++ Vincennes: 42:10-Favoritin Stonehillpearl (Eric Raffin) in einem 46.000er für vierjährige Stuten in 1:15,1/2850 Meter unplatziert ++ ++ Eskilstuna: Stall Franziskas Slave to Love Cal mit Wim Paal 5. in 1:13,6/1640 Meter ++ ++ Gävle: Gestüt Lasbeks Ultimus mit Örjan Kihlström 1. in 1:15,7/3180 Meter ++ ++ Samstag: Stall Wieserhofs Orlando Paladino mit Roberto Vecchione in einem 8.800-Euro-Rennen für Vierjährige in Montecatini (Startzeit 20:08 Uhr) ++ ++ Sonntag: Auftakt zur Dreifachen Krone in Berlin mit dem Adbell-Toddington-Rennen (20.000 Euro) - Saisoneinstand von Blizzard Diamant mit Robin Bakker - Dazu Stutenlauf, 2. Lauf zur Gold-Serie und 4. Lauf zur Newcomer-Serie - Beginn 13:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Karl Bürger-Gedenkrennen (15.000 Euro) und Derby-Versuchsrennen (10.000 Euro) in Wien mit den Gramüller-Schützlingen Wilander, Golda Meir (Christoph Schwarz) und M Eck Gyver (Marisa Bock) - Der Silberhelm im Rahmen auch mit Indy, Christoph Fischer mit Hello Sport, Barolo Rosso - Beginn 14:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Die Gramüller-Schützlinge Gino, Foxtrott Jet und Indianajones Treb mit Manuel Pistone, Ultrablue mit Enrico Ramazzina im Amateurfahren sowie Karin-Walter Mommerts Innamorata Grif mit Francesco Pettinari in Triest - Beginn 19:20 Uhr ++ ++ Sonntag: Auftakt der bayerischen C-Bahn-Saison in Velden - Vier Rennen ab 14:00 Uhr ++
Deutsche in Paris - Licht und Schatten
29. Januar 2019
4. Platz Great Gatsby As

Licht und Schatten lagen über den beiden Auftritten der vierjährigen Schützlinge von Trainer Erwin Bot in Paris-Vincennes. Bereits am Montag bestritt Great Gatsby As - im Vorjahr in Deutschland Seriensieger im Jahrgang - den Prix d'Issoire, erreichte mir einer ordentlichen Leistung in 1:16,4/2700 Meter hinter einem italienischen Trio Rang vier, überstand eine Gangart-Überprüfung durch die Rennleitung allerdings nicht und wurde im Nachgang disqualifiziert. Im Rennvideo ist Great Gatsby As im Einlauf verdeckt, doch lässt eine Sequenz ausgangs der Schlusskurve die Trabschwächen des Abano-As-Sohnes zumindest erahnen.

Ergebnis und Rennvideo: https://www.letrot.com/stats/fiche-course/2019-01-28/7500/3/resultats/arrivee-definitive

Die Entschädigung folgte 24 Stunden später durch einen blendend aufgelegten City Guide. Der Stall- und Trainingsgefährte von Greats Gatsby As bestätigte

1. Platz

 im Prix Jean et Andre de la Vaissiere (47.000 Euro/2700 Meter) den starken Eindruck, der er jüngst beim Saisondebüt in Wolvega hinterlassen hatte und gewann das Course Européenne für vierjährige Hengste und Wallache bis 62.000 Euro Gewinnsumme nach Belieben seines Fahrers Robin Bakker. Der hatte den Love-You-Sohn der Gerrits Recycling Group früh an der Spitze des zwölfköpfigen Feldes installiert, von wo aus er das Tempo kontrollierte. In 1:14,5/2700 Meter gewann City Guide schließlich mit Vorsprung und Reserven zum Totokurs von 56:10.

Rennvideo: https://www.letrot.com/fr/replay-courses/2019-01-29/7500/6

Vorbericht:

Die Show geht weiter

Mit dem Monsterrenntag rund um Prix d'Amérique ist die Luft längst nicht raus aus dem Wintermeeting in Vincennes. Schon heute geht die Show übergangslos weiter. Und auch ein Vertreter der deutschen Zucht, die am Sonntag beachtlich abgeschnitten hat, ist wieder am Ablauf. Im Prix d'Issoire (14:55 Uhr/35.000 Euro/2700 Meter) für vierjährige Hengste und Wallache bis 38.000 Euro Gewinnsumme gibt Leendert Gerrits' Great Gatsby As sein Saisondebüt. Vor seiner mehr als dreimonatigen Pause gewann der Abano-As-Sohn mit Heinz Wewering in Serie den Derby-Trostlauf, die Breeders-Crown-Entlastung und das Lord-Pit-Rennen in Hamburg. In Paris sitzt erstmals Robin Bakker im Sulky des von Erwin Bot trainierten Hengstes. Vorgesehen war für diese Prüfung nach seinem starken Laufen in Wolvega auch Emilion, der allerdings am Cut scheiterte und für den nun eine andere Aufgabe im Wintermeeting gesucht wird. (Foto: Archiv traberpixx.de)

Starterliste: https://www.letrot.com/stats/fiche-course/2019-01-28/7500/3/partants/tableau

Ein weiterer deutscher Vierjähriger ist am Dienstag an der Reihe. City Guide, ebenfalls aus dem Lot von Erwin Bot, bestreitet mit Robin Bakker den Prix Jean et Andre de la Vaissiere (16:40 Uhr/47.000 Euro/2700 Meter). Der Love-You-Sohn sorgte im Vorjahr für Aufsehen, als sowohl die Dopingprobe nach Rang zwei im St.Leger als auch die nach dem Sieg in der Breeders Crown positiv ausfielen. Nach verbüßter Sperre gelang dem Hengst am 14. Januar in Wolvega ein vollauf überzeugendes Comeback.

Vorbericht:

Deutsche in Paris

Bis auf den vierjährigen Great Gatsby As, der dem Prix Charles Tiercelin (Gruppe II) den wesentlich leichteren Prix d'Issoire am Montag vorzieht, starten am Prix-d'Amérique-Wochenende alle genannten deutschen Kandidaten. Den Anfang macht am Samstag Stall Habos Twinkle Face (Michael Nimczyk), die im Prix Moni Maker (35.000 Euro/2700 Meter/14:35 Uhr) u.a. auf die von Reinier Feelders in Kevelaer trainierte holländische Quick-Wood-Tochter Linda de Wood HP mit Robin Bakker trifft.

Gleich vier deutsche Hengste sieht der Prix de Montreal (56.000 Euro/2100 Meter/Auto) für Fünfjährige am Sonntag unter Order: Den seit der Breeders Crown nicht mehr gestarteten Portland (Björn Goop), Classic Connection (nach verbüßter Dopingsperre im Anschluss an den Großen Preis von Deutschland) mit Jean-Pierre Dubois, den Derby-Zweiten 2017 Flying Fortuna (Jean Philippe Monclin) sowie Broadwell (Robin Bakker), 2018 dreifacher Frankreich-Sieger.

Für die Dreijährigen ist am Sonntag der Prix Leopold Verroken (60.000 Euro/2100 Meter/Auto) reserviert. Hier starten die Dubois-Stute In Your Dreams (Matthieu Abrivard), die im Vorjahr vor allem in Italien glänzte, sowie der Winterfavorit und Breeders-Crown-Dritte Orkan von Haithabu, erstmals in der Hand von Björn Goop. Der Hengst von Mijo Ivic schnupperte Ende November bereits Pariser Luft und legte nach Rang fünf eine kurze Pause ein.