++ Herzliche Glückwünsche gehen heute nach Berlin, wo die langjährige HVT- und OBT-Mitarbeiterin Marcelle Krause runden Geburtstag feiert - In Saarbrücken begeht Hans-Walter Bobenrieth sein 90. Wiegenfest ++ ++ Heute: Buddenbrock-Rennen (25.000 Euro) mit Blizzard Diamant und der 2. Lauf zum Super Trot Cup (15.000 Euro) in Berlin - Acht Rennen ab 13:00 Uhr ++ ++ Heute: PMU-Rennen in Baden mit Sheldrake, Aconcagua (Rudi Haller), Postillion (Peter Platzer) und Hulken Sisu (Hans Hellmeier) - Im Rahmen Rudi Haller mit Gersh Win und L'Amour, Marcus Gramüller mit Debütantin Filippchen - Ab 15:45 Uhr ++ ++ Heute: Elf C-Bahn-Rennen in Drensteinfurt ab 14:00 Uhr ++ ++ Halmstad: Der Readly-Express-Sohn Orosei Boko (Carl Johan Jepson - 1:12,2/2140 Meter), De Chambeau (André Eklundh) und Custom Chef (Tyler Mifsud) qualifizieren sich als erste für das 70.000-Euro-Finale des Super Trot Cup am 15. August in Berlin - In den V85-Rennen Karin Walter-Mommerts Pure Glamour 3. in 1:14,9/2140 Meter Bänderstart, X.X.X.In (Björn Goop) 6. in 1:15,6/2140 Meter Bänderstart, MadisonSquare Kiss (Markus Waldmüller) dis.rot, Dark Photon Face (Dante Kolgjini) GdZ.(1.) - Gestüt Lasbeks Undinia (Örjan Kihlström) 2. in 1:13,1/2140 Meter - Stall Adamas' Under Armour (Joakim Lövgren) bei den GuldSprintern (641.000 Kronen) 5. in 1:10,7/1609 Meter - Im Rahmen gewinnt KWM's Googoo-Gaagaa-Sohn Crew Lane (Johan Untersteiner) ein 20.000-Euro-Rennen für Dreijährige überlegen in 1:14,0/2140 Meter - Stallgefährte Fitzpatrick (Adrian Kolgjini) 5. in 1:14,9 ++ ++ Cesena: Alexander Van Dijks Jimmy Ferro BR (Giampaolo Minnucci) im Gran Premio Riccardo Grassi (Gruppe III - 37.400 Euro) 4. in 1:13,2/1660 Meter - Stallgefährtin Regina Wescco beim Saison- und Italieneinstand dis.rot ++ ++ Wolvega: Sieg Nr. 11 für Fragolino Rosso mit Robin Bakker im TCT Derby der Vierjährigen (44.000 Euro) in 1:13,7/2600 Meter - Im TCT Stutenderby (30.250 Euro) kämpft Brownie Diamant (Michael Nimczyk) in 1:12,8/2100 Meter überraschend die klar favorisierte Hagoort-Dänin Lust for Life nieder ++ ++ Budapest: Im 112. Magyar Ügetöderby (14 Mio. Forint = ca. 40.000 Euro/2500 Meter) bezwingt Imre Fazekas mit der Owen-CR-Stute Ginevra in 1:19,4/2500 Meter seine Tochter Andrea mit Get Lucky - Christoph Schwarz mit dem Favoriten Greenback nach verunglücktem Rennverlauf Vierter ++
Dave Palone macht die zweiten 10.000 voll
26. Juni 2022

Meadow Lands / Pennsylvania, Samstag, 25. Juni 2022.  Dieser 25. Juni wird auf ewig im Geschichtsbuch des Sulkysports dick markiert sein. Auf seiner „homebase“ The Meadows stieß Dave Palone, der am 14. November 2014 mit Treffer Nummer 16.753 ebenfalls auf The Meadows Heinz Wewering als siegreichsten Sulky-Fahrer der Welt vom Sockel gestoßen hatte, in eine neue Dimension vor.

