mit Grettymac (111:10) abermals das Kommando, blieb diesmal aber vorn. Allerdings wurde im Verlauf des letzten Kilometers der Druck von Judy J mit dem US-Amerikaner Brett Beckwith immer stärker, worauf Grettymac im Schlussbogen mit einem Fehler reagierte und an den Turm kam. Aus dem Fahrwasser von Beckwith siegte erneut Gary Hall jr.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=4kFzn7Cl-FA&t=179s

Im letzten Lauf des ersten WM-Tages wechselten die zehn Profis von den Trabern auf die Pacer, und prompt ging es flotter zur Sache. Der mit Giampaolo Minnucci im Speed siegreiche Scrunch lief 1:12,3/1900 Meter. Michael Nimczyk kam mit Tallandfast (333:10) von der 3 nicht sonderlich gut ab, landete zu allem Überfluss in der Todesspur und saß in der letzten Kurve hinter einem geschlagenen Pferd.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=suNjbalwRLA&t=176s

Eine Zusammenverfassung des WM-Auftakts mit spannenden Interviews gibt es Sonntagabend um 19:00 Uhr im "Winner's Circle" auf dem YouTube-Kanal von Mein-Trabrennsport: https://www.youtube.com/@meintrabrennsport4911

Goldhelme 2

Bleiben gechillt: Jaap van Rijn und Michael Nimczyk

Härter als Michael Nimczyk traf es nur noch Jaap van Rijn. Der holländische Goldhelm begann mit einem siebten Platz, dem zwei Galopp-Disqualifikationen folgten, so dass er im Gesamtklassement hinter seinem deutschen Kollegen mit fünf Punkte zunächst auf dem letzten Platz liegt.

Da Gary Hall jr. nach den beiden Siegen zum Auftakt bei den Pacern auch noch den Ehrenplatz belegte, führt der Australier mit 44 Punkten bereits deutlich vor Giampaolo Minnucci (29) und Pierre Vercruysse (21 Punkte).

Der WM-Tross bleibt nun zunächst in Kaikoura, wo es am Montag mit zwei Pacer-Läufen um 13:20 Uhr und 14:16 Uhr (Ortszeit) weitergeht. Michael Nimczyk setzt dann auf die vierjährige Stute Follow Your Dream (Start-Nr. 6) und auf die formstarke Fünfjährige Flying Bird (Start-Nr. 6).

Stand 1. Tag
Startauto 2

Christoph Pellander (r.) mit besonderer Perspektive

Interessantes wusste Deutschlands Presseattaché Christoph Pellander über den Renntagsablauf zu berichten.

Die Pferde werden nicht aufgewärmt und es gibt grundsätzlich keine Parade. Dafür begeben sich die Gespanne schon 10 bis 15 Minuten vor dem Start auf die Bahn, müssen sich aber in den letzten vier Minuten im Bereich hinter dem technisch hochmoderen Startwagen aufhalten.

Helfer aus dem eigenen Stall müssen in dieser Phase das Geläuf verlassen, Unterstützung gewähren ggf. offizielle Stewards des Veranstalters. Bei Starts mit Zulagen wird aus dem Stand gestartet.

Gewöhnungsbedürftig sind auch die Sulkys, auf denen die Fahrer hinter einer Querstange und einem Spritztuch relativ weit hinter den Pferden sitzen.

Sulkyprobe

Skeptisch: Der Goldhelm bei der Sulkyprobe

Talk mit Van Rijn
Optimist

Immer nach vorne schauen und optimistisch bleiben