++ Heute: Stall Habos Hooper des Chasses und Horst Müller-Terbille Lady Black Rochel mit Danny Brouwer in Cagnes-sur-Mer (Beginn 13:55 Uhr) ++ ++ Heute: Karin Walter-Mommerts Allstar (Tyler Mifsud), Euron Face, Langli und Star Cash (Dante Kolgjini) in Halmstad - Ab 18:20 Uhr ++ ++ Solvalla: Karin Walter-Mommerts Sauron Zon (Björn Goop) dis.rot, Riverdale Z. (Conrad Lugauer) 5. in 1:14,1/2140 Meter - Gestüt Lasbeks Ursinia (Magnus Djuse) 1. in 1:12,9/1609 Meter - Frederik Plassen mit den Tinter-Schützlingen Frog di Girifalco 4. in 1:13,8/2140 Meter, Figaro II mit Fehler 2. in 1:16,2/2140 Meter, Hidalgo Simoni 4. in 1:14,1/2140 Meter, Västerbo Carretera 7. in 1:14,3/2140 Meter ++ ++ Freitag: Ronja Walter mit der italienischen Stute Euphoria Roc in einem 7.700-Euro-Monté in Mailand (17:15 Uhr) ++ ++ Sonntag: Vier PMU-Rennen sowie die ersten Läufe zur Newcomer- und Silber-Serie ab 10:45 Uhr ++ ++ Sonntag: PMU in Wien mit Christian Strobls Miramax BR (Erich Kubes), Rolf Dürrs Tyron Hill (Lasse Grundhöfer) und Stall Old Englishs Major Ass (Carsten Milek) im 6.000-Euro-Frei-für-Alle - Startzeit 18:25 Uhr ++
Heinz Wilhalm verstorben
09. Juni 2016

Aus der Ausgabe der TrabAktuell für den 11. Juni 2016:

Den jüngeren „Rennbahnern“ war er völlig unbekannt, als er Anfang 2015 wie „Kai aus der Kiste“ für die von Thorsten Tietz gemanagten Pferde als Trainer benannt wurde. Was nur logisch war, lebte doch Heinz Wilhalm seit geraumer Zeit in Schöneiche auf jenem Hof, auf dem die meisten Pferde aus dem Lot des deutschen Silberhelms untergebracht waren.

Im Trabrennsport groß wurde „Heinzi“ am Niederrhein, gewann als Fahrer 104 Rennen und wechselte, bereits im Besitz der Trainerlizenz, 1985 aus dem damals noch goldenen Westen ins eingemauerte West-Berlin, das bereits die ersten unschönen Kratzer im Wettumsatz spürte. Rennen gefahren ist er hier nicht mehr, sondern war bei Ulrich Schnieder und Peter Kwiet in Lohn und Brot. Als der Trabrennsport zu bröckeln begann, sattelte er um und wurde in der Firma des Berliner Rennstallbesitzers Peter Bremer Fußbodenverleger.

Bereits durch Asthma und Gicht gehandicapt, half er auf dem Hof von Mandy Scheunemann, so gut es die angeschlagene Gesundheit eben zuließ. Ende letzten Jahres, als der Gewinn des deutschen, Mariendorfer und Karlshorster Trainerchampionats längst in trockenen Tüchern war, verschlechterte sich sein Zustand zusehends, verließ er das Schöneicher Anwesen praktisch nicht mehr.

Als er Anfang der letzten Mai-Woche ins Krankenhaus Ludwigsfelde eingeliefert wurde, machten die Ärzte seinem Umfeld wenig Hoffnung, zumal die Nieren ihren Dienst versagten und er zusätzlich zur Sauerstoffbeatmung wegen des schweren Asthmas ans Dialyse- Gerät angeschlossen werden musste. Die Mediziner sollten recht behalten: Am Freitag, 3. Juni schloss Heinz Wilhalm im Alter von 66 Jahren für immer die Augen. „Für ihn eine Erlösung. Ein Leben als Pflegefall, an Schläuchen und Infusionsbestecken hängend - das war das Letzte, was er gewollt hätte.“ Was Thorsten Tietz so formulierte, soll als Abschiedswort der deutschen Trabergemeinde stehen.

Mach’s gut, Heinzi!

 

(09.06.2016)