++ Hamburg: Erster Deutschland-Erfolg für Fredrik Plassen, der sich mit Global Commission in sensationellen 1:11,9/2200 Meter knapp gegen Waldgeist behaupetet - Den Frühjahrspreis der Pferdepfleger sichert sich Manfred Strotzki mit Don Timoko ++ ++ Skive: Am Musketerdagen gewinnt Stall Adamas' Remember Me (Joakim Lövgren) trotz dreifacher Zulage in 1:14,6/3010 Meter - Blizzard Diamant und Y Not Diamant wurden wegen grippalen Infekts gestrichen ++ ++ Vaggeryd: Karin Walter-Mommerts dreijähriger Debütant First Officer (v. Tactical Landing) dis.rot, Dimaggio Face (Adrian Kolgjini) 3. in 1:14,3/2148 Meter, Ex Nihilo (Peter Untersteiner) mit Fehler 3. in 1:18,4/2148 Meter Bänderstart, Payday Vixi nach Fehler 1. in 1:16,1/2168 Meter Bänderstart, Under Contract dis.rot, Kit Kat Mearas 4. in 1:14,3/2148 Meter Bänderstart, Toamericaandback (Stefan Persson) dis.rot ++ ++ Seinäjoki: Beim Saisoneinstand gewinnt Borups Victory mit Daniel Wäjersten zum dritten Mal in Serie das finnische Gruppe-I-Rennen Seinäjoki Race (100.000 Euro) - Auf regenweicher Bahn genügen dem Rennrekordhalter 1:12,8/2100 Meter ++ ++ Mittwoch: Fünf PMU- und zwei Rahmenrennen ab 18:00 Uhr in München ++ ++ 1. Mai: 13 Rennen in Gelsenkirchen - BILD-Pokal mit Vorjahressieger Zoom Diamant (Robin Bakker) - 4 x PMU ++
Die Derby-Bahn sagt Dankeschön!
10. Juni 2021

Es war ein ganz besonderer Moment: Am Mittwoch öffnete die Mariendorfer Trabrennbahn nach 31 langen Wochen das erste Mal wieder ihre Pforten für die Besucher. Es fand zwar noch kein Publikumsansturm statt, denn aufgrund der Corona-Auflagen durften nur 500 Menschen das Gelände betreten. Aber es war ein enorm wichtiges Zeichen: Der Sulkysport lebt – und die Derby-Bahn, die in ihrer weit über hundertjährigen Geschichte schon so viel an Auf und Ab mitgemacht hat, lässt sich auch von der Corona-Krise nicht unterkriegen.

Uns ist bewusst, dass dies alles andere als selbstverständlich ist. Denn vor allem die vierbeinigen Athleten, die bei unserer Sportart im Mittelpunkt stehen, verlangen enorme Zuwendung – und zwar Tag für Tag. Sich trotz der Pandemie-Einschränkungen immer wieder neu zu motivieren, war für alle, die Pferde tief ins Herz geschlossen haben, wahrlich nicht einfach. Aber die Trainer, Fahrer, Besitzer, Pfleger und alle, die sie tatkräftig unterstützten, haben es vollbracht: Sie haben ihre Ziele trotz aller Widrigkeiten nicht aus den Augen verloren.

Gestern bekamen sie erstmals wieder eine Belohnung dafür. Denn nach Monaten der Stille, in denen kein einziger Applaus ertönte und die Atmosphäre vor den leeren Tribünen geradezu gespenstisch wirkte, waren endlich wieder klatschende Zuschauerhände zu hören. Die treuesten Stammbesucher – sie waren sofort wieder da, um die Schönheit der Tiere aus unmittelbarer Nähe zu bewundern. Dafür ließen die Besucher geduldig alle notwendigen Kontrollen über sich ergehen. Die Zuschauerin Alexandra Vogt brachte es auf den Punkt: „Im Internet Rennen zu gucken, bringt zwar Spaß – aber es kann das Erlebnis vor Ort nicht ersetzen und ich bin total glücklich, wieder hier sein zu dürfen.“  

Wir möchten den Aktiven, dem Publikum und allen Freunden des Trabrennsports auf diesem Wege sehr herzlich für ihre Treue danken. Ihre Leidenschaft, ihr Fiebern  für die Favoriten und Außenseiter ist das Elixier, das die Derby-Piste zu einer der großen historischen Sportstätten der Hauptstadt macht.

Ihr Team der rennbahn Berlin

BM neu breit