++ Vincennes: 42:10-Favoritin Stonehillpearl (Eric Raffin) in einem 46.000er für vierjährige Stuten in 1:15,1/2850 Meter unplatziert ++ ++ Eskilstuna: Stall Franziskas Slave to Love Cal mit Wim Paal 5. in 1:13,6/1640 Meter ++ ++ Gävle: Gestüt Lasbeks Ultimus mit Örjan Kihlström 1. in 1:15,7/3180 Meter ++ ++ Samstag: Stall Wieserhofs Orlando Paladino mit Roberto Vecchione in einem 8.800-Euro-Rennen für Vierjährige in Montecatini (Startzeit 20:08 Uhr) ++ ++ Sonntag: Auftakt zur Dreifachen Krone in Berlin mit dem Adbell-Toddington-Rennen (20.000 Euro) - Saisoneinstand von Blizzard Diamant mit Robin Bakker - Dazu Stutenlauf, 2. Lauf zur Gold-Serie und 4. Lauf zur Newcomer-Serie - Beginn 13:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Karl Bürger-Gedenkrennen (15.000 Euro) und Derby-Versuchsrennen (10.000 Euro) in Wien mit den Gramüller-Schützlingen Wilander, Golda Meir (Christoph Schwarz) und M Eck Gyver (Marisa Bock) - Der Silberhelm im Rahmen auch mit Indy, Christoph Fischer mit Hello Sport, Barolo Rosso - Beginn 14:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Die Gramüller-Schützlinge Gino, Foxtrott Jet und Indianajones Treb mit Manuel Pistone, Ultrablue mit Enrico Ramazzina im Amateurfahren sowie Karin-Walter Mommerts Innamorata Grif mit Francesco Pettinari in Triest - Beginn 19:20 Uhr ++ ++ Sonntag: Auftakt der bayerischen C-Bahn-Saison in Velden - Vier Rennen ab 14:00 Uhr ++
Prix René Ballière in neuem Gewand
13. Februar 2026

Eines der Sommerklassiker in Vincennes wird völlig umgekrempelt. Ab diesem Jahr wird der Prix René Ballière als Gruppe-II-Rennen über 2.700 Meter ausgetragen und ist auch für Wallache offen.

Das traditionsreiche Rennen wird seit 1967 ausgetragen, doch als Jabalpur im letzten Jahr einen Weltrekord aufstellte, standen nur acht Pferde am Start. Nun hat der französische Verband beschlossen, das Mitte Juni stattfindende Rennen zu reformieren.

Statt eines Gruppe-I-Rennens über 2.100 Meter für Hengste und Stuten wird es ab diesem Jahr als Gruppe-II-Rennen ausgetragen und ist auch für Wallache offen. Das Gesamtpreisgeld von 200.000 Euro, davon 90.000 Euro für den Sieger, bleibt jedoch unverändert.

Das Rennen ähnelt damit dem vorherigen großen Rennen, dem Prix d'Été, der bis zu seiner Einstellung im Jahr 2023 unter denselben Bedingungen ausgetragen wurde.

"Die Idee entstand aus der Tatsache, dass wir den Prix René Ballière nicht länger als Quinté-Rennen halten konnten. Dies zeigte sich besonders deutlich im letzten Jahr mit acht Pferden und zwischen zehn und zwölf von 2019 bis 2024. Dafür gibt es mehrere Gründe. Erstens konzentrieren sich viele Hengste zunehmend auf die Decksaison, und einige der besten französischen Pferde peilen auch internationale Rennen an, insbesondere den Elitloppet, ein anspruchsvolles Rennen, das den Pferden viel abverlangt", erklärt Guillaume Maupas, Präsident des französischen Verbandes, gegenüber Paris-Turf.

Kritische Stimmen von Aktiven

Die Entscheidung ist unter den Aktiven jedoch nicht unumstritten. Paris-Turf hat eine Gruppe von Fahrern und Trainern befragt. Mehrere äußerten sich kritisch zu der Änderung.

"Ich verstehe es nicht. Für mich ist der Prix René Ballière der Prix d’Amérique des Sommers. Ich sehe nicht ein, warum man Rennen dieser Klasse verändern sollte. Ein Sieg im Prix René Ballière wird nicht mehr dasselbe sein. Unsere Pläne mit Jabalpur sind davon nicht betroffen, aber es ist schade, die größten Rennen so zu verändern. Es hätte schon vorher andere Änderungen geben können", sagt Arnaud Chavatte, Trainer des Vorjahressiegers Jabalpur.

Auch Benoit Robin stellt die Änderung in Frage: "Ein Gruppe-I-Rennen ist ein Gruppe-I-Rennen. Manche Trainer arbeiten gezielt darauf hin und schonen ihre Pferde für solche Rennen. Im Sinne der Erfahrung und des Sports ist es nicht falsch, das Rennen auch für Wallache zu öffnen. Die Distanz ist mir egal, aber es ist schade, dass der Wert des Rennens sinkt."

Daniel Wäjersten beantwortet im selben Artikel die Frage, ob die Änderung Pferde aus Skandinavien im Juni nach Vincennes locken könnte: "Zu dieser Jahreszeit ist das Programm für die skandinavische Elite mit hochkarätigen Rennen gut gefüllt. Deshalb erscheint es schwierig, eine Reise nur für den Prix René Ballière in Betracht zu ziehen. Nichts ist endgültig, aber ich glaube nicht, dass diese Maßnahme für die Skandinavier viel ändern wird“, so Wäjersten.