++ Heute: Neun Linkskurs-Rennen in Gelsenkirchen ab 13:40 Uhr ++ ++ Heute: Heinz Bergers frischer Straßburg-Sieger Navaki Planchette mit Tim Schwarma in einem 23.000-Euro-Course-D in La Capelle (12:02 Uhr) - Heinrich Nagels Reginald Dwight mit Birger Jørgensen in Charlottenlund (14:05 Uhr) ++ ++ Heute: 77. Gran Premio della Lotteria um ingesgesamt 830.000 Euro sowie zwei Gruppe-II-Rennen für Vierjährige um jeweils 66.000 Euro in Neapel - Beginn 13:45 Uhr ++ ++ Umåker: Patrick Maleitzkes Summermusic'night S mit Daniel Wäjersten in der Silver-/Bronsdivision 8. in 1:13,4/2640 Meter - In der Gulddivision, der letzten Qualifikationsmöglichkeit für den Paralympiatravet, stellt Daniel Wäjersten drei der ersten vier und gewinnt selbst mit Mellby Jinx in 1:09,6/1640 Meter ++ ++ Vincennes: Paul Kuhsträters Isla muss mit Benjamin Rochard im Prix de Garabit (59.000 Euro) aus zweiter Reihe unentwegt durch die dritte Spur und wird am Ende dennoch Fünfte unter Einstellung ihres deutschen Mitteldistanz-Rekordes für Stuten von 1:10,8/2100 Meter ++ ++ Århus: Karin Walter-Mommerts Donovan Face (Jeppe Juel) in nach Fehler 6. in 1:20,2/2300 Meter - SI RACING's Herrstolle 6. in 1:16,8/1800 Meter - Stald Kjaergos Twin Peak (Rene Kjær) 3. in 1:15,5/1800 Meter ++ ++ Altheim (Osterösterreich): Bayerischer Sieg durch Julia Wiesners Gamin de Bertrange mit Robert Pletschacher, der überdies mit Stall GESVEA's Nena Greenwood den Ehrenplatz belegt - Rang zwei auch für Marille Beranek mit Infamous Gangster - Martin Geineder mit El Chapo und Just Repeat jeweils Dritter ++ ++ Mittwoch: PMU-Matinee in Mariendorf - Sechs Rennen ab 11:00 Uhr ++
Winter-Meeting Vincennes: Résumée
15. März 2022

Vincennes, Samstag, 12. März 2022. Eine Woche nach dem Ende des Winter-Meetings von Vincennes hat Le Trot die Zahlen des Kassensturzes veröffentlicht. An 90 Veranstaltungstagen (Winter 2020/21: 94) wurden 745 Rennen (778) durchgeführt mit insgesamt 9.335 Startern (9.680), was einem Schnitt von 12,53 Pferden pro Rennen (12,44; 2016/17 waren es noch 13,49) entspricht. Ausgeschüttet wurden, nachdem einige Rennpreise ab Januar angehoben worden sind, 38.844.000 Euro.

Aktiv waren:

688 verschiedene Trainer (706)

593 verschiedene Fahrer und Reiter (627)

3.127 verschiedene Traber (3.159)

Bei 25 Verkaufsrennen (29) fanden 46 Pferde neue Besitzer (55).

Rekordzahl ausländischer Siege

Die gefühlt immer stärkere Präsenz ausländischer Pferde wird durch folgende Zahlen belegt: In 168 offenen Rennen (22,5 Prozent aller Rennen), in denen es 14.117.000 Euro oder 36,3 Prozent der gesamten Meeting-Ausschüttung zu verdienen gab, waren 729 der dort angetretenen 2.193 Traber oder 33,2 Prozent in einem ausländischen Gestütbuch registriert (Vorwinter: 2.050 „Courses“, 538 Ausländer oder 26,9 Prozent).

136 Rennen waren für Traber mit europäischen Wurzeln konzipiert; 32, darunter der Prix d’Amérique, der Prix de Cornulier sowie die entsprechenden Vor- und Nachbereitungs-Matches, waren für Alle offen, also auch amerikanische und austral-ozeanische Traber.

Traber mit auswärtigem Geburtspass holten 60 Siege - mehr als je zuvor (2020/21 → 35, 2019/20 → 45, 2018/19 → 47, 2017/18 und 2016/17 → 42, 2015/16 → 52,  2014/15  → 57,  2013/14 → 43,  2012/13 → 37,  2011/12 → 25,  2010/11 → 29). Sorgen, dass ihnen die Ausländer die Butter vom Brot kratzen, müssen sich die heimischen „Entraîneurs“ jedoch nicht, denn von den 3.916.160 Euro an Rennpreisen, die in diesen 168 Prüfungen von ausländischen Trabern eingesackt wurden, gingen 1.935.060 oder 49,4 Prozent aufs Konto von Pferden, die französische Trainer vorbereiteten.

Bei den vierbeinigen Spitzenverdiener führt ausnahmsweise mal nicht der Prix-d’Amérique-Sieger die Rangliste an, denn der seit Mitte Januar offiziell von Jean-Michel zu Nicolas Bazire gewechselte Davidson du Pont brachte außer dem Foto-Finish-Triumph im Millionending, der allein 450.000 Euro wert war, kaum Zählbares zustande und wurde knapp von Cornulier-Siegerin Flamme du Goutier übertrumpft.

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Großverdienerin Flamme du Goutier beim Cornulier-Triumph (news.eseuro.com)

Die gewinnreichsten Fünf (Name - Alter/Geschlecht - Starts - Siege - weitere Prämienränge - Gewinne/Euro)

Flamme du Goutier      7 St      7       1       3       464.400

Davidson du Pont         9 H      6       1       1       454.000

Granvillaise Bleue        6 St      6       3       2       423.000

Galius                             6 H      5       1       3       356.000

Hohneck                         5 H      7       3       4       354.000

Beim Blick auf die Sieger der 13 klassischen Rennen fällt auf, dass der Stall von Jean-Michel Bazire in dieser Hinsicht leer ausgegangen ist. Den einzigen Treffer setzte der 50-jährige mit der von François-Pierre Bossuet vorbereiteten Idylle Speed. Der Sohn von Ténor-de-Baune-Trainer Jean-Baptiste Bossuet zeichnete sich dank Franck Nivard und Havanaise noch ein weiteres Mal auf höchster Ebene aus. Ebenfalls zwei Trainersiege gelangen dem amtierenden Champion Thierry Duvaldestin durch Flamme du Goutier und Idao de Tillard.

Sogar drei frische Lorbeerkränze konnte Philippe Allaire nach den Siegen von Hohneck, Izoard Védaquais und Just A Gigolo an seine Stalltür nageln. Einziger fremdländischer Übungsleiter, der auf diesem Level zu punkten vermochte, war Italiens Überflieger Alessandro Gocciadoro, der sich für Vivid Wise As der Künste Matthieu Abrivards bediente.

Die 13 Sieger der Kategorie I (chronologisch)

Rennen - Sieger - Alter/Geschlecht - Fahrer - Trainer

Prix de Vincennes           Idéale du Chêne           3 St     Paul-Philippe Ploquin     Julien Le Mer

Critérium des 3 Ans           Idylle Speed                  3 St     Jean-Michel Bazire         François-Pierre Bossuet

Critérium Continental        Hohneck                        4 H      François Lagadeuc         Philippe Allaire

Prix de Cornulier                 Flamme du Goutier     7 St     Antoine Wiels                   Thierry Duvaldestin

Prix d'Amérique                  Davidson du Pont        9 H      Nicolas Bazire                  Nicolas Bazire

Sulky World Cup 4 ans      Izoard Védaquais        4 H      Eric Raffin                         Philippe Allaire

Sulky World Cup 5 ans      Havanaise                     5 H      Franck Nivard                   François-Pierre Bossuet

Prix de l'Île-de-France        Freeman de Houëlle   7 H      Eric Raffin                         Franck Leblanc

Prix de France                     Vivid Wise As               8 H      Matthieu Abrivard            Alessandro Gocciadoro

Prix de Paris                        Diable de Vauvert       9 H      Tony Le Beller                  Bertrand Le Beller

Critérium des Jeunes        Just A Gigolo                3 H      Franck Nivard                   Philippe Allaire

Prix des Centaures             Granvillaise Bleue      6 St     Camille Levesque           Pierre Levesque

Prix de Sélection                 Idao de Tillard               3 H      Clément Duvaldestin      Thierry Duvaldestin

vincennes