++ Donnerstag: Goop, Orkan von Haithabu und Cassiel Font in Åby - Brady im Nachwuchsfahren mit Tyler Mifsud - Beginn 18:20 Uhr ++ ++ Freitag: Robbin Bot (mit Everest Vedaquais im Willem H. Geersen Memoriaal, Heavy Enemy, Colonel, Konan Greenwood und in der Quali Icebear Newport) , Jochen Holzschuh (Grietje, Fifi du Gassel) und Maximilian Schulz (Filou de Bez) beim PMU-Abend in Wolvega (ab 17:20 Uhr) ++ ++ Samstag: Sybille Tinters Neuzugang Halva von Haithabu mit Claes Sjöström in der Gulddivision von Fjärestad von Startplatz 3 (17:05 Uhr) ++ ++ Sonntag: Saisonauftakt in Dinslaken mit zahlreichen Gästen aus dem Norden und Bayern - 1. Lauf der Rheinfels-Serie um 3.500 Euro - Beginn 13:45 Uhr - Zehn Rennen auf der Derbybahn - Rudi Haller und Jos Verbeeck zu Gast - Beginn 14:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Andreas Geineder mit Olivia Venus, Cocktail CG und Escada, Peter Platzer mit Samir bei den PMU-Rennen in Wien (ab 15:20 Uhr) ++ ++ Sonntag: Prix de Cornulier (700.000 Euro/2700 Meter) mit Vorjahressiegerin Bahia Quesnot (Matthieu Abrivard) ++ ++ Montag: PMU-Lunch in Straubing mit acht Prüfungen ab 11.35 Uhr ++
Aperol CG lässt den Toto beben
30. November 2021

(MTZV-press) Sechs Rennen standen an diesem Montagvormittag in München-Daglfing auf dem Programm und die teils gut gefüllten Starterfelder hielten fast alles was sie versprachen.

Schon zum Auftakt lief es für die im Kampf um das Amateur-Championat befindliche Emma Stolle alles andere als nach Plan, denn mit der Favoritin Black Pearl fand die Amazone lange Zeit keine Lage, musste schon im ersten Bogen durch die dritte Spur und auch der vorletzte Bogen über den langen Weg sah das Gespann wieder auf weiten Wegen, sodass bereits Ende der letzten Gegenseite der Sieg in weite Ferne rückte. Stattdessen brachten sich durch den Schlussbogen Champ CG und Hurricane AV aus dem Rücken von Best fake Smile heraus in Position und auf der Linie hatte Martin Geineder den knappen Vorteil gegen Lukas Strobl. 

Einen Strobl-Treffer gab es ein Rennen später durch Herbert Strobl, der Espoir Rouge TU eine Runde vor Schluss an die Spitze beorderte und in der Folge problemlos gegen Excellent Grandcru und Sama Pride Venus zum Zuge kam, wobei der Josef Sparber anvertraute Franzose trotz eines Fehlers im Schlussbogen noch gewaltig auf Touren kam und ohne Fehler dicht bei der Siegerehrung gewesen wäre. 

Sir Gustav gegen Shimmy des Bois lautetet das Duell im Handicap-Cup aus drei Bändern und die Anhänger der Favoriten wurden nicht enttäuscht. Zeitig nach dem Start löste Shimmy des Bois den Favoriten an der Spitze ab, der der Stute fortan auf Schritt und Tritt folgte. Zu Beginn des Einlaufs wechselte Sir Gustav in die Angriffsspur und passierte die Kontrahentin sicher. Hinter den beiden überaschte Scoiattolo Jet trotz 50 Meter Zulage mit starkem Einsatz und komplettierte die Dreierwette. 

Aperol CG sorgt für Jackpots

Ein wahres Toto-Beben erlebten die Zuschauer im Marisa-Bock-Geburtstagsrennen, denn nachdem sich Mitfavoritin Better Be Royal schon am Start aus der Partie sprang, ereilte das Schicksal wenige hundert Meter später auch den Favoriten Karel G Greenwood, sodass die Bahn für eine Überraschung frei war.

500 Meter vor der Linie hatte Skeeter Venus das Kommando erobert und vieles sprach für einen Sieg des Wallachs. Allerdings kam durch den Schlussbogen Aperol CG mit Lukas Strobl mächtig auf Touren, hatte den Piloten zu Beginn des Einlaufs erreicht und stellte diesen auf den letzten Metern zum Kampf, wobei der Dugas-Schützling auf der Linie den Vorteil hatte.

Die Viererwette komplettiert wurde durch Power Prime Time und Holiday Dragon, sodass drei der vier längsten Außenseiter in der Wette zu finden waren - eine Kombination die kein Wetter in der Dreier - oder Viererwette auf dem Wettschein hatte, weshalb in der Dreierwette demnächst ein Jackpot in Höhe von rund 1.100 EUR, und in der Viererwette ein Jackpot von rund 1.700 EUR ausgeschüttet wird. 

Far West nun auch aus den Bändern eine Bank

War der Bänderstart früher keine Domäne von Far West, hat sich dies mittlerweile geändert, denn zwei seiner drei letzten Siege konnte der Wallach trotz des ungeliebten Starts gewinnen. Über die 2.600 Meter zog Alex Kelm mit dem Franzl-Schützling schnell an die Spitze, dosierte das Tempo danach nach seinem Belieben und legte in der Folge spielend zu, sodass der Erfolg gegen Golden Future und Escada überlegen ausfiel. 

Zum Abschluss der Karte schickte Rudi Haller Tabula Rasa umgehend an die Spitze, entlockte der Stute auf den entscheidenden 500 Meter immer wieder neue Reserven, sodass Candrim Stars Versuche, die Stute zu passieren, nicht von Erfolg gekrönt waren und die Wishing-Stone-Dreijährige in der Folge zum ersten Erfolg beim zweiten Start kam. Irina de Beylev holte sich hinter den beiden Erstplatzierten deutlich zurück den dritten Rang.