++ Heute: Stall Gesveas Gigolo la Marc mit Kim Eriksson über die Meile in Örebro (14:10 Uhr) ++ ++ Bergsåker: Romanze für Murat Eryut und Sina Isik mit Oskar Kylin Blom Zweite in 1:15,9/2140 Meter ++ ++ Samstag: PMU-Soiree in Wolvega - Willem H Geersen Prijs um 11.000 Euro mit Winnetou DIamant (Micha Brouwer) und City Guide (Michel Rothengatter) - Nächster Sieg des Gustav-Diamant-Sohnes Panta Rhei (Robin Bakker)? - Am Start auch Velten Bellagio (Simon Woudstra), Velten von Steven (Jouni Nummi) und Robustus Ferro (Danny Brouwer) - Beginn 19:15 Uhr ++ ++ Sonntag: Zehn Prüfungen bei GelsenTrab ab 13:10 Uhr ++ ++ Sonntag: Serafino (Thomas Pribil), River Flow (Christoph Schwarz) und Jamai Raja BR (Robert Pletschacher) bei den PMU-Rennen in Wien (Beginn 15:50 Uhr) ++ ++ Sonntag: Prix de l'Ile de France (200.000 Euro/2175 Meter/Gruppe-I-Monté) in Vincennes ohne Flamme du Goutier, aber mit allen Platzierten aus dem Cornulier (Startzeit 15:15 Uhr) ++
Rasanter Schlussakkord
15. Januar 2023

Kalmar, Samstag, 14. Januar 2023. Wieder nix für Aetos Kronos, für den nach der krankheitsbedingten 13-monatigen Pause der Weg zurück zu einstigen Höhen, die in vier Gruppe-I-Titeln gipfelten, allmählich zu einer „Mission impossible“ wird, obwohl der Schwarzbraune „weder mir noch den Besitzern irgendetwas beweisen muss. Er hat uns so viel Freude bereitet, da muss man auch die Durststrecke akzeptieren“, wie sein Entdecker und Ausbilder Jerry Riordan nicht müde wird zu betonen.

Dabei sprach diesmal in einer „namenlosen“ und recht dürftig besetzten Gulddivisionen umso mehr für den Bold-Eagle-Renner, als der ebenso nach der einstigen Klasse-Form suchende Favorit Heart of Steel unvermittelt Mitte der ersten Kurve im Galopp ausstieg. Da hatte längst Pastor Power das Zepter mit gewaltigem Elan an sich gerissen, aber kein Interesse, es gegen den nach 500 Metern energisch anklopfenden Ingo auf Gedeih oder Verderb zu verteidigen.

In dritter Spur war Giuseppe Lubrano mit seinem Schmuckstück Pacific Face auf Achse und ruhte nicht eher, bis er ihn im Scheitel der zweiten Biege endlich in Front hatte. Upset Face, die zweite Waffe der Kolgjinis, gab die Lokomotive auf dem zweiten Gleis für Aetos Kronos, Sevilla, Ultion Face (12) und den einstigen Bazire-Eleven Valokaja Hindö.

700 Meter vorm Ziel befand es Örjan Kihlström an der Zeit, dem bis dahin nicht attackierten Pacific Face ein paar unfriedliche Sekunden zu bescheren, doch nahm der Igor-November-Sohn diese Herausforderung ohne mit der Wimper zu zucken an. Auf Augenhöhe kam Aetos Kronos nicht, dem der „Iceman“ im Schlussbogen einen kurzen Durchpuster im Rücken des Leaders verpasste.

Für den außen brutal die Segel streichenden Upset Face sprang Stallkamerad Ultion Face in die Bresche und unterstrich den guten Eindruck, den er beim jüngsten Ehrenplatz zu Very Kronos hinterlassen hatte. Während sich Aetos Kronos weiterhin an Pacific Face letztlich erfolglos abarbeite, segelte er lässig-locker an den beiden Kampfhähnen vorbei und bunkerte 1½ Längen voraus den achten Karriere-Erfolg, der ihn auf 2.302.379 Kronen hob. Dem elffachen Kronen-Millionär Aetos Kronos blieb Rang drei sehr deutlich vor Sevilla.

Screenshot 2023-01-15 at 07-42-05 Travnyheter

Foto: travronden.se

Happy über den ersten Erfolg des Joke-Face-Sprösslings auf diesem Niveau war Adrian Kolgjini. „Er fängt an, sich wirklich gut zu präsentieren. Schon in jungen Jahren gab er Anlass zu großen Hoffnungen (und wurde auch entsprechend vorgetragen/Anm.d.Red.), präsentierte sich drei- und vierjährig vielversprechend. Dann kam die Zeit der Leiden und des Wartens wegen wiederkehrender Hals-Probleme. So verbrachte er zum Beispiel den gesamten letzten Winter auf der Koppel statt im Trainingslager."

