++ Heute: Saisonauftakt in Mönchengladbach mit fünf PMU-Rennen ab 11:08 Uhr ++ ++ Heute: Barbara Kulikowskas Hessie Quick (Alexander Kelm), R.K.Albatross (Oskar Andersson) für Lea Christiansen und Dennis von Holdt sowie Scarlet One (Alexander Kelm) für Dennis von Holdt und Wiktoria Kopec in Örebro (Beginn 12:20 Uhr) ++ ++ From Above (8.344.320 Kronen/1:10,1), der in Schweden als erster Kriterium, Derby und Elitloppet gewann, ist im Alter von 28 Jahren eingegangen ++ ++ Vincennes: Als Sechster in 1:10,2/2100 Meter verfehlt Stall Germanias Bayard mit Matthieu Abrivard in der Quinte+ (59.000 Euro) den deutschen Mitteldistanz-Rekord von Gericault nur eine Zehntelsekunde - Das Rennen gewinnt in 1:09,7 der früh führende Westholm-Schützling Jobspost (Mathieu Mottier), dem Bayard erst auf den letzten 100 Metern nicht mehr folgen kann ++ ++ Solvalla: Erster Schweden-Sieg von Figaro II (Fredric Plassen) für Florian Marcussen und den Stall Gesvea unter deutlicher Rekordverbesserung auf 1:13,8/2140 Meter - Jägersro: Adrian Kolgjini mit Karin Walter-Mommerts Dark Photon Face 1. in 1:14,2/2140 Meter, Kind of Magic 7. in 1:14,0/1640 Meter, Sunrise 4. in 1:15,7/3160 Meter Bänderstart - Stall Adamas' Staro Steven (Tyler Mifsud) 5. in 1:14,5/2140 Meter ++ ++ Freitag: Ehrung der deutschen Champions sowie Präsentation des Trabers des Jahres in der VELTINS-Arena in Gelsenkirchen ++ ++ Samstag: PMU-Abend in Wolvega - Robbin Bot mit Denis Grössels Yes Please in einer 8.800-Euro-Meile u.a. gegen Carloforte Font (Jaap van Rijn) - Beginn 19:02 Uhr ++ ++ Sonntag: Die nächsten Läufe zur Newcomer- und Silber-Serie in Berlin-Mariendorf - Drei Mal TippelTom-Talentförderung - Acht Rennen ab 13:00 Uhr ++
„Go West, young man“…
01. August 2024

Solvalla, Donnerstag, 1. August 2024. …war in der Zeit um 1850 ein durch Horace Greeley populär gewordener Slogan, den Westen des amerikanischen Kontinents zu besiedeln und damit in den Besitz der damals noch sehr kleinen Vereinigten Staaten von Amerika zu bringen.

So ganz trifft dieses geflügelte Wort auf Reijo Liljendahl nicht zu, der mit 69 Jahren nicht mehr ganz jung ist und dennoch bereit, die USA zu erobern. Das hat nichts mit der aktuellen Insolvenz seines Trainingsbetriebes bei Stockholm zu tun, aufgrund dessen der schwedische Hauptverband ST vor einer Woche seine Trainerlizenz gesperrt hat.

Ausgereift war dieser Entschluss bereits in diesem Frühjahr. Zu alt fühlt sich der gebürtige Finne nicht - so wie er sich 2012 auch nicht zu alt gefühlt hatte, seinen Job als „erster Mann“ bei Stig Johansson Knall auf Fall zu kündigen und sich selbstständig zu machen. Der Erfolg gab dem seelisch, körperlich und im Herzen jung und wissensbegierig gebliebenen Liljendahl Recht, und er hofft dies auch bei dieser Entscheidung, mit der er ein wenig auf den Spuren Sören Nordins wandelt. Der wanderte einst ebenfalls im gestandenen Alter in die USA und von dort nach Italien aus.

„Natürlich nehme ich einen Riesenkoffer voller Erinnerungen mit an all jene Menschen, die mich in meinem Berufslebens, das praktisch immer in und um Solvalla stattgefunden hat, unterstützt, gefördert, bestätigt, mir in schwierigen Zeiten zur Seite gestanden haben. Ihnen allen möchte ich von Herzen danken. Solvalla wird immer die Nummer eins in meinem Herzen bleiben, aber ich fühle, dass es an der Zeit ist, noch mal was Neues zu wagen."

„Amerika, der amerikanische Rennsport haben mich schon immer interessiert. Ich werde beim 99. Hambletonian live vor Ort sein und dann dem Team von Marcus Melander zur Seite stehen, das drüben seit ein paar Jahren mit großem Erfolg arbeitet. Erste Anlaufstelle wird Marcus‘ Stall in Kentucky sein, über Winter ist geplant, zehn Pferde von ihm im warmen Florida auf die weitere Karriere vorzubereiten - in Vero auf demselben Komplex, auf dem auch Åke Svanstedts Equipe stationiert ist."

„Dazu werde ich bei den großen Auktionen - vornehmlich jenen von Lexington und Harrisburg - hoffentlich das eine oder andere Juwel für unsere Interessenten ausfindig machen können. Arbeit gibt’s folglich genug“, verabschiedete sich der Mann, der als The Onions Pfleger seinen ersten Elitloppet-Sieger in den Winner-Circle begleitet hat, von seinen schwedischen Fans mit einem Lächeln.