++ Achtung: Aufgrund eines technischen Problems müssen alle E-Mail-Starterangaben für den Gelsenkirchener Renntag am 1. Mai erneut getätigt werden - Bitte dabei die E-Mail-Adresse rvflock@hvt.de in CC setzen oder alternativ die Online-Starterangabe nutzen - Die Starterangabe wurde bis heute, 11:00 Uhr, verlängert ++ ++ Heute: V85 in Örebro mit Axel Sieberts Star Brigadoon (Rick Ebbinge) sowie Karin Walter-Mommerts Gudrid Face und Dark Photon Face (Adrian Kolgjini) - 3. Vorausscheidung zum Paralympiatravet - Im Rahmen Kirsten Kleinbrahms Sartre mit Nathalie Bergström im Monté, Karin Walter-Mommerts Lindy'sleadingman (Björn Goop) und Newcomer Vici (Fredrik Plassen) für Frank Proest und Simon Siebert - Beginn 14:35 Uhr ++ ++ Åby: In den 226.000-Kronen-Vorläufen zum Konung Gustaf V:s Pokal und zum Drottning Silvias Pokal Karin Walter-Mommerts Nicolai Hanover (Adrian Kolgjini) 7. in 1:14,3/2140 Meter, Gerrits Tradings Gourmet d'Arc (Robin Bakker) 1. in 1:12,3/2140 Meter, Stall Adamas' Serena Zon (Magnus Djuse) 4. in 1:13,0/2140 Meter, Rhiannon (Örjan Kihlström) 7. in 1:12,0/2140 Meter - Kalmar: Karin Walter-Mommerts Squeeze'em (Joakim Lövgren) 1. in 1:17,1/2140 Meter Bänderstart, Kenobi Mearas nach Fehler 9. in 1:16,4/2140 Meter, Cabaret Bi (Stefan Persson) 12. in 1:15,2/1640 Meter ++ ++ Neapel: Neunter Sieg beim zehnten Start für Stonehillpearl - Die Vierjährige gewinnt mit Alessandro Gocciadoro ein 11.000-Euro-Stutenrennen für die Besitzergemeinschaft Merwestaal/Stall M.S. Diamanten/Van Dijk GmbH unter Rekordverbesserung auf 1:12,6/1600 Meter ++ ++ Gävle: Figaro II mit Fredric Plassen für Florian Marcussen/Stall Gesvea 2. in 1:14,6/2140 Meter ++ ++ Sonntag: Sieben Prüfungen in Hamburg mit dem Frühjahrspreis der Pferdepfleger - Beginn 14:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Musketerdagen in Skive - Saisonstart von Derbyaspirant Blizzard Diamant im Frosty Hanovers Mindeløb für Vierjährige - Robin Bakker auch mit Y Not Diamant - Ab 14:00 Uhr ++ ++ Mittwoch: Fünf PMU- und zwei Rahmenrennen ab 18:00 Uhr in München ++
Erst die Favoriten, dann die Sensation
21. Oktober 2022

(dintrab-press) Ein abwechslungsreiches Programm mit sieben Rennen fand am Donnerstagabend die verdiente Resonanz und bot Aktiven wie Wettern gehobene Verdienstmöglichkeiten. 3.500 Euro betrug die Dotierung im Hauptrennen, einem Lauf zur Rheinfels-Serie, den sich trotz einer 25 Meter-Zulage Kiss Me Bo sicherte.

Die unverwüstliche neunjährige Stute, die bereits den sechsten Saisonerfolg erzielte und ihre Jahresgewinnsumme auf über 25.000 Euro steigerte, wurde von Sina Baruffolo optimal ins Rennen gebracht und bereits nach 500 Metern ganz nach vorn beordert. Der Rest war Formsache für das Duo, mit dem die Siegwetter ihren Einsatz exakt verdoppeln konnten

Favoriten in guter Form

Schon zu Beginn des Tages hatte es zwei Favoritenerfolge gegeben, von denen der Start-Ziel-Sieg von Ducati Express und Daniel Kloß in der Auftaktprüfung mit mehr als vierfachem Geld geradezu fürstlich honoriert wurde. „Schuld“ war ein Siegjackpot, der die Quoten aller Teilnehmer in die Höhe getrieben hatte.

Auch anschließend war die frühe Führung der Weg zum Erfolg, wenngleich Top-Favorit Jack und Yannick Mollema ein paar hundert Meter benötigten, bis sie die Spitze bekamen. Danach war die Entscheidung gefallen und mit lediglich 1,2:1 gab es auf den „unschlagbaren“ Jack erwartungsgemäß auch die niedrigste Siegquote des Abends.

Mehr war auf die stark verbesserte El Chipy zu verdienen, nachdem sich die favorisierte Kampala Newport aus einem Dreikampf um die Führung schon im ersten Bogen mit einer Galoppade verabschiedet hatte. Ralf Oppoli dagegen überließ dem danach einzigen ernsthaften Konkurrenten Vampire Hunter das Kommando und kam in der Zielgeraden mit seiner Stute im goldrichtigen Moment auf freie Bahn, um unmittelbar vor der Ziellinie die Nase vorn zu haben.

„Blind Date“

Der erste Sieg von Robert Streamline kam beim 18. Start recht ungewöhnlich zustande. Amateurfahrer Maurice Musga hatte zuvor weder im Rennen noch in der Arbeit jemals hinter dem Vierjährigen gesessen, war aber mit einem optimistischen „Dann lerne ich ihn beim Aufwärmen kennen“ in die Prüfung gegangen. Sein Eindruck muss ein guter gewesen sein, denn bereits früh tauchte Robert Streamline in der eigentlich unbeliebten Position außen neben der Führenden auf und hatte trotzdem alles unter Kontrolle. Mehr als siebenfaches Geld gab es am Toto.

Anschließend folgte eine weitere Sieg-Premiere, was in der gewinnarmen Klasse aber keine Überraschung war, hatten doch ohnehin erst zwei der zehn Teilnehmer bislang gewonnen. Rob van Toor verschaffte der Französin Huppe d’Ertals außen mit Führpferd ein optimales Rennen, machte sich in der Schlussphase souverän frei und sorgte in der Dreierwette mit 1.000,20 Euro für eine der höchsten Quoten der letzten Monate.

Freund und Feind verblüfft

Die beiden nicht unbedingt erwartbaren Sieger ließen schon vermuten, dass es in der V6-Wette ebenfalls lohnend werden würde, aber nach dem Erfolg von Ivy Fortuna in der Abschlussprüfung gab es nicht etwa ganz viel, sondern gar nichts. Die von Willem ten Brink auf den letzten 500 Metern aus dem Mittelfeld mit aller Macht nach vorn geschickte Stute, die seit mehr als eineinhalb Jahren nicht mehr gewonnen hatte, brachte nicht nur mit über 71:1 eine sensationelle Siegquote, sondern warf auch alle verbliebenen V6-Wetter aus dem Rennen.

Am nächsten Renntag, Donnerstag 17. November, steht in der beliebten Wettart somit ein namhafter Jackpot zur Verfügung.