++ Heute: Auftakt des Hamburger Grand Prix Meetings mit der Deutschen Amateurmeisterschaft (30.000 Euro), dem Trotting Class Gold Cup (30.000 Euro) mit einem 8.000-Euro-Stutenrennen sowie zwei 12.000-Euro-TCT-Läufen für Zweijährige - Beginn 14:00 Uhr ++ ++ Heute: Anton Poschacher Gedenkrennen (20.000 Euro) für Österreichs Dreijährige mit Black Money (Josef Sparber) und Lady Cash AS (Rudi Haller) - Österreichisches Flieger Derby (15.000 Euro) mit dem Dauerduell Charmy Charly AS vs. Shining Star - Matthias Schambeck mit Sama Pride Venus - Frei für Alle mit Ocean Blue aus zweiter Reihe - Beginn 14:00 Uhr ++ ++ Prag: Siegreiches Gastspiel von Stall Gesveas Dean les Jarriais mit Julia Wiesner ++ ++ Romme: Ildiko mit Kristina Gust Zweite in 1:14,9/2140 Meter - Stall Gesveas Hera Eck (Valentin Prevost) nach Fehler unplatziert in 1:15,7/2140 Meter ++ ++ Montag (3. Oktober): Tag 2 des Hamburger Grand Prix Meetings mit Starbesetzung - Großer Preis von Deutschland (40.000 Euro) mit Derbysieger Days of Thunder und dem dänischen Derbyzweiten Garfield - beide aus zweiter Reihe - gegen den schwedischen Breeders-Crown-Zweiten Indy Rock - Preis von Hamburg (40.000 Euro) mit Deutschlands schnellstem Wallach Hidalgo Heldia - Je 15.000 Euro in der Hamburger Stutenmeile, im Langen Hamburger (3.240 Meter) und in der Hamburger Rekordmeile - Beginn 13:45 Uhr ++ ++ Mittwoch: Volle PMU-Karte in München - Zehn Rennen ab 11:35 Uhr ++
Jede Fahrt ein Treffer
16. September 2022

(hamburg-press) Vor dem frühen Renntagsbeginn gab es eine kurze Dusche, die das neu präparierte Geläuf benetzte, dann aber war es so, wie es in diesem Jahr eigentlich immer an Renntagen in Hamburg ist: Es schien die Sonne. Allzu viele Besucher hatten sich zur PMU-Matinee an einem Donnerstag dennoch nicht auf die Bahn verirrt, das aber war sicher zu befürchten. Am letzten Renntag vor dem Grand Prix-Meeting gab es „Normalkost“, aber der Basis-Sport hat bekanntlich nicht nur auch seine Berechtigung, sondern war vielmehr sträflich vernachlässigt worden. Dass hier gegengesteuert wird, ist ohne jeden Zweifel eine richtige und wichtige Entwicklung. Zu früher Stunde glänzte dabei wie schon bei der PMU-Frühveranstaltung in Gelsenkirchen am Mittwoch der Goldhelm oft auf der Siegparade – Vormittagsstund hat eben Gold auf dem Kopf!

Champion voraus

Michael Nimczyk machte in Hamburg genau da weiter, wo er in Gelsenkirchen tags zuvor aufgehört hatte. Die Auftaktprüfung sicherte er sich Start-Ziel mit Sevilla As, die vorn nach Belieben agierte und sich im Einlauf zu einem überlegenen Treffer löste. Double Explosion bot dahinter einen klaren Ansatz, auch Amigo Moor zeigte sich nach Pause an.

Mit Rheingold präsentierte er seine Catchdriver-Qualitäten. Er ließ sich als drittes und dann zweites Pferd innen lange den Weg zeigen, um dann über die Open Stretch zuzuschlagen. Naomi Bo war spät, aber gefällig dahinter zur Stelle, dann quetschte Ida Swagerman den lange führenden und doch ein wenig enttäuschenden Hangoun du Bocage aus der Wette

Treffer Nummer drei war dann fällig mit Heavy Enemy. Der großrahmige Wallach ging auf der ersten Überseite an die Tete und kam nicht in Gefahr. Ein auf der letzten Halben gut nachsetzender Dan CG brachte sich als Zweiter wieder in Erinnerung und erreichte vor Klaes Hunt das Ziel, der es außen herum einen Tick zu anspruchsvoll fand.

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Den finalen Treffer setzte der Champion dann mit Lindstedt Boko, der es vom Fleck weg kesseln ließ und niemals einen Gegner in seine Nähe kommen ließ. Trainingsgefährte Favori de la Basle kam erstmals glatt aus dem Band und führte weit zurück den Rest an. Larsson konnte ihm Silber nicht mehr streitig machen.

Norddeutsche Sieger

Die restlichen Siege blieben im Norden. Er kennt nur gute Leistungen, doch den Winner-circle hatte Quandor seit gefühlter Ewigkeit nicht mehr von innen gesehen. Ronald de Beer setzte den Fuchs rechtzeitig ein, doch er musste sich das Rennen außen herum selbst machen, da Desavi D das Kommando nicht preisgeben wollte. Mit einer langen Schlussattacke bekam der 1,4:1-Favorit dann den Piloten letztlich doch überlegen in den Griff. Dahinter komplettierte Gouritch eine Volkswette, die 8,1:1 zahlte.

Norddeutsche Farben waren auch in der gewinnarmen Klasse vorn. Heiner Christiansen sicherte sich bereits im ersten Bogen das Kommando mit Mermaid Newport. Obwohl die Stute sich recht phlegmatisch zeigte, legte sie immer zu und kam auch durch die nachsetzende Trainingsgefährtin Double Dream nicht wirklich in Gefahr, während Lexington Newport nicht voll überzeugte.

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Den dritten Erfolg der Hausherren schaffte dann Remember Preussen, wobei der Schützling von Wladimir Gening beim vierten Jahresstart unbezwungen blieb. Mit Tom Karten kam der früh nach vorn gegangene Hengst niemals in Bedrängnis und hielt Pamela Anderson locker auf Distanz. Dahinter schoss der aus allem herausgehaltene Jet Flevo über die Open Stretch noch auf Rang drei vor.

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