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Gutes Geld und schlechtes Wetter
02. April 2024

(HTZ-press/cb) Hamburger Schmuddelwetter hatte der Osterhase mitgebracht zum Hamburger Traditionstermin am Ostermontag. Keine optimalen Bedingungen für die Aktiven und leider auch gewiss beeinträchtigend für die Zuschauerattraktionen im Freiluftbereich.

Das Rennpferd an sich lässt sich aber von so etwas nicht sonderlich beeindrucken. Die zahlreich erschienenen Besucher durften sich an sportlichen Leistungen auf Topniveau erfreuen und so sie denn getroffen hatten auch an tollen Quoten. Gar keine Quote gab es in der V7-Wette, hier entstand ein Jackpot von gut 9.000 EUR.

Zwei fette Brocken

Zwei der vier höher dotierten Prüfungen holte sich der deutsche Champion, der damit bereits zum Mann des Tages wurde. Aus der Radfahrerlage war Michael Nimczyk im Portland-Pokal erfolgreich mit South Carolina AS, die im Einlauf nicht nur den führenden Tonga glatt überlief, sondern auch dessen Quälgeist George Gentley Mo.

Ein weiteres Mal musste ein führender Lasbeker den Goldhelm am Ende vor sich anerkennen. Sambasamba konnte im Indigious-Cup die Schlussattacke der hinter ihm geschonten Lady Gracia Heldia nicht ansatzweise kontern, behauptete aber das zweite Geld gegen MisterGoodNews. Die durch einen Netto-Jackpot befeuerte Dreierwette erbrachte satte 702,4:1

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Lady Gracia Heldia im Indigious-Cup (Foto: Uwe Steling)

Revanche missglückt

Die Taktik war nicht aufgegangen, bekannte Siegfahrer Thomas Panschow nach dem Triumph mit Dan CG im Finale zum Northern-Charm-Cup. Dennoch missglückte der mutige Versuch von Robbin Bot mit WalkofFame Diamant, den Spieß gegen den Sieger umzudrehen. Den vom Start weg führenden Dan CG pustete WalkofFame Diamant nach einer knappen Runde zwar von der Spitze weg, denn es war arg langsam geworden, doch der SI-Trotter konterte im Einlauf erfolgreich. Dritter wurde Heavy Enemy.

Zurückgekommen

Den letzten Hochkaräter des Tages holte sich Josef Franzl mit Ol Dono Lengai. In einem kleinen Feld im Pure-Fortune-Pokal über die Steherdistanz war der Lasbeker beim Jahresdebüt nolens volens nach vorn gezogen und behauptete sich dort locker gegen Ito und Lancaster.

Ausgangs der ersten Kurve war Jan Thijs de Jong mit Hypnotic Smart am favorisierten Jonny Hill vorbeigegangen, der sich aus der Lage dahinter auf der letzten Halben zum Angriff in Stellung brachte und schon wieder vorn war, doch 50 Meter vor dem Ziel in Nöte geriet, die Hypnotic Smart ausnutzte. All Brioni und Delta hielten dahinter die Position, was in der Viererwette satte 1.332,4:1 brachte. Die 21,1:1-Chance war wesentlich verantwortlich dafür, dass es statt eines satten Treffers in der V7-Wette einen Jackpot gab.

Nach langer Pause stellte Victor Gentz Kipchoge siegreich vor. Der Muscle-Hill-Sohn hatte nach dem Sieg im Mai des letzten Jahres  aussetzen müssen und kam nach einer Verletzung nun gut wieder zurück. Von der Spitze aus verteidigten sich die beiden gegen Jeps du Guoz und Ragazzaccio.

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Kipchoge hauchdünn vor Jeps du Guoz (Foto: Uwe Stelling)

Gefällige Sieger

Beim Debut hatte er nur gegen ein vermeintliches Spitzenpferd des Jahrgangs verloren, diesmal hielt er sich schadlos: Spartacus. Jochen Holzschuh teilte dem Wallach alles passend ein, hängte sich an die aufrückende Karlotta und machte auf der letzten Halben alles klar, wobei auf den letzten Metern Jazzylegs Gali noch gefährlich aufkam, Dritter wurde Shadow of Night.

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Spartacus mit Jochen Holzschuh (Foto: Uwe Stelling)

Das Lütt-Döns-Rennen sicherte sich Kornelius Kluth mit Flotte Biene. Nach offensivem Vortrag legte die Stute immer wieder zu und nach eroberter Führung hatte auch der innen dahinter postierte Arcano BE keine Möglichkeiten, den Spieß umzudrehen. Dritter wurde der Protagonist in der Außenspur, Bel Massive.