++ Åby: Karin Walter-Mommerts Ottens Meteor (Björn Goop) 2. in 1:12,6/2140 Meter, Countess (Johan Untersteiner) 3. in 1:14,5/2140 Meter, Money Honey M.I. (Markus Waldmüller) 8. in 1:17,1/2140 Meter - Herbert Schützes Conquistador (Marc Elias) beim Saisoneinstand als 300: 10-Außenseiter 1. in 1:14,3/2140 Meter Bänderstart ++ ++ Gävle: Karin Walter-Mommerts German Kaiser (Anders Eriksson) nach Fehler 10. in 1:18,6/2140 Meter Bänderstart - Olaf Beeks Power of Greenwood (Robin Bakker) nach Fehler 12. in 1:19,1/2140 Meter Bänderstart - DJ Masi für Florian Marcussen/Stall Gesvea 6. in 1:14,7/2160 Meter Bänderstart - Charming Laura für Patrick Schwenke/Erich Rothe (Fredrik Plassen) 3. in 1:12,5/1640 Meter ++ ++ Paris: Dr. Christian Ziegeners Larimar mit Esteban de Jesus beim Vincennes-Einstand im Prix de Fontenay-sous-Bois (41.000 Euro) für Fünfjährige 3. in 1:13,9/2850 Meter ++ ++ 1. Mai: 13 Rennen in Gelsenkirchen - BILD-Pokal mit Vorjahressieger Zoom Diamant (Robin Bakker) - 4 x PMU - Beginn 13:40 Uhr ++ ++ 1. Mai: Elf Prüfungen in der Karlshorster Wuhlheide ab 12:35 Uhr ++ ++ Sonntag: Neun Linkskurs-Rennen in Gelsenkirchen ab 13:40 Uhr ++ ++ Mittwoch: PMU-Matinee in Mariendorf - Sechs Rennen ab 11:00 Uhr ++
Ausländische Starter in Zeiten des Corona-Virus
27. März 2020

(nn) Solvalla, Donnerstag, 26. März 2020. Einige Ungereimtheiten gab es jüngst wegen der Vielzahl der von ausländischen Trainern für schwedische Rennen angemeldeten Pferde, so dass sich der schwedische Traber-Dachverband STC in Gestalt von Petter Johansson zu einer Klarstellung genötigt sah.

„Bekanntlich veranstaltet Schweden weiterhin Trabrennen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit mittlerweile als einziges Land in Europa. Es gibt derzeit weder ein Einreiseverbot für Pferde noch für Personen, unsere Grenzen sind im Gegensatz zu vielen anderen Nationen noch nicht geschlossen, so dass kein explizites Verbot für ausländische Starter gilt. Allerdings gibt’s in unseren Nachbarländern einige veränderte Bedingungen und Einschränkungen, was zum Beispiel auch die Rückkehr betrifft. So müssen sich Trainer und Fahrer, die aus Schweden nach Norwegen zurückkehren, dort in eine 14 Tage währende häusliche Quarantäne begeben. Auch das bisherige Hin- und Herreisen mit Pferden zwischen Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland ist komplizierter geworden. Die Behörden unserer Nachbarländer stellen den sogenannten „Nordenintyg“ nicht mehr aus, mit dem ein Landeswechsel sehr einfach geworden war. Jeder Pferde-Transporteur muss sich nun sämtliche Zertifikate, Zoll- und Transportpapiere selbst besorgen. In der Praxis bedeutet das einen erheblich größeren organisatorischen Aufwand für Starter aus jenen Ländern, die auf diesem Weg versuchen, die Reisetätigkeit zu kontrollieren und auch einzuschränken. Wir halten uns an unsere Regeln, die ausländischen Startern bislang ohne Einschränkung die Teilnahme an schwedischen Rennen erlauben. Sollten unsere Landesbehörden es verlangen, werden wir ein Einreiseverbot selbstverständlich umsetzen.“

Hintergrund dieser Klarstellung war die Fülle von Nichtstartern in der Zeit vom 15. bis 25. März. Von den 122 von ausländischen Trainern angegebenen Pferden wurden 67 zu Nichtstartern, weil die Aus- und Rückreisebedingungen in ihren Heimatländern geändert worden waren und sie ohne die erforderlichen Papiere sozusagen vor herunter gelassenen Schranken standen.

Von den verbliebenen 55 Startern waren 30 tatsächlich physisch schon in Schweden, weil deren ausländische Trainer dort eine Zweigstelle unterhalten. Die verbleibenden 25 Pferde aus Dänemark, Norwegen und Finnland sind mit den neuen Papieren ordnungsgemäß über die Grenze gekommen.

„Informieren Sie sich in jedem Fall in Ihrem Heimatland, was bei Aus- und Rückreise zu beachten ist“, so Johanssons eindringlicher Appell.