++ Vincennes: Ute Brockers und Karin Walter-Mommerts Django Hill mit Michael Nimczyk im Prix Okda (46.000 Euro) nach Startfehler Achter in 1:13,1/2850 Meter - Hagmyren: Enea Font (Robin Bakker) für die Gerrits Trading GmbH im Breeders-Crown-Vorlauf Zweiter in 1:12,6/2140 Meter - Avenches: Forrest du Rochel (Marion Dinzinger) Neunter in 1:19,0/3000 Meter ++ ++ Samstag: Das Vierjährigen-Rennen IV sowie der 5. Lauf zur Newcomer-Serie in Berlin - Neun Prüfungen ab 13:00 Uhr ++ ++ Samstag: Erster Renntag im Victoria Park Wolvega auf frisch renoviertem Geläuf - Sweepstakes für Hollands Dreijährige um je 22.000 Euro - TCT Criterium der vierjährigen Hengste und Wallache (22.000 Euro) mit Jens Arkenaus Feldmarschall (Hanna Huygens) - Bei den Stuten Patrick Maleitzkes Sierra S mit Jouni Nummi - Beginn 18:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Volle 12er Karte inkl. zweier Dreijährigen-Kriterien in Hamburg - Beginn 13:30 Uhr - Sonntag: Zwei C-Bahn-Rennen in Zweibrücken (ab 14:15 Uhr) ++ ++ Super-Sunday in Vincennes - 1,3 Mio. Euro Rennpreise - Fünf Gruppe-I-Rennen - Horsy Dream vs. Idao de Tillard im Prix René-Ballière - Beginn 13:18 Uhr - Sonntag: V75-Veranstaltung in Kalmar - Peter Krohms Donato Princess mit Adrian Kolgjini in einem 329.000-Kronen-Vorlauf der STL Diamantstoet - Master Scott (Kevin Oscarsson), Gustav Simoni (Joakim Lövgren), Pour Mea Double (Markus Waldmüller) und Don Quijote Face (Adrian Kolgjini) für Karin Walter-Mommert, Apollo Prophet Cal (Wim Paal) für den Stall Franziska - Ab 14:45 Uhr - Sonntag: 139. Österreichisches Traber-Derby (50.000 Euro/2600 Meter) in Wien - Rudi Haller mit Reina KP aus zweiter Reihe - Christoph Schwarz (Vita Venus) und Jörgen Sjunnesson (Knowu Cucu) als Catchdriver im Einsatz - Rudi Haller im Rahmen mit Highwaytohell und Eaton, Christoph Schwarz mit Happy Jack, Viper und Fan d'Arifant (Beginn 14:30 Uhr) ++ ++ Sonntag: Fünfköpfiges Gramüller-Lot in Triest - Noosa Heads Boko (Paolo Scamardella), Friday Night, Flower, Genesis und Volbeat for Ever (alle Alberto Garutto) - Beginn 19:25 Uhr ++ ++ Montag: Ronja Walter mit Störtebeker in Alkmaar u.a. gegen Tara Mirchi mit Marlene Matzky (19:30 Uhr) - Dienstag: Gramüller-Schützling Fulmine Degli Dei mit Roberto Vecchione in Cesena (21:50 Uhr) ++ ++ Mittwoch: Acht Rennen in München ab 18:00 Uhr ++
Topstars zum Frühlingsanfang
21. März 2023

(HTZ-press) Am Sonntag ist in Bahrenfeld manches anders. Der kalendarische Frühling hat Einzug gehalten und in der Nacht von Samstag auf Sonntag wird die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit erfolgen. Man sollte also hellwach sein, um pünktlich zum ersten von neun Starts um 14.00 Uhr vor Ort oder zumindest online zu sein.

Auf die aktuelle Fahrerelite trifft das sicher zu, denn in den Starterlisten finden sich mit Champion Michael Nimczyk, Vize Robbin Bot sowie Victor Gentz, Josef Franzl und Thomas Panschow nicht weniger als fünf der letztjährigen Top-7-Driver in Deutschland. Hinzu kommen etliche weitere erfolgsgewohnte Akteure aus Deutschland und den Niederlanden. Alle spannen Formpferde en Masse an, so dass Trabrennsport von gehobener Qualität geboten wird.

