++ Heute: Sieben Prüfungen in Hamburg mit dem Frühjahrspreis der Pferdepfleger - Beginn 14:00 Uhr ++ ++ Heute: Musketerdagen in Skive mit Stall Adamas' Remember Me (Joakim Lövgren) über drei Kilometer - Blizzard Diamant und Y Not Diamant wurden gestrichen und bleiben zu Hause - Ab 14:00 Uhr ++ ++ Heute: Karin Walter-Mommerts dreijähriger Debütant First Officer (v. Tactical Landing) und Dimaggio Face mit Adrian Kolgjini, Ex Nihilo (Peter Untersteiner), Payday Vixi, Under Contract, Kit Kat Mearas und Toamericaandback (Stefan Persson) in Vaggeryd - Beginn 13:45 Uhr ++ ++ Seinäjoki: Beim Saisoneinstand gewinnt Borups Victory mit Daniel Wäjersten zum dritten Mal in Serie das finnische Gruppe-I-Rennen Seinäjoki Race (100.000 Euro) - Auf regenweicher Bahn genügen dem Rennrekordhalter 1:12,8/2100 Meter ++ ++ Örebro: In der V85 Axel Sieberts Star Brigadoon (Rick Ebbinge) 5. in 1:12,4/1609 Meter, Karin Walter-Mommerts Gudrid Face nach Fehler unplatziert, und Dark Photon Face (Adrian Kolgjini) 8. in 1:13,4/2100 Meter - Die 3. Vorausscheidung zum Paralympiatravet sichert sich Kentucky River mit Örjan Kihlström in 1:11,7/2100 Meter - Im Rahmen Kirsten Kleinbrahms Sartre mit Nathalie Bergström im Monté 6. in 1:14,7/2100 Meter, Karin Walter-Mommerts Lindy'sleadingman (Björn Goop) 3. in 1:16,4/2160 Meter Bänderstart, Newcomer Vici (Fredrik Plassen) für Frank Proest und Simon Siebert 1. in 1:13,6/2609 Meter ++ ++ Mittwoch: Fünf PMU- und zwei Rahmenrennen ab 18:00 Uhr in München ++
Das Amateur-Championat im Blick
10. September 2021

(HTZ-press/cb) Der vermeintlich letzte Tag des Sommers hatte den Hamburgern noch einmal herrlichen Sonnenschein gebracht. Ideale Voraussetzungen für einen lauen Sommerabend-Renntag auf der Bahrenfelder Trabrennbahn. Die Besucher konnten im Freien die sieben Rennen genießen und erlebten eine besondere Deutschland-Premiere. Der Serbe Dejan Petrovic absolvierte seinen ersten Start in Deutschland und konnte gleich gewinnen. Doch letztlich stand mit Emma Stolle eine junge Amazone im Rampenlicht. Gewürzt wurde das sportliche Geschehen überdies durch einige packende Endkämpfe und fette Quoten.

Alles nach Wunsch

Einen Traumverlauf fand Sandra Weinert im Gästefahren vor. Während vorn gejagt wurde, wartete sie an vierter Stelle mit One Penny Black, setzte die Stute auf den letzten 1.000 Metern behutsam ein und sammelte die Gegner locker ein. Ein

One Penny Black

Sandra Weinert und One Penny Black im Gästefahren

speediger Drachenblut mit Christin Kraszewski und der quasi aus dem Nichts kommende Dreamline Promise mit Matthias Hoenig ergänzten die Dreierwette zum Auftakt, die 927,9:1 zahlte.

In der Wiederholung war Emma Stolle mit Desavi D gleich gut außen als Zweite mit Deckung postiert und stieß 400 Meter vor dem Ziel zu. Dann musste sie ihren Sieger aber noch gut bei Laune halten, denn Kantadou entwickelte fulminante Schlussgeschwindigkeit, während Cotton Eye Joe über die Open stretch auf Platz drei durchschlüpfte und außen herum Dreamline Promise prima durchzog, was satte 5.045,5:1 in der Viererwette ergab. 

5446-613b1b961e75c

Ekimow Simoni mit Emma Stolle

Das war bereits der zweite Treffer von Emma Stolle gewesen, die zuvor mit Ekimow Simoni hatte gewinnen können. Dabei musste der Wallach einiges leisten, bevor der Widerstand von Coco Chanel an der Spitze gebrochen war. Der im letzten Bogen herausgelaufene Vorsprung schmolz in der untergegangenen Sonne merklich, doch letztlich reichte es knapp gegen die heranstürmende Paula Ri und Ouverture. Bei dieser Form kann nun auch in Richtung Amateur-Championat geschielt werden.

Premiere

Seinen ersten Start in Deutschland münzte Dejan Petrovic gleich in einen Volltreffer um. Mit Velten Chicago begleitete er lange die Stallgefährtin Velten Charlene, ohne dass viel Tempo in der Partie war. Am Ende war Velten Chicago dann doch etwas stärker und düpierte damit seinen Betreuer, der im Vorwege noch gemutmaßt hatte, dass die Stute doch stärker wäre derzeit.

Heiner Christiansen führte Ivano Petnic im Dreierwett-Jackpot-Rennen als dritten Favoriten zum Erfolg. Der nicht absolut schön trabende Straight Flush eroberte den Ehrenplatz vor Inman, was zu einer weiteren lukrativen Quote führte, denn 190,7:1 konnte gefallen.

Favoriten gekippt

Den heißesten Favoriten des Tages kippte dann der holländische Gastfahrer Patrick de Haan mit Bijou Noir. Der Raja Mirchi -Sohn war früh in die Offensive gegangen, hatte Redford das Kommando abgenommen und dessen Konterattacke im Einlauf ausgestanden.

Auch der 2,1:1-Favoritin Naama lächelte Fortuna zum Abschluss nicht. Diesmal aber war es nicht Patrick de Haan, der die Lasbekerin kippte, sondern ein couragiert vorn abfahrender Kornelius Kluth mit Iron Polly, der sich im Schlussbogen in fantastischer Manier freimachte und in Tagesbestzeit von 14,7 überlegen hinkam.