++ Gramüller/Sparber-Double in Mailand: Erst gewinnt Ronja Walter mit Khalid das Monté überlegen in 1:13,6/1650 Meter, danach feiert Kiwi Fortuna (Andrea Farolfi), ebenfalls für die Besitzergemeinschaft Moschner/Schröder, in 1:13,2/1650 Meter ihren ersten Italien-Sieg - Odense: Siebter Dänemark-Erfolg für Larsson mit Heiner Christiansen (1:14,1/2140 Meter) - Larssons kleine Schwester Lotta beim Debüt Zweite in 1.17,5/2140 Meter - Solvalla: Raw Data (Andre Schiller) Siebte in 1:15,4/2140 - Bente Bigens Raya (Claes Sjöström) nach Führung Fünfte in 1:14,2/2140 Meter - Stall Habos Opalis (Rikard Skoglund) Fünfte in 1:13,0/2140 Meter - Bollnäs: Zweite Plätze für Stall Habos Climber (Tomas Pettersson) und Hector Boko (Rikard Skoglund), die sich auf 1:12,0 bzw. 1:11,5/1640 Meter verbessern ++ ++ Sonntag: Die heiße Derby-Phase beginnt - Toll besetztes Adbell-Toddington-Rennen (20.000 Euro) mit den ungeschlagenen Days of Thunder (Thorsten Tietz) und Teatox (Rudi Haller) - Im Stutenlauf ALL IN LOVE (Dion Tesselaar) und Gigi Barosso (Robin Bakker) - Orlando Jet in der Gold-Serie - Elf Rennen ab 9:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Die Favoriten im 136. Österreichischen Traber-Derby (50.000 Euro/2600 Meter) kommen aus München - Jack is Back (Erich Kubes) und Heck M Eck (Christoph Schwarz) für das Team Lila bzw. die Besitzergemeinschaft Stall Gesvea/Johann Holzapfel u.a. gegen Paul Hellmeiers Power Uno (Jos Verbeeck) und Mon Amour Venus (Matthias Schambeck) - Karl Bürger Gedenkrennen (15.000 Euro/1600 Meter) für Dreijährige mit Joana (Christoph Schwarz) - Beginn 13:00 Uhr ++ ++ Montag: Dinslaken mit einer Sechser-Karte ab 19:00 Uhr ++ ++ Mittwoch: PMU-Soiree mit acht Rennen in München (ab 17:40 Uhr) ++
Turbulenzen in Saint Galmier
01. November 2019
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Bel Avis ohne Mühe in Saint-Galmier (Foto: paris-turf.com)

Der 1200 Meter kurze Rechtskurs wurde zum Groschengrab für