Es ist einer der traditionsreichsten Termine im Trabrennsport. Nun schlägt Alexandre Abrivard vor, den Prix d’Amérique zu verlegen. „Ich bin mit meiner Meinung nicht allein“, so der französische Top-Fahrer gegenüber Paris-Turf.
Der Prix d’Amérique findet seit Jahrzehnten am letzten Sonntag im Januar statt. Ein Termin, den einer der erfolgreichsten Aktiven Frankreichs ändern möchte. In einem Interview mit Paris-Turf spricht Alexandre Abrivard offen über die Möglichkeit, sowohl die Woche als auch den Tag des Rennens zu ändern.
„Ich denke, es wäre sinnvoll, den Prix d’Amérique auf den ersten Samstag im Februar zu verlegen“, sagt er und fährt fort: „Drei Wochen nach dem Prix de Belgique würde das Interesse am Belgique wiederbeleben. Außerdem zeigen Umfragen, dass der Umsatz am ersten Samstag im Monat höher ist.“
Sinkende Wetteinnahmen sind ein großes Thema, das in Frankreich diskutiert wird. Nicht zuletzt nach dem diesjährigen Prix d’Amérique am Sonntag, bei dem der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Prozent zurückgegangen war.
Laut Abrivard sollte nicht nur der Termin des Prix d’Amérique überdacht werden. Er ist grundsätzlich der Ansicht, dass die großen Rennen während des Wintermeetings zu dicht beieinander liegen. „Man muss schon ein Ausnahmepferd haben, um zwei Gruppe-I-Rennen innerhalb von zwei Wochen zu gewinnen“, sagte er gegenüber Paris-Turf.
Alexandre Abrivard steuerte im diesjährigen Prix d’Amérique Just Love You auf den fünften Platz und bereitet sie nun auf den Prix de Paris am 22. Februar vor. Die Stute war im Prix de France nicht gestartet, wo Abrivard mit Epic Kronos Vierter wurde.





