++ Straubing: Mit Karin Walter-Mommerts George Gentley Mo und Mr. Sheffield Mo steuert die Auszubildende Lena Franzl ihre ersten Sieger - Weitere KWM-Treffer durch Carrie B. und Joie de Vivre ++ ++ Heute: V85 in Bollnäs: Bengt Ivarssons Minne (Gulddivision) als nächste Vorausscheidung für den Paralympiatravet - Summermusic'night S mit Mats Djuse in der Silverdivision - Beginn 14:35 Uhr - Emma Stolle mit Omia Boszorg und Lelle A.T.M. in Århus (ab 14:00 Uhr) ++ ++ Enghien: Idao de Tillard ist wieder da - Mit Clément Duvaldestin gewinnt mit dem bald dreifache Millionär den Prix de l'Atlantique (200.000 Euro) in 1:10,1/2150 Meter - Go On Boy belegt zum dritten Mal im Atlantique den Ehrenplatz vor Keep Going, Frank Gio und Harmony du Rabutin - Stall A+S 2003's Charmy Charly AS mit Benjamin Rochard in einem 68.000er aus erster Reihe ++ ++ Vincennes: Stall TippelToms Sangria Pellini hat mit Benjamin Rochard beim Saisoneinstand erst spät freie Fahrt und trabt als Sechste mit 1:12,3/2700 Meter neuen persönlichen Distanzrekord ++ ++ Tingsryd: Karin Walter-Mommerts First Wise L. (Bernardo Grasso) nach Fehler 8. in 1:16,1/1609 Meter - Halmstad: Markus Waldmüller mit Karin Walter-Mommerts dreijährigem Debütanten Seven Hills S (v. Broadwell) 6. in 1:17,7/2140 Meter Bänderstart, Sleipner Expess 2. in 1:16,9/2640 Meter, Look Down 5. in 1:15,3/2140 Meter, Ready for Party 11. in 1:16,1/2140 Meter, Pour Mea Double 2. in 1:13,1/2140 Meter ++ ++ Odense: Ronald de Beer mit Inas Winner dis.rot, mit Flotte Lotte 3. in 1:15,9/2140 Meter - Rene Kjær mit Gany 4.GdZ., mit Logima Connancy 1. in 1:13,7/1640 Meter - Kornelius Kluth mit Venom of Magic 2. in 1:15,8/2140 Meter, mit Gadira 8. in 1:13,6/1640 Meter - Jeppe Juel mit Hoss Power 3. in 1:13,2/1640 Meter - Ronja Walter mit Gold Cap BR 8. in 1:15,1/1640 Meter - Birger Jørgensen mit Reginald Dwight 2. in 1:13,1/2140 Meter, mit Lugano 2. in 1:14,8/2140 Meter - Lars Schäfer mit Lotta 10. in 1:19,0/2160 Meter Bänderstart ++ ++ Sonntag: Vierjährigen-Rennen und Silber-Serie um je 10.000 Euro in Berlin - Roberto Vecchione und Schwedens Shootingstar Fredrik Plassen zu Gast - Elf Rennen ab 13:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Marisa Bock mit Valkyria, Wilander und Hanke Palace Green, Robert Pletschacher mit Jolie Amour, Ontaria, Severina Venus, Favara Star, Big M Eck und Icelander, Andreas Geineder mit Mercedes AMG und Pamira, Hans Hellmeier mit Derby Winner, Benjamin Priller mit Excellent Grandcru und Dr. Conny Schulz mit Indy in Wels - Beginn 15:00 Uhr ++
Buddenbrock-Trial: Geronimo T zum Zweiten
19. Juni 2016

Schon beim Trial 1 in Gelsenkirchen hatte Hans Joachim Tipke krankheitsbedingt die Fahrleinen an Thorsten Tietz abgegeben, mit Erfolg. Elf Tage später war es Tietz' "erstem Mann", Dennis Spangenberg, vorbehalten, den von ihm selbst gezogenen Hengst zu pilotieren. Unmittelbar vor dem Rennen wurde bekannt, dass Tipke einen Anteil des Dreijährigen an Johann Holzapfel veräußert hat, der sich schon mehrmals an vielversprechenden Derbypferden beteiligte. Die Rendite in Form eines ersten Besuchs im Winner Circle wurde in diesem Fall schnell ausgezahlt.