Das trifft auch auf die Wetten zu, denn sowohl die mit 6.000 Euro Garantie-Auszahlung versehene V6-Wette (3.-8. Rennen) wie die mit einer Garantie von 4.000 Euro versehene Viererwette des 7. Rennens bieten vielfältige Kombinationsansätze.

6.000 Euro-V6

Die Bahrenfelder Standard-Garantie von 6.000 Euro in der V6-Wette ist die nach Mönchengladbach höchste in ganz Deutschland und wird vom wettenden Publikum immer wieder mit namhaften Umsätzen belohnt, so dass der „Pool“ oft sogar noch mehr Geld verzeichnet. Dass sich das erstaunliche Ereignis aus Gelsenkirchen am Montag wiederholt, wo trotz großer und ausgeglichener Felder am Ende in allen sechs Rennen der Toto-Favorit die Nase vorn hatte, wird kaum zu erwarten sein.

Zwar ist Michael Nimczyk erneut gewohnt aussichtsreich vertreten, aber die Konkurrenz auch mehrfach mindestens gleichwertig. Zum V6-Auftakt im 3. Rennen etwas wird der Goldhelm mit Forza Laser eher nicht den Wettmarkt anführen, denn zu stark war der Doppelerfolg von Maze Craze Ass (Victor Gentz).

In V6-2 wird der beim Debüt fehlerhafte Saluti (Josef Franzl) um Wiedergutmachung bemüht sein, aber auch auf starke Konkurrenten wie den in Wolvega in 16er-Zeit qualifizierten Cash Unlimited S (Danny Brouwer) oder dem in seiner Mönchengladbacher Feststellungsprüfung einem Großverdiener auf den Fersen gebliebenen Lagerfeld Mo (Michael Nimczyk) achten müssen.

Zur V6-Halbzeit wird viel Geld auf ein Nimczyk-Duo investiert werden, doch ob am Ende Kaiserhof Newport (Robbin Bot) oder Jacques Villeneuve (Michael Nimczyk) der stärkere sein wird, muss das Rennen ebenso beantworten wie die Frage, ob vielleicht Timberlake Diamant (Victor Gentz) in ein mögliches Duell eingreifen kann.

4.000 Euro-Viererwette

Nachdem es in V6-4 zu einem Zweikampf der aktuellen Doppelsieger Heartbeat Ice (Michael Nimczyk) und Nicolas Matisse (Marciano Hauber) kommen könnte, bietet V6-5 sogar etliche Möglichkeiten. Dass genau dieses 7. Rennen mit der Viererwette gekoppelt ist, scheint die richtige Entscheidung des Veranstalters gewesen zu sein. Acht der zehn antretenden Pferde kommen sicher für mindestens den vierten Platz in Betracht, gewinnen kann die komplett offen wirkende Prüfung mit etwas Phantasie mindestens das halbe Feld.

Prestigious BE (Michael Nimczyk) steht längst noch nicht im Ziel, denn der stark aus der Pause gekommene Lamborghini Bros (Thomas Panschow), der zuletzt unerklärlich schwach gelaufene Rimski (Josef Franzl) oder aus zweiter Reihe die für Volltreffer überfälligen Black Mountain (Victor Gentz) und Kartoon (Kornelius Kluth) melden kaum geringere Ambitionen an.

Nicht einmal zum V6-Abschluss ist Michael Nimczyk mit Midsommer records eine sichere Bank, denn der deutlich gewinnreichere Major Ass (Victor Gentz) kam in großer Manier und siegreich aus der Pause und Könner wie Larsson (Heiner Christiansen) oder Free Bird (Robbin Bot) sind auch nie zu unterschätzen. Nach einer Mini-Quote in der V6 sieht es deshalb wahrlich nicht aus.

Der nächste Renntag in Bahrenfeld findet am Ostermontag (10. April) statt, wo in diesem Jahr nicht das in den Mai verlegte Schwarzer-Steward-Rennen, sondern einige andere höher dotierte Prüfungen dem Traditionstermin den nötigen Glanz verleihen sollen. Im Portland- bzw. Indigious-Cup bilden zusätzlich zur Dotation der Rennen Freisprünge der beiden Top-Hengste zusätzliche Anreize zu nennen und möglichst zu gewinnen.