++ Örebro: In der V85 Axel Sieberts Star Brigadoon (Rick Ebbinge) 5. in 1:12,4/1609 Meter, Karin Walter-Mommerts Gudrid Face nach Fehler unplatziert, und Dark Photon Face (Adrian Kolgjini) 8. in 1:13,4/2100 Meter - Die 3. Vorausscheidung zum Paralympiatravet sichert sich Kentucky River mit Örjan Kihlström in 1:11,7/2100 Meter - Im Rahmen Kirsten Kleinbrahms Sartre mit Nathalie Bergström im Monté 6. in 1:14,7/2100 Meter, Karin Walter-Mommerts Lindy'sleadingman (Björn Goop) 3. in 1:16,4/2160 Meter Bänderstart, Newcomer Vici (Fredrik Plassen) für Frank Proest und Simon Siebert 1. in 1:13,6/2609 Meter ++ ++ Sonntag: Sieben Prüfungen in Hamburg mit dem Frühjahrspreis der Pferdepfleger - Beginn 14:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Musketerdagen in Skive - Blizzard Diamant und Y Not Diamant wurden gestrichen und bleiben zu Hause ++ ++ Mittwoch: Fünf PMU- und zwei Rahmenrennen ab 18:00 Uhr in München ++
Hactiva sorgt für gigantischen V6-Jackpot
09. März 2022

(mg-press|do) Mit einer sensationellen Garantieauszahlung in der V6-Wette startete der Rheinische Rennverein in den Monat März. Mit 30.000 € Gewinngarantie lockte der Club dann auch zahlreiche Wetter an den prall gefüllten Topf, der zudem noch einen Jackpot von über 10.000 € beinhaltete.

Hier waren die Sieger der Rennen vier bis neun vorherzusagen und dass es nicht ganz einfach werden würde, wusste der Kenner auch schon vor dem ersten V6-Lauf. So waren zahlreiche Tippgemeinschaften dementsprechend breit aufgestellt, doch die Siegerin im „Tanja Dotzauer-Geburtstagsrennen“ hatte dann niemand auf dem Plan. Dank der immensen High Roller-Garantie sprengte der V6-Umsatz mit 39.238 € jeden Rahmen, was zum nächsten Meeting noch zu toppen sein wird, wenn ein Jackpot von ca. 34.000 € zur Ausschüttung kommen wird. Dementsprechend wird dann auch die Gewinngarantie beträchtlich nach oben schnellen und mindestens 60.000 € erreichen.

Während mit Kaboom (Hiltje Tjalsma) und Kosy Occagnes (Marciano Hauber) zunächst noch die favorisierten Pferde die V6-Wette einleiteten und eigentlich kein Problem darstellten, rappelte es im Anschluss so richtig im Karton. Nachdem Isis Reglisse (Jochen Holzschuh) in der Startphase einer Behinderung zum Opfer fiel und auch Lorenzo Idzarda (Marciano Hauber) nach langer Führung in der vorentscheidenden Phase ausgespielt hatte, war der Weg frei für die von Ralf Oppoli pilotierte Hactiva.

Die Astor-du-Quenne-Tochter, die sich in den vergangenen Wochen immer mal wieder angezeigt hatte, wurde von Oppoli sehr offensiv um die Runden geschickt, steckte trotz eines immensen Pensums an der letzten Ecke den Kopf in Front und sorgte damit für lange Gesichter bei den Favoritenwettern. Die für Heinz Michael Bockhoff angetretene Französin gewann als längste Außenseiterin (63,6) der Mönchengladbacher Saison und das dürfte nach diesen Eindrücken auch nicht der letzte Volltreffer der Stute gewesen sein.

Hinter Hactiva bestätigte zunächst Eisenberg (Wolfgang Nimczyk) die ordentliche Wiederqualifikation, wurde jedoch am „grünen Tisch“ nach der frühen Behinderung an Isis Reglisse aus der Wertung genommen. Dadurch rückten Robert Streamline (Tim Schwarma), Kajsa Greenwood (Robbin Bot) und Agatos (Daniel Kloß) für die Viererwette nach, die dann ebenfalls nicht getroffen war und einen weiteren Jackpot generierte! Mit Ichiro Okina (Bas Crebas), Duiker (Robbin Bot) und Duolottatalkin (Britt Grift) folgten zwar noch mehr oder weniger gemeinte Pferde, doch war für die V6-Wette nach dem oppoloischen Husarenstück der „Drops gelutscht“!

Eine bravouröse Besetzung hatte das Rennen für die beste Tagesklasse gefunden. Wie in allen anderen Prüfungen auch, gab es im „Niels Jongejans-Geburtstagsrennen“ einen auf 1.500 € erhöhten Rennpreis, den sich hier ein erneut gut aufgelegter Mister Ed Heldia nicht nehmen ließ. Der Conway-Hall-Sohn, der mit einem blendenden Formenspiegel angetreten war, schwimmt derzeit auf einer Welle des Erfolges, hatte sich in diesem Amateurfahren aber nicht zu unterschätzende Gegner eingeladen.

Thomas Maaßen ließ sich dann auch nicht lange bitten, pilotierte den Favoriten gleich im ersten Bogen an die Spitze und hatte damit eigentlich schon die Weichen auf Sieg gestellt. Mit durchweg überlegten Fahrten konnte heute die junge Britt Grift gefallen, die hier mit dem Großverdiener Panoramic eine gute Figur abgab und zum Schluss nichts unversucht ließ. Der Alterspräsident des Rennens konnte noch bis auf eine halbe Länge verkürzen und kam mit 1:16,4 zeitgleich mit dem Sieger über die Linie. 

Mit zwei Siegern war Wolfgang Nimczyk (Mister Ed Heldia, XY Diamant) ebenso Trainer des Tages wie Bastian Crebas, der mit Kaboom und Ichiro Okina zwei Sieger für den Stall Payday stellen konnte. 

Umsatzmäßig konnte der Renntag mit 108.415,26 € dank des High Roller-Engagements erneut zukunftsträchtige Akzente setzen und machte Geschmack auf mehr. So freuen wir uns dann auf das nächste Meeting am 10. April mit einem Feuerwerk an Jackpots und Gewinngarantien in schwindelerregenden Dimensionen!