++ Heute: Acht Flutlichtrennen in München-Daglfing ab 18:24 Uhr ++ ++ Heute: Rudi Haller mit Pompano Julian, Rilana und Tyrolian Dream in Bologna (ab 13:25 Uhr) ++ ++ Heute: Lenders-Stute Voyage d`Amour mit Yoan Lebourgeois in Vincennes (14:25 Uhr) ++ ++ Aby: Stall Adamas' Nibali mit Joakim Lövgren fehlerhaft - Le Croisé-Laroche: Kirsten Kleinbrahms Napster mit Lea Ahokas in einem 24.000-Euro-Reiten chancenlos - Solvalla: Stall Habos Twinkle Face steigert sich mit Erik Adielsson als Zweite auf 1:12,3/1640 Meter ++ ++ Samstag: Cindy Truppo - erstmals für ihre neuen Besitzer Roger Wittmann und Thorsten Weck - mit Thorsten Tietz im Gran Premio MIPAAF Allevamento Filly (220.000 Euro/2100 Meter) in Neapel von Startplatz 5 u.a. gegen die ebenfalls noch ungeschlagene Caramel Club (8) ++ ++ Sonntag: Herbstpreis der Dreijährigen (10.000 Euro), 7. Lauf zur Gold-Serie (10.000 Euro) sowie drei PMU-Rennen in Berlin-Mariendorf (ab 10:55 Uhr) - Um 13:12 Uhr kommt als Parallelveranstalter Mönchengladbach mit neun Prüfungen dazu ++
Zur Nummer 100 im Tusenklubben…
16. November 2020

Solvalla, Freitag, 13. November 2020. …avancierte am Freitag, 13. November in Solvallas 3. Rennen Claes Sjöström. Sein 1.000. Sieger war Matamoros, ein vierjähriger, von Formula One gezeugter Wallach aus Besitz und Training von Håkan Berger. Der 44-jährige, in Solvalla lizenzierte Sjöström ist der 100. Schwede im Tausender-Klub.

Begonnen hat er den langen Marsch durch die Instanzen 1996 als 18-jähriger mit einem dritten Platz; der erste Sieg war ein Jahr später mit Carl von Silver in Lindesberg fällig. Mehr als 230 Siege hat er in Visby auf Gotland eingefahren, bevor es ihn zurück aufs Festland zog. In der Nähe von Stockholm hat er derzeit 60 Pferde in Training. Meilensteine seiner Karriere waren 2005 der Gewinn der begehrten „Travrondens Guldklockan“, einer Serie für den Fahrernachwuchs, deren Punktbester am Ende eine goldene Uhr erhält, und der Sieg im Solvalla Grand Prix 2011 mit der von ihm trainierten Aisle Stand aus der Zucht von Stefan Melander.

Leichter Aufschwung für Schwedens Trabrennsport

Die Wende auszurufen ist sicherlich viel zu früh, doch ausgerechnet in oder vielleicht wegen der Corona-Pandemie, die über Wochen den Trabrennsport europaweit mit der Ausnahme Schweden komplett lahmgelegt hat, vermeldet der STC erstmals seit langer Zeit einen leichten Aufschwung, was Lizenzen und die Anzahl der Traber bei schwedischen Trainern betrifft, für die der 15. April und 15. Oktober eines jeden Jahres Stichtag sind.

Seit 2003 hat die Zahl der bei schwedischen Trainern stationierten Traber von 24.000 Jahr für Jahr abgenommen bis auf den Tiefpunkt von 15.544 im Vorjahr. Mit Stand vom 15. Oktober 2020 befinden sich derzeit 15.928 Traber in der Obhut in Schweden lizenzierter Trainer.

Noch dramatischer war der Rückgang seitens der Lizenzinhaber, deren Zahl seit Beginn des Jahrtausends von rund 8.500 kontinuierlich auf 4.274 für 2019 gesunken ist. Ebenfalls zum 15. Oktober meldet der STC 4.282.

Darauf, dass dieses kleine Plus mit der Corona-Pandemie zusammenhängen könnte, wollte sich Petter Johansson, der Sportdirektor des STC, nicht festlegen: „Wir haben bereits im Winter einen kleinen Zuwachs an Lizenzanträgen gesehen - bevor Covid-19 das Thema wurde, das alle beschäftigte. Das hat vermutlich viele Ursachen: Traberschulen, der immer attraktiver werdende Ponysport, einfachere Voraussetzungen für die Erteilung einer Lizenz, bessere Bedingungen für die Züchter, Einführung der Breddlopps, das Premiechansen-Verfahren könnten dabei geholfen haben. Wir haben nicht sehen können, dass übermäßig viele ausländische Besitzer ihre Pferde in schwedische Trainerhände gegeben haben, als der Rennsport überall außerhalb unseres Landes brach lag."

"Andererseits haben mehr Wetter und Fernseh- bzw. PC-Zuschauer mangels anderer Angebote jenes der ATG genutzt und sind vielleicht dauerhaft auf den Geschmack am schwedischen Rennsport gekommen. Doch die Umkehrung des langfristigen Abwärtstrends bei Lizenzzahlen und in Training befindlichen Pferden ist extrem schwierig und erfordert noch eine Menge Arbeit, wenn er denn überhaupt gelingt. Die derzeitigen Zahlen, so erfreulich sie sind, sind lediglich eine Momentaufnahme, die nicht überbewertet und schon gar nicht zum Ruhekissen werden darf.“