++ Heute: PMU-Abend in Wolvega ab 18:10 Uhr ++ ++ Åby: Kerstin Walters Ebba nach Fehler 8. in 1:15,8/2140 Meter - Karin Walter-Mommerts Frankie Godiva (Markus Waldmüller) dis.rot, Eugenius Face 2. in 1:14,9/2140 Meter, Don Quijote Face (Adrian Kolgjini) dis.rot ++ ++ Treviso: Stall M.S. Diamantens Yucatan Diamant (Pietro Gubellini) 4. in 1:16,6/2060 Meter Bänderstart - Karin Walter-Mommerts Gaudi' Bi (Roberto Vecchione) dis.rot ++ ++ Sonntag: Vier PMU-Rennen sowie die ersten Läufe zur Newcomer- und Silber-Serie ab 10:45 Uhr - Utkieker bereits gestrichen ++ ++ Sonntag: Prix Comte Pierre de Montesson (Critérium des Jeunes), Gruppe I um 200.000 Euro für Frankreichs Dreijährige in Vincennes - Zum Auftakt greift Stall Germanias Staccato HL mit Benjamin Rochard nach seinem ersten Monté-Sieg im Wintermeeting - Beginn 12:48 Uhr ++ ++ Sonntag: PMU in Wien mit Christian Strobls Miramax BR (Erich Kubes), Rolf Dürrs Tyron Hill (Lasse Grundhöfer) und Stall Old Englishs Major Ass (Carsten Milek) im 6.000-Euro-Frei-für-Alle - Startzeit 18:25 Uhr ++ ++ Donnerstag: Abschluss des Straubinger Wintermeetings mit fünf PMU- und einem Rahmenrennen ab 11:00 Uhr ++
Trotz Krieg: „The show goes on“
24. Juni 2022

Kyiv Hippodrome, Juni 2022. Die Sehnsucht nach einem Hauch Normalität machte es auch in Kiew möglich: Pferderennsport zu Kriegszeiten. Als am 24. Februar Russland bei seiner „Spezial-Operation“ in die Ukraine einmarschierte, waren auf dem Hippodrom in der ukrainischen Hauptstadt rund 350 Pferde stationiert, um die sich unter bald schwierigsten Bedingungen rund 30 Personen gekümmert haben - inmitten von ständigem Fliegeralarm und Beschuss.

Das machte die Versorgungslage der Rösser zunehmend schwieriger, doch dank der europaweiten Unterstützung, was Sach- und Geldspenden auch aus Deutschland betraf - federführend war hierzulande ein Team aus Gelsenkirchen -, konnte das Ärgste abgewendet werden, obwohl „der Krieg nur 20 Kilometer von uns entfernt angekommen ist und wir hören können, wie geschossen wird“, wie die international bekannte Trainerin Olga Bondar noch am 10. März zu berichten wusste.

Mittlerweile sind bekanntlich die russischen Truppen im Nordosten des Landes zurückgedrängt, konzentriert sich das Kriegsgeschehen mehr auf den Süden in den Regionen Donbass und Luhansk, obwohl es weiterhin fast täglich Bombenalarm in Kiew gibt.

„Erstmals seit Kriegsbeginn haben am Sonntag, 19. Juni wieder Trabrennen auf unserem Hippodrom stattgefunden. Die Resonanz in der Bevölkerung war schlichtweg überwältigend“, schreibt die Bahn auf ihrer Facebook-Seite, „es kamen rund 3.000 Zuschauer, weit mehr, als wir erwartet hatten.“ Bereits am kommenden Sonntag (26. Juni) steht der nächste Renntag an. Wenn es irgend geht, soll es jetzt regelmäßig veranstaltet werden.

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