++ Åby: Kerstin Walters Ebba nach Fehler 8. in 1:15,8/2140 Meter - Karin Walter-Mommerts Frankie Godiva (Markus Waldmüller) dis.rot, Eugenius Face 2. in 1:14,9/2140 Meter, Don Quijote Face (Adrian Kolgjini) dis.rot ++ ++ Treviso: Stall M.S. Diamantens Yucatan Diamant (Pietro Gubellini) 4. in 1:16,6/2060 Meter Bänderstart - Karin Walter-Mommerts Gaudi' Bi (Roberto Vecchione) dis.rot ++ ++ Sonntag: Vier PMU-Rennen sowie die ersten Läufe zur Newcomer- und Silber-Serie ab 10:45 Uhr - Utkieker bereits gestrichen ++ ++ Sonntag: Prix Comte Pierre de Montesson (Critérium des Jeunes), Gruppe I um 200.000 Euro für Frankreichs Dreijährige in Vincennes - Zum Auftakt greift Stall Germanias Staccato HL mit Benjamin Rochard nach seinem ersten Monté-Sieg im Wintermeeting - Beginn 12:48 Uhr ++ ++ Sonntag: PMU in Wien mit Christian Strobls Miramax BR (Erich Kubes), Rolf Dürrs Tyron Hill (Lasse Grundhöfer) und Stall Old Englishs Major Ass (Carsten Milek) im 6.000-Euro-Frei-für-Alle - Startzeit 18:25 Uhr ++ ++ Donnerstag: Abschluss des Straubinger Wintermeetings mit fünf PMU- und einem Rahmenrennen ab 11:00 Uhr ++
Calgary Games kurz vorm Comeback?
24. Oktober 2022

Solvalla, Sonntag, 23. Oktober 2022. Lange ist nicht nur in Traber-Schweden spekuliert worden, ob Calgary Games überhaupt noch mal auf die Rennbahn zurückkommen würde. Schließlich ist der letzte von lediglich neun Auftritten, die er allesamt gewonnen hat, mehr als ein Jahr her: Am 9. Oktober 2021 hatte der Readly-Express-Sprössling sich nach dem Sieg im schwedischen auch jenen im Europa-Derby der Vierjährigen geholt, das in Åby entschieden worden war, und war anschließend wie von seinem Entdecker Timo Nurmos geplant nicht auf Tauch-, sondern Deck-Station gegangen.

Auf Menhammar Stuteri, wo er das Licht der Welt erblickt hatte, war er aufgestellt worden, nachdem sich Schwedens erste züchterische Adresse in den Hengst eingekauft hatte. „Die Nachfrage war enorm“, wie Nurmos zu berichten wusste, der den nunmehr Fünfjährigen am Sonntag zu einem „öffentlichen Probetraining“ mit nach Solvalla brachte und damit allen Spekulationen über das Ende der sportlichen Karriere einen deutlichen Riegel vorschob: „Wir wären nicht hier, wenn er keine Rennen mehr bestreiten sollte.“

Bei der Trainingseinheit, bei der er über zwei Runden inoffiziell gestoppte 1:13,6 in der Mitte der Bahn lief, hinterließ der seinem Erzeuger wie aus dem Leib geschnittene sechsfache Millionär einen blendenden Eindruck, wie auch sein Ausbilder fand: „Das Tempo hat er selbst bestimmt. Ich hab ihn nur ein wenig festgehalten, damit er nicht zu schnell loslegt. Er war fast drei Monate nicht auf einer Rennbahn, und es macht natürlich Spaß, hinter solch einem Crack zu sitzen.“ Calgary Games ist noch immer auf Menhammar stationiert, wo gute Trainingsmöglichkeiten bestehen, soll aber bald wieder ins Quartier des 63-jährigen Coachs zurückkehren.

„Es ist schon witzig, dass neben dem riesigen Interesse für den Zuchteinsatz immer wieder gefragt wird, ob er noch mal Rennen laufen würde. Wir werden sehen, wie er sich in den kommenden Tagen fühlt, und allmählich nach einem Rennen für ihn Ausschau halten.“

Bereits im Vorjahr hatte der seit mehr als einem Vierteljahrhundert mit immensem Erfolg in Schweden stationierte Finne durchblicken lassen, dass er „mit diesem Pferd, wie ich trotz seines Vaters Readly Express noch keines in Händen hatte“, den Prix d’Amérique in Angriff nehmen wolle. „Es ist nicht ausgeschlossen, dass er an einem der Qualifikationsrennen zum Amérique 2023 teilnimmt. Alles hängt davon ab, wie er sich nach der langen Pause daheim in Schweden präsentiert. Spannend bleibt’s mit ihm auf jeden Fall.“