"Ich hoffe, dass er sich gesundheitlich endlich stabilisiert. Schon im Gulddivisionen-Finale zu Solvalla gefiel er mir prächtig und hätte Very Kronos noch mehr beschäftigt, wäre er früher auf freie Bahn gekommen. Ich würde gern mit ihm nach Vincennes fahren - die Weite der Piste sollte ihm behagen. Am 26. Januar hätte er dort mit dem Prix André Meunier (Sieben- und Achtjährige, keine 225.000 Euro/Anm.d.Red.) über 2.850 Meter eine extrem passende Aufgabe."

"Doch wir müssen abwarten, wie er den heutigen Auftritt verkraftet. Bleibt er so in Schuss wie derzeit, wird er in Skandinavien einen schönen und erfolgreichen Sommer haben“, war sich der 29-jährige sicher.

Gulddivisionen - (int.)
2140m Autostart, 329.000 SEK
1.    Ultion Face    12,7    Adrian Kolgjini    49
    7j.dklbr. Wallach von Joke Face a.d. Croix d’Am von Love You
    Be: WHAP Capital AB; Zü: Lutfi Kolgjini & Anna Svensson; Tr: Adrian Kolgjini
2.    Pacific Face    12,9    Giuseppe Lubrano    109
3.    Aetos Kronos    12,9    Örjan Kihlström    42
4.    Sevilla    13,3    Joakim Lövgren    189
5.    Super Nice    13,4    Martin Malmqvist    1281
6.    Ingo    13,5    Christoffer Eriksson    89
7.    Valokaja Hindö    13,6    André Eklundh    1785
8.    Upset Face    14,7    Dante Kolgjini    564
9.    Fossa    14,9    Flemming Jensen    358
10.    Arn Hammering    18,4    Thomas Jonsson    1614
    Pastor Power    dis.r.    Stefan Persson    902
    Heart of Steel    dis.r.    Peter Untersteiner    24
Sieg: 49; Richter: leicht 1½ - ½ - 4 - 1 - Kopf - 1 Länge; 12 liefen
Zw-Zeiten: 06,5/500m - 09,0/1000m - 09,0/1500m - 09,4/letzte 500m
Wert: 150.000 - 75.000 - 40.000 - 25.000 - 15.000 - 11.500 - 7.500 - 5.000 SEK

Die Königswette macht Millionäre

Teuflisch los ging’s in der Auftaktprüfung, die Joakim Lövgren mit dem nach 600 Metern in Front gezogenen Lucky Guy Boko souverän zu dominieren schien. Drei Längen betrug der Vorsprung, mit dem der Broadway-Hall-Sohn auf die Zielgerade bog, doch sollten die nicht reichen: Plötzlich schaltete Stefan Persson bei Lucifer Sam zwei Gänge höher, vermasselte dem „unglücklichen“ Guy um eine halbe Länge die mit 110.000 SEK versüßte Bronsdivisionen-Tour und entsorgte 70 Prozent der V75-Systeme.

Sehr ähnlich lief’s unmittelbar darauf für Conrad Lugauers beste V75-Chance Laban Lagö, der in der Klass II den 2.140-Meter-Bänderstart aus „Springspår 7“ brillant hinbekam und sofort das Regime an sich riss. Auch der fünfjährige Amaru-Boko-Sohn, der unterwegs nie angegriffen wurde, wurde locker links liegen gelassen: zunächst von der mit Thomas Uhrberg liierten Marabou Brodda und auf den letzten Metern zudem vom durchweg hinter ihm lauernden Hulk Marke, so dass ihm nur 32.000 SEK blieben.

Weil tatsächlich in den sieben STL-Läufen kein Favorit die Nase vorn hatte, insbesondere die mit schlagkräftigen Kapellen in Schwedens Südosten aufkreuzenden Flemming Jensen wie Jocke Lövgren einen rabenschwarzen Tag erwischt hatten und Stefan Persson als Mann des Tages den Reigen mit Heroine Darling beschloss, klingelte es für fünf Glückliche richtig in der Kasse.

V75-1 (Brons):    Lucifer Sam / Stefan Persson    63
V75-2 (Klass II):    Marabou Brodda / Thomas Uhrberg    48
V75-3 (Guld):    Ultion Face / Adrian Kolgjini    49
V75-4 (Diam-Sto):    Precious Lane / Peter Untersteiner    239
V75-5 (Klass I):    Bottnas Idol / Preben Sövik    111
V75-6 (Silver):    Call Me Brodda / Örjan Kihlström    129
V75-7 (Diam-Sto):    Heroine Darling / Stefan Persson    74

Umsatz V75: 84.585.650 SEK

1. Rang: 5 Systeme à 4.398.453 SEK
2. Rang: 21.769 SEK
3. Rang: 1.078 SEK

Umsatz Top-7 (Klass I): 1.321.063 SEK