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Update Bahnsanierung Mönchengladbach

08. Juni 2019 - Ein Hauch von Vincennes in Mönchengladbach

Erste Eindrücke zum neuen Renngeläuf

   

Mit großen Erwartungen an das neue Geläuf ging der Mönchengladbach Rennverein in die erste Rennveranstaltung nach der Bahnsanierung im Mai 2019. Holger Hülsheger nutzte die Gelegenheit, zwischen den Rennen die Aktiven vor Ort nach ihren Eindrücken und Erfahrung mit der neuen Bahn zu befragen.
Das Ergebnis war durchwegs äußerst positiv. Einige Stimmen stellen wir hier im kurzen Interview vor.

Sanierung erfolgreich abgeschlossen - Begeisterung über das neue Renngeläuf in Mönchengladbach

Die eigentlichen Arbeiten am neuen Geläuf der Mönchengladbacher Trabrennbahn waren zwar bereits seit einigen Tagen abgeschlossen, trotzdem mussten sich die Aktiven noch in Geduld üben. „Das verwendete Material braucht eine gewisse Zeit um sich vernünftig zu setzen und abzubinden“, so Dirk Bergerfurth von der ausführenden Baufirma. Entsprechend groß war natürlich die Spannung wie sie denn sein wird, die neue Bahn?
Samstag Morgen hatte das Warten ein Ende. Unter den gespannten Blicken einer guten Hand von Zuschauern befuhren Elmar Eßer, Vorsitzender des Mönchengladbacher Rennvereins, Roland Hülskath und Goldhelm Michael Nimczyk gemeinsam zum ersten Mal das sanierte Oval. „Ich bin sehr zufrieden“, so Roland Hülskath nach seiner ersten Fahrt. „Die Bahn ist in einem Top-Zustand, genau so, wie wir uns das erhofft haben“. „Es ist einfach ein tolles Fahrgefühl, ganz anders als auf der alten Bahn“ ergänzt Michael Nimczyk und lobt gleichzeitig die an der Sanierung Beteiligten: „Ich glaube, wir haben alles richtig gemacht“.
Auch die übrigen ansässigen Trainer nutzten die Gelegenheit, sich selbst ein Bild vom neuen Geläuf zu machen.
„Für unsere ansässigen Trainer besteht ab Dienstag die Möglichkeit, täglich zwei Stunden auf der neuen Bahn zu trainieren“. Auswärtige Aktive muss Elmar Eßer noch vertrösten und bittet um Verständnis. „Der reguläre Trainingsbetrieb wird erst nach den beiden Renntagen im Juni wieder aufgenommen. Bis dahin müssen wir die Bahn erst einmal behutsam einfahren.“
Am kommenden Sonntag wird das neue Geläuf erstmals unter Renntagsbedingungen befahren. Daher hoffen die Verantwortlichen in Mönchengladbach auf zahlreiche Nennungen für die beiden Renntage am 16. und am 20. Juni, bevor die offizielle Eröffnung im Rahmen des „Großen Preis der Stadt Mönchengladbach“ stattfindet, der in diesem Jahr mit satten 20.000 Euro dotiert ist.

Bahnsanierung steht vor dem Abschluß

 

Etwas später als ursprünglich geplant, dafür aber immer noch rechtzeitig für den nächsten Renntag nähert sich die Sanierung der Mönchengladbacher Trabrennbahn ihrem Abschluss. Ende dieser Woche werden die letzten Arbeiten am und rund ums Geläuf erledigt sein, so dass in absehbarer Zeit auch die Aktiven in den Genuss der neuen Bahn kommen werden.
In den vergangenen Wochen wurde das bisherige Geläuf vom Sand befreit und im Anschluss daran aufgefräst, um so die störenden Wellen, die sich im Laufe der Zeit im Untergrund entwickelt haben, zu beseitigen. Mit modernster 3D-Lasertechnik wurde ein einheitliches Niveau hergestellt, auf dem zuerst eine Schutz- und abschließend eine Deckschicht aus anthrazitfarbenem Basaltsplit aufgebracht wurde.

Der unermüdliche Einsatz aller an den Arbeiten Beteiligten, die teilweise von Sonnenauf- bis weit nach Sonnenuntergang gearbeitet haben, hat sich bezahlt gemacht. Davon können sich Fahrer und Aktive erstmals beim Renntag am Sonntag, 16. Juni und, wenige Tage darauf beim traditionellen Fronleichnamsrenntag am Donnerstag dem 20. Juni selbst überzeugen.
Den Rahmen für die standesgemäße Wiedereröffnung der sanierten Bahn bildet dann der Große Preis der Stadt Mönchengladbach am 14. Juli, der in diesem Jahr mit 20.000 Euro dotiert ist.
(mg-press)

(20.05.19) An der Niersbrücke in Mönchengladbach hat zu Beginn dieser Woche der zweite Bauabschnitt der Bahnsanierung begonnen.

Nachdem der bisherige Bahnsand abgetragen und die darunterliegende Mineralbetonschicht gereinigt wurde konnte das Geläuf mit Hilfe von Lasergesteuerter Messtechnik auf den Millimeter vermessen werden. Diese Aufnahme dient als Grundlage für die folgenden Arbeiten, bei denen die Bahn auf ihrer gesamten Breite nivelliert und auch der markante Scheitelpunkt im oberen Drittel des Geläufs wieder auf ganzer Länge hergestellt wird.

Zuvor wird aktuell die Mineralbetonschicht aufgefräst um dann begradigt und verdichtet zu werden. Ein zeitraubender aber notwendiger Schritt, um am Ende Fahrern und Aktiven ein optimales Ergebnis liefern zu können. Die Fräse bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von ca. 240 Metern pro Stunde.

Da auch der Wettergott ein Einsehen hat und bisher optimale Bedingungen für die durchzuführenden Arbeiten herrschen sind alle Beteiligten zuversichtlich, dass die Bahnsanierung im angepeilten Zeitrahmen abgeschlossen werden wird.