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Zum Dritten Clegs vorm Boss
16. Juni 2021

(nn) Vincennes, Dienstag, 15. Juni 2021. Zum dritten Mal während dieses Frühjahrs-Meetings kreuzten Clegs des Champs und Boss de Meleuc in einem hochkarätigen Trabreiten die Klingen, wiederum lautete der Einlauf „Clegs vor dem Boss“.

Doch wer nach den Resultaten in den Prix Théophile Lallouet (10. April) und Guillaume de Bellaigue (15. Mai), in denen der Schützling von Trainer Thierry Raffegeau ungemein souverän voraus war, für den auf 2175 Meter verkürzten Prix Paul Delanoë einen praktisch im Voraus entschiedenen Langweiler befürchtet hatte, wurde mit einem messerscharfen Fight zweier Heroen überrascht, bei dem sich die Waagschale erst auf den allerletzten Metern minimal gegen den Titelverteidiger und zugunsten seines Vorgängers neigte.

Yannick-Alain Briand hatte nicht zu viel versprochen, dass Alexandre Abrivard mit dem „prächtig in Schuss befindlichen Lucky-Blue-Sohn durchaus die Chance hat, Clegs endlich mal eins auszuwischen.“ Während sich Corail d’Aure, obwohl fernab des Geschehens ganz außen eindrehend, wie beim Fehlstart als unwirscher Galopper präsentierte und umgehend die rote Karte sah - nur deswegen durfte sich der von Beginn an „kontaktlose“ Delta Fac für eine indiskutable Leistung die kleinste Prämie einstecken -, ergriff Boss de Meleuc unverzüglich die Initiative und gab sie nie mehr her.

Hinter ihm reihten sich Délicieux du Cébé, Diamant de Larré und Baron du Bourg ein, außen suchte etwas nach hinten versetzt Flamboyant Blue lange vergeblich, den etwas betulich in die Hufe gekommenen Clegs des Champs vorbeizulocken. Den machte David Thomain erst 700 Meter vorm Ziel mobil. Darauf hatte Alex Abrivard nur gewartet. Im Nu erhöhte er die Schlagzahl, so dass den beiden Granden zunächst allein Délicieux du Cébé unmittelbar auf den Fersen blieb, bis auch er an der letzten Ecke abgeschüttelt wurde.

Von da an war’s ein episches Duell für die Geschichtsbücher, bei dem Clegs seinen Dauerrivalen lange nicht wirklich schien packen zu können. Erst mit den letzten Seufzern bog Raffegeaus Musterknabe, dessen Karriere im Herbst 2016 schon beendet schien und der sich damals nach 1½ Jahren sowie 2020 nach elf Monaten Pause wieder zurückgekämpft hatte, das begeisternde Match zu seinen Gunsten hin. Fast sechs Längen zurück sammelte Flamboyant Blue mit spätem Aufbäumen den Rest ein.

„Der Andere ist ein Überirdischer“, akzeptierte Briand die neuerliche Niederlage seines Cracks, „wir hatten alle, wirklich alle Vorteile auf unserer Seite. Besser geht’s nicht für den Boss.“ David Thomain gestand: „Zu Beginn des Einlaufs war Clegs bei zwei Längen Rückstand geschlagen. Unglaublich, wie er mit eiserner Courage das Ding doch noch umgebogen hat. Er und der Boss - das sind zwei wahre Champions“, wobei der geringfügig Bessere für seinen 23. Sieg aus 44 Versuchen um 45.000 auf 1.085.080 Euro sprang.

Der eine Jahr ältere Boss, ebenfalls 23 Treffer, jedoch aus 81 Starts schwer und erst seit 2½ Jahren nachhaltig im Monté-Gewerbe tätig, muss auf den Millionär-Status noch ein wenig warten: Der Kassenstand des für Briands eigene Tasche antretenden Braunen lautet nun 984.500 Euro.

Prix Paul Delanoë - Monté - (Gruppe III int., Sechs- bis Zehnjähr.)

2175m Bänderstart o.Z., 90.000 Euro

1.      Clegs des Champs      11,7     David Thomain                  14

         9j.schwbr. Wallach von Legs du Clos a.d. Proserpine von Fortuna Fant

         Be: Jean-Yves Rozé; Zü: Jean-Baptiste Vallée; Tr: Thierry Raffegeau

2.      Boss du Meleuc            11,7     Alexandre Abrivard           36

3.      Flamboyant Blue          12,2     Antoine Dabouis             240

4.      Diamant de Larré         12,2     Franck Nivard                  160

5.      Délicieux du Cébé       12,3     Damien Bonne                470

6.      Baron du Bourg            12,5     Eric Raffin                        170

7.      Delta Fac                        13,8     Jonathan Balu                 660

         Corail d‘Aure                 dis.r.    Léo Abrivard                    370

Sieg: 14; Richter: Kampf Kopf - 5½ - ¾ - ¾ - 2 - 15 Längen; 8 liefen

Zw-Zeiten: 10,4/675m - 12,0/1175m - 11,9/1675m

Wert: 40.500 - 22.500 - 12.600 - 7.200 - 4.500 - 1.800 - 900 Euro

Video: https://www.letrot.com/fr/replay-courses/2021-06-15/7500/4