"Als ich gerade am Stall war, sagte man mir, dass man das Rennen ruhig angehen wollte", gab der frischgebackene Mitbesitzer und Sieger zu Protokoll, mit hörbarer Verwunderung ob des offensiven Vortrags seiner Neuerwerbung. Denn Geronimo T legte los wie die Feuerwehr, sicherte sich sofort das Kommando und dachte zu keiner Zeit daran, es abzugeben. 07,3 zeigte die Uhr für die ersten 300 Meter an, da hatte sich Orlando Jet schon hinter ihm einsortiert und auch Guccio Fortuna seinen Ausflug in Spur zwei beendet und als dritter an die Innenkante gefunden.

Geronimo T gewinnt Buddenbrock-Trial 2

Eine Runde vor dem Ziel nahm Thorsten Tietz Zauni heraus und rückte bei ruhiger Fahrt außen auf, gegenüber gab dann Rudi Haller mit Orlando Jet das Zugpferd der Außenspur. Nachdem Spangenberg das Tempo 800 Meter lang im 19er-Bereich halten konnte, ging es ab Mitte der Gegenseite richtig zur Sache: In praktisch glatten 1:11 absolvierte der Tipke-Hengst die letzte halbe Meile des Rennens, gab dem ihm in der Todesspur tapfer folgenden Orlando Jet somit keine Chance zur Attacke und lief das Rennen souverän nach Hause. Zauni konnte aus dem Rücken des Jets den innen aufrückenden Guccio Fortuna nicht vom Bronzerang verdrängen und holte das letzte (!) Geld. Khalid und Oscar Nasad waren ebenso wie die einzige Stute im Feld, Ready to Race, nach Fehlern ausgefallen.

Siegfahrer Dennis Spangenberg war voll des Lobes über seinen vierbeinigen Partner, der heute weitere 4.000 Euro eintrabte und seine Lebensgewinnsumme auf 10.250 Euro erhöhte. Seinen Rekord drückte der Uranus-Sohn auf 13,9 / 1900 Meter. Das Derby hat er damit weiterhin fest im Blick, wie sein Züchter, Trainer und (nun noch Mit-)Besitzer Hans Joachim Tipke bereits nach seinem Debütsieg prophezeit hatte. Eine wahrhaftigen Ehrenplatz belegte Orlando Jet, der ungeschlagen nach Berlin gereist war und nach dem Marsch durch die Todesspur keinesfalls enttäuschte.

 

Buddenbrock-Rennen - Trial 2

Startsumme: bis 20.000 € - Distanz: 1.900 m / A - Dotierung: 7.600 € (4000 · 2000 · 1000 · 600 · 400)

Pl. Teilnehmer   Gesamtzeit Distanz km-Zeit Fahrer Trainer EVQ
1. Geronimo T 3 H 2:20,4 1.900 m 13,9 Dennis Spangenberg Hans Joachim Tipke 25
2. Orlando Jet 3 H 2:20,7 1.900 m 14,1 Rudolf Haller Rudolf Haller 24
3. Guccio Fortuna 3 H 2:20,9 1.900 m 14,2 Maik Esper Maik Esper 217
4. Zauni 3 H 2:21,0 1.900 m 14,2 Thorsten Tietz Thorsten Tietz 29
  Khalid 3 W - 1.900 m dis.r. Heinz Wewering Willi Rode 1322
  Ready to Race 3 S - 1.900 m dis.r. Alle Loman Alle Loman 2203
  Oscar Nasad 3 H - 1.900 m dis.r. Thomas Panschow Maik Esper 562
Einlauf: 5-3-6 Richter: überlegen / 1 1/2 - 1 - 1/2 ZwZ: 7,3 / 19,3 / 19,6 / 10,3 / 11,6

 

 

Fotos: Marius Schwarz, www.traberpixx.de

(19.06.2016)