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Dion Tesselaar ist UDR-Champion der Derby-Woche

Die Derby-Woche 2018 ist Geschichte. Im Gespräch sind natürlich vorrangig die Sieger der hochdotierten Rennen wie Robin Bakker, Paul Hagoort, Marc Elias und Thomas Royer. Die Redaktion von Mein-Trabrennsport.de hat ein bisschen statistische Spielerei betrieben. Sehr gut eignet sich hierfür eine UDR-Wertung (Universal Driver Rating), eine Erfindung der sport- und statistikvernarrten Amerikaner, die vor allem die Effizienz eines Sportlers in den Vordergrund stellt.

Recht deutlich wird die UDR-Wertung der Derby-Woche von Dion Tesselaar angeführt, der für drei Siege, zwei zweite und sechs dritte Plätze nur 13 Fahrten benötigte. Landsmann Robin Bakker weist einen ähnlichen Schnitt auf und rangiert hinter Tesselaar, aber nur hauchdünn vor Michael Nimczyk. Der Goldhelm vollbrachte während des Berliner Meetings eine wahre Energieleistung. Er bestritt 47 Rennen und damit mehr als Rudi Haller und Heinz Wewering (je 23) zusammen. 34 Prozent, also mehr als jede dritte Fahrt gestaltete Nimczyk siegreich. Er gewann so viele Rennen wie Rudi Haller, Jaap van Rijn, Thorsten Tietz und Heinz Wewering (je 4) gemeinsam.

Apropos Jaap van Rijn. Mit vier Siegen, drei zweiten und drei dritten Rängen ließ der 23-Jährige in der UDR-Wertung viele Etablierte hinter sich und darf als einer der großen Gewinner der Derby-Woche gelten. 

Die Statistiken wurden von Mein-Trabrennsport.de in Handarbeit erstellt. Trotz aller Sorgfalt kann für die Richtigkeit keine Gewähr übernommen werden.

Die UDR-Wertung (Universal Driver Rating) ist ein in den USA entwickeltes System zur Beurteilung der Effizienz eines Trabrennfahrers. Ein Sieg wird mit 9 Punkten, ein errungener zweiter Platz mit 5 Punkten, ein dritter Platz mit 3 Punkten bewertet. Diese Punkte werden addiert und ins Verhältnis zu den Starts multipliziert mit 9 gesetzt, so dass das Rating immer eine Zahl zwischen 0 und 1 ergibt.

 

(Fotos: www.traberpixx.de)