++ Vincennes: 42:10-Favoritin Stonehillpearl (Eric Raffin) in einem 46.000er für vierjährige Stuten in 1:15,1/2850 Meter unplatziert ++ ++ Eskilstuna: Stall Franziskas Slave to Love Cal mit Wim Paal 5. in 1:13,6/1640 Meter ++ ++ Gävle: Gestüt Lasbeks Ultimus mit Örjan Kihlström 1. in 1:15,7/3180 Meter ++ ++ Samstag: Stall Wieserhofs Orlando Paladino mit Roberto Vecchione in einem 8.800-Euro-Rennen für Vierjährige in Montecatini (Startzeit 20:08 Uhr) ++ ++ Sonntag: Auftakt zur Dreifachen Krone in Berlin mit dem Adbell-Toddington-Rennen (20.000 Euro) - Saisoneinstand von Blizzard Diamant mit Robin Bakker - Dazu Stutenlauf, 2. Lauf zur Gold-Serie und 4. Lauf zur Newcomer-Serie - Beginn 13:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Karl Bürger-Gedenkrennen (15.000 Euro) und Derby-Versuchsrennen (10.000 Euro) in Wien mit den Gramüller-Schützlingen Wilander, Golda Meir (Christoph Schwarz) und M Eck Gyver (Marisa Bock) - Der Silberhelm im Rahmen auch mit Indy, Christoph Fischer mit Hello Sport, Barolo Rosso - Beginn 14:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Die Gramüller-Schützlinge Gino, Foxtrott Jet und Indianajones Treb mit Manuel Pistone, Ultrablue mit Enrico Ramazzina im Amateurfahren sowie Karin-Walter Mommerts Innamorata Grif mit Francesco Pettinari in Triest - Beginn 19:20 Uhr ++ ++ Sonntag: Auftakt der bayerischen C-Bahn-Saison in Velden - Vier Rennen ab 14:00 Uhr ++
Heinz Wilhalm verstorben
09. Juni 2016

Aus der Ausgabe der TrabAktuell für den 11. Juni 2016:

Den jüngeren „Rennbahnern“ war er völlig unbekannt, als er Anfang 2015 wie „Kai aus der Kiste“ für die von Thorsten Tietz gemanagten Pferde als Trainer benannt wurde. Was nur logisch war, lebte doch Heinz Wilhalm seit geraumer Zeit in Schöneiche auf jenem Hof, auf dem die meisten Pferde aus dem Lot des deutschen Silberhelms untergebracht waren.

Im Trabrennsport groß wurde „Heinzi“ am Niederrhein, gewann als Fahrer 104 Rennen und wechselte, bereits im Besitz der Trainerlizenz, 1985 aus dem damals noch goldenen Westen ins eingemauerte West-Berlin, das bereits die ersten unschönen Kratzer im Wettumsatz spürte. Rennen gefahren ist er hier nicht mehr, sondern war bei Ulrich Schnieder und Peter Kwiet in Lohn und Brot. Als der Trabrennsport zu bröckeln begann, sattelte er um und wurde in der Firma des Berliner Rennstallbesitzers Peter Bremer Fußbodenverleger.

Bereits durch Asthma und Gicht gehandicapt, half er auf dem Hof von Mandy Scheunemann, so gut es die angeschlagene Gesundheit eben zuließ. Ende letzten Jahres, als der Gewinn des deutschen, Mariendorfer und Karlshorster Trainerchampionats längst in trockenen Tüchern war, verschlechterte sich sein Zustand zusehends, verließ er das Schöneicher Anwesen praktisch nicht mehr.

Als er Anfang der letzten Mai-Woche ins Krankenhaus Ludwigsfelde eingeliefert wurde, machten die Ärzte seinem Umfeld wenig Hoffnung, zumal die Nieren ihren Dienst versagten und er zusätzlich zur Sauerstoffbeatmung wegen des schweren Asthmas ans Dialyse- Gerät angeschlossen werden musste. Die Mediziner sollten recht behalten: Am Freitag, 3. Juni schloss Heinz Wilhalm im Alter von 66 Jahren für immer die Augen. „Für ihn eine Erlösung. Ein Leben als Pflegefall, an Schläuchen und Infusionsbestecken hängend - das war das Letzte, was er gewollt hätte.“ Was Thorsten Tietz so formulierte, soll als Abschiedswort der deutschen Trabergemeinde stehen.

Mach’s gut, Heinzi!

 

(09.06.2016)