++ Trauer um Helmut Panschow - Der frühere Gelsenkirchener Trainer ist am Sonntag im Alter von 86 Jahren verstorben ++ ++ Heute: Stall Cortinas Bellissimo Fortuna mit Per Linderoth in einem E3 Bonusrennen (135.500 Kronen) sowie Karin Walter-Mommerts Sauron Zon mit Björn Goop in Färjestad (Beginn 18:20 Uhr) - Stall Franziskas Apollo Prophet Cal mit Wim Paal in Romme (20:00 Uhr) - ++ ++ Hamburg: Erster Deutschland-Erfolg für Fredrik Plassen, der sich mit Global Commission in sensationellen 1:11,9/2200 Meter knapp gegen Waldgeist behaupetet - Den Frühjahrspreis der Pferdepfleger sichert sich Manfred Strotzki mit Don Timoko ++ ++ Skive: Am Musketerdagen gewinnt Stall Adamas' Remember Me (Joakim Lövgren) trotz dreifacher Zulage in 1:14,6/3010 Meter - Blizzard Diamant und Y Not Diamant wurden wegen grippalen Infekts gestrichen ++ ++ Vaggeryd: Karin Walter-Mommerts dreijähriger Debütant First Officer (v. Tactical Landing) dis.rot, Dimaggio Face (Adrian Kolgjini) 3. in 1:14,3/2148 Meter, Ex Nihilo (Peter Untersteiner) mit Fehler 3. in 1:18,4/2148 Meter Bänderstart, Payday Vixi nach Fehler 1. in 1:16,1/2168 Meter Bänderstart, Under Contract dis.rot, Kit Kat Mearas 4. in 1:14,3/2148 Meter Bänderstart, Toamericaandback (Stefan Persson) dis.rot ++ ++ Mittwoch: Fünf PMU- und zwei Rahmenrennen ab 18:00 Uhr in München ++ ++ 1. Mai: 13 Rennen in Gelsenkirchen - BILD-Pokal mit Vorjahressieger Zoom Diamant (Robin Bakker) - 4 x PMU ++
Schweden: Lugauers Triplette
04. Januar 2019

An Neujahr hatte der 44jährige wie berichtet seine einzige Fuhre Virgin Maiden in Kalmar knochentrocken verwandelt und tags darauf mit vier Jägersro-Startern je einen Sieg (Harran Boko) und Ehrenplatz (Night Brodde) eingesackt. Am Donnerstagabend flutschte es auf der Bahn mit dem doppelten Open Stretch nach dem Motto „An jedem Tag ein Sieg“ noch ein bisschen besser. Drei Starter, drei Sieger - oder eigentlich sogar deren vier, denn die vierjährige italienische Naglo-Tochter Virna Jet „gewann“ vorneweg sozusagen als Wegweiser ihre Qualifikation in bemerkenswerten 1:17,4/2140 m. Den Siegreigen eröffnete die bei 196:10 vorab ziemlich chancenlose Madonna ST. Von der zuletzt etwas mageren Bilanz der aus acht Starts noch sieglosen Mona-Lisa-As-Tochter ließ sich Lugauer nicht schrecken, legte beim Bänderstart aus „Springspår 7“ zügig los, parkte hinter Taktgeberin Miss Mythos ein, wechselte 250 Meter vorm Ziel in die äußere Überholspur und setzte sich leichtfüßig um vier Längen zur ersten Ehrenrunde der Stute ab, die nach 1:16,0/2140 m samt 35.000 Kronen unter Dach und Fach war.

C. Lugauer

Bei 141:10 nur unwesentlich mehr Vertrauen hatten die Wetter in Bonny Boy, dessen Bilanz ähnlich mau und der zudem durch Startplatz „12“ gehandicapt war. Aus dem vierten Paar außen bekam der gebürtige Bayer 600 Meter vorm Ziel in Spur drei eine Lokomotive, wanderte 300 Meter weiter noch eine Reihe weiter nach außen und machten dem Kiss-Francais-Wallach die Socken scharf zum fünften Treffer „lifetime“, der nach 1:14,9/2140 m gleichfalls mit 35.000 Kronen belohnt wurde.

Genauso viel strich nach 2640 Metern Stall Adamas‘ Hennesy Bokoein, mit dem Lugauer zwar nicht als Schnellster von der Grundmarke des aus drei Bändern gestarteten 9. Rennens wegkam, jedoch mit rasantem Zwischenspurt durch den ersten Bogen ab der ersten Zwischenzeitnahme Regie führte. Bei durchweg 1:16er Tempo wurde der Chocolatier-Sohn nie angegriffen und sparte sich derart viele Reserven auf, dass es am ganz leichten 1½-Längen-Sieg des bei 21:10 notierten nunmehr sechsfachen „Winners“ nie etwas zu deuteln gab. Acht Starts, fünf Siege, ein Ehrenplatz, 223.200 Kronen Einfuhren - viel besser konnte das neue Jahr kaum beginnen. „Ich bin überglücklich, dass die Pferde heute so gut drauf waren. Eine hundertprozentige Ausbeute ist mir mit mehr als zwei Pferden zuvor noch nie gelungen“, strahlte der Abräumer des Abends. Nun ist bis zum 9. Januar Pause angesagt für die Blentarper; dann versucht Marc Elias mit Vanyar Pil in Åby sein Glück.

Nichts zu meckern gab’s für Lugauer auch über das Jahr 2018, in dem er sein zweitbestes Ergebnis erzielt hat, seit er fest in Schweden stationiert ist. Als Trainer stehen für ihn 99 Siege und 10.060.284 Kronen an Renngewinnen zu Buche; mehr waren es nur 2016, als er mit 106 erstmals mehr als 100 Trainersiege pro Saison geschafft und mit 10.289.669 Kronen die Zehn-Millionen-Kronen-Grenze geknackt hatte.