++ Die Termine der Amateur-Europameisterschaften 2024 stehen: Die Amazonen sind am 28. April auf Malta im Einsatz, die Herren am 15. und 16. Juli in Belgien - Julia Holzschuh und Peter Platzer vertreten Deutschland ++ ++ Heute: Team Neuhofs River Flow in Neapel Nichtstarter ++ ++ Freitag: Sieben Rennen, davon sechs für die PMU, in Hamburg - Beginn 10:51 Uhr ++ ++ Samstag: Maximilian Schulz mit Neuerwerbung Hawai Song bei der PMU-Matinée in Wolvega (11:15 Uhr) ++ ++ Sonntag: Vier PMU- und vier Rahmenrennen in Mariendorf ab 11:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Prix de Paris über 4150 Meter in Vincennes mit Vorjahressiegerin Ampia Mede SM, aber ohne Idao de Tillard ++
Amérique-Splitter
27. Januar 2023

Vincennes, Freitag, 27. Januar 2023. Kaum ist die Starterliste für das selbsternannte „Legend Race“ unter Dach und Fach, produziert die Journaille Informationen am Fließband. So verriet Björn Goop in einem Interview, dass der Bruch eines Handgelenksknöchelchens bei einem Sturz am 19. Januar in Örebro kein Problem für ein Engagement am Sonntag sein sollte.

„Sicherheitshalber habe ich nach jenem Sturz mit Javeline Jaune alle weiteren Fahrten an jenem Abend abgesagt und mich sofort im Krankenhaus untersuchen lassen. Um das Gelenk zu schonen, habe ich seitdem keine Rennen mehr bestritten. Ich trage eine Schutzschiene am rechten Handgelenk, die Schmerzen sind nicht allzu groß, und ich fahre am Sonntag nur drei Pferde: Neben Moni Viking im Amérique noch Imhatra Am im Prix Bold Eagle und Island Falls im Prix Helen Johansson. Ich denke, ich werde keine Probleme haben, das durchzustehen.“

Was seinen Partner im Amérique betrifft, war Schwedens Ex-Champion voll des Lobes über den kleinen, zähen Fuchs: „Moni Viking ist ein bewährter Steher, der keine lange Vorbereitungszeit braucht, dafür ein hohes Tempo. Im Training ist er voll da. Wenn alles so läuft, wie ich mir das vorstelle und wünsche, wäre Platz vier oder fünf machbar.“

Nicht mit von der Millionen-Party ist der zweibeinige Titelverteidiger Nicolas Bazire, der im Vorjahr um Haaresbreite mit Davidson du Pont gewonnen und heuer Hooker Berry mit dem Sieg im Prix du Bourbonnais qualifiziert hatte. An jenem 11. Dezember hatte der junge Mann gehofft, sein Vater Jean-Michel Bazire würde einen zweiten Kandidaten für den Amérique qualifizieren, so dass er den kampfstarken Fuchs fahren könne. Doch weder Héraut d’Armes noch Beads schafften den „Cut“, Zarenne Fas darf eine Mini-Pause einlegen und dem nächsten Satteltraben entgegensehen, so dass „JMB“ Hooker Berry selbst ins Gebet nehmen wird.

Erfüllen sich die Wünsche des Veranstalters, sollen neben den aktuellen auch einige Altstars des legendären Rennens gegen 16.00 Uhr paradieren: Késaco Phédo, der Triumphator von 2004 (vor Abano As), Jag de Bellouet (2005), Meaulnes du Corta (2009) sowie Up and Quick (2015) sollen dem Publikum präsentiert werden.

Etonnant Nichtstarter

Die Starterliste war noch nicht mal zwölf Stunden alt, da wurde der erste der 18 Teilnehmer gestrichen: Bei Etonnant wurde ein Schub der von Zecken übertragenen Lyme-Borreliose festgestellt. Kurioserweise die gleiche Erkrankung, an der sein Erzeuger Timoko Zeit seiner Rennkarriere gelitten und die ihn immer wieder zu Auszeiten gezwungen hatte.