Mit 19.998 Punkten war der am 13. Februar 1962 in Waynesburg /Pennsylvania geborene Catchdriver in die lediglich elf Matches umfassende Nachmittagskarte eingestiegen und ließ die Honoratioren nicht lange zappeln. Mit Lou’s a Pansy setzte er im 3. Rennen Treffer Nummer 19.999 und machte 20 Minuten später mit Brother Dick die runde Nummer perfekt: Auch das mit einem Pacer, auch das 2¼ Längen voraus ohne Schwitzen. Im vorletzten Rennen legte er bei seiner 77.356. Fuhre mit Needham Hanover das Hölzchen 20.001 an.

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Mit von der Party war der 2019 als Rennkommentator zurückgetretene legendäre Roger Houston, der auf Bitten seines Nachfolgers Jeff Zidek für den Meilenstein noch einmal das Mikrofon in die Hand nahm. „Number 20.000 for Dave Malone - a thrilling day!“ jubelte „The Voice“, der längst in die Hall of Fame aufgenommen ist, als es um 13.53 Uhr Ortszeit durchs Ziel ging.

Palone Bahnhof

Zum großen Bahnhof versammelten sich Palones Mutter Jean, Ehefrau Bethann, seine drei Töchter, sein Enkel sowie etliche Vertreter der US-amerikanischen Aufsichtsorganisation USTA, von Penn National Gaming (die The Meadows betreibt), von der Meadows Standardbred Owners Association sowie etliche Kollegen und Fans im und um den proppenvollen Winner Circle.

Auch „Big John“ Campbell, gewinnreichster „driver“ weltweit und seit einigen Jahren Präsident der Hambletonian Society, ließ es sich nicht nehmen zu gratulieren: „Eine unvorstellbare Zahl, wenn du darüber nachdenkst. Als Hervé Filion sich zurückzog, dachte niemand, seine 15.180 Erfolge wären jemals zu knacken (Da hielt jedoch längst schon Heinz Wewering den Platz an der Sonne besetzt/Anm.d.Red.). Und nun hat Dave diese Marke um 5.000 Siege überboten. Da muss enorm viel zusammen kommen: Natürlich Talent, unglaubliche Energie, Vertrauen in die eigene Stärke, wenn’s mal nicht so läuft, ein perfektes Umfeld und das stete Vertrauen der Trainer, die ihm die Pferde zur Verfügung stellen. Um über so lange Zeit auf solch hohem Level zu fahren, ist neben der physischen Stärke auch die mentale enorm wichtig.“

Screenshot 2022-06-26 at 09-58-11 Six major milestones in Dave Palone’s drive to 20 000 wins(1)

Foto: harnessracingupdate.com

Ob ihn jemand vom Thron stoßen kann? Ans Aufhören denkt Palone noch lange nicht, obwohl er es in den letzten Jahren doch etwas ruhiger hat angehen lassen und seit 2017 stets weniger als 2.000 Fahrten pro Jahr absolviert hat. Die Nummer zwei Tony Morgan ist 64 Jahre alt und steht bei 17.051 Siegen, Heinz Wewering (72) als Nummer drei bei 16.931. Am ehesten zuzutrauen wäre es dem am 30. Juni 44 Jahre alt werdenden Aaron Merriman, der bei 13.963 Zählern jedoch noch einen immens weiten Weg vor sich hat. Dave Miller (57) hat 13.696, Tim Tetrick (40) 12.863 Siege im Fahrtenbuch stehen.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=bieNBc7p7bI

Im Hauptereignis, dem Currier & Ives Trot für dreijährige Stuten, hatte der Jubilar allerdings nichts zu bestellen. „Wenn sie ihren guten Tag hat, kann Palermo Hanover solch eine Aufgabe locker lösen“, hatte ihr Trainer Noel Daley gedämpft optimistisch auf jene mit 57.335 Dollar dotierte Prüfung geblickt, die im Reigen der inflationären Sire Stakes längst nicht mehr den einstigen Status als Wegweiser Richtung Hambletonian bzw. Oaks hat.

Die für 15:10 abgehende Father-Patrick-Tochter „hatte“, tankte sich mit Mike Wilder aus dritter Position ab 600 Meter vorm Ziel Stück für Stück an die Flanke der mit Ronnie Wrenn durchweg den Takt vorgebenden Disclosure (von Trixton; 29:10) und gab ihr nach 1:10,5 zu 1:10,6 um eine Dreiviertellänge das Nachsehen. Erst 7½ Längen später führte Kasper Forget für Per Engblom die Muscle-Hill-Tochter Whistle a Song als Nummer drei ins Ziel.