(dk) 33.450 Euro strichen deutsche Besitzer am Dienstag mit drei Startern in Frankreich ein und labten sich damit prächtig an den im Vergleich zu Deutschland ungleich üppigeren Fleischtöpfen.
Den Auftakt machte Stall Habos Kira Bo Face, mit der Danny Brouwer die einleitende Prüfung in Cagnes-sur-Mer gewann. In 1:11,0 / 2.150 Meter, womit sie ihre eigene Bestmarke um eine Zehntelsekunde drückte, sammelte die bei 39:10 co-favorisierte Ready-Cash-Tochter nach einem Rennen im Vordertreffen den an der letzten Ecke schon auf rund fünf Längen enteilten Kash Sniper (Nicolas Ensch), der in der Distanz allerdings mehr und mehr die Aktion verlor und von den Stewards nachträglich gemaßregelt wurde, noch locker ein und strich dafür 11.700 Euro für ihren Propriétaire ein.
Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-02-10/601/1
Nach drei missglückten Versuchen in Trainerhand in Vincennes gab Mario van Dooyeweerd eine knappe Stunde später die Leinen von Duke of New York erstmals an Matthieu Abrivard ab, der es mit dem Wallach auf der 2.700-Meter-Distanz im "temple du trot" von der Spitze aus versuchtr und sich im Finish nur dem um die letzte Ecke weit außen groß aufziehenden Belgier Sam Pierji(Pierre Yves Verva) in 1:13,5 geschlagen geben musste. Der Ehrenplatz des 1:13,7 trabenden Tiger-Woods-As-Sohn spülte 8.750 Euro in die Kassen der Besitzergemeinschaft Dooyeweerd, Armonaite-Huckels und Platvoet.
Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-02-10/7500/7
Lange mit dem Sieg liebäugeln durfte man auch im Nimczyk-Quartier, aus dem man Isla nur eine Woche nach ihrem Rekordlauf erneut in die französische Kapitale entsandt hatte und diesmal mit dem 2.100-Meter-Autostart auch wieder besser bedient war. Aber auch hier hatte am Ende ein Belgier etwas dagegen. Benjamin Rochard hielt sich mit der Kuhsträter-Stute in einer sehr schnellen Anfangsphase zunächst ein wenig zurück, um die 32:10-Mitfavoritin dann in der Senke nach 700 Metern am Regiepult zu installieren.
Dort schien die Achtjährige auch lange souverän, musste sich aber auf den letzten 50 Metern dann doch noch dem munter außen herum stiefelnden Oscar vn Halbeek (Franck Ouvrie) beugen, der sich auf mittlerweile regennasser Piste in 1:11,3 noch um eine knappe halbe Länge an Isla (1:11,4) vorbei arbeitete. 13.000 Euro sind hier der Lohn für die Prodigious-Tochter, die bei nunmehr vier Starts in Paris bereits über 41.000 Euro verdient hat.
Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-02-10/7500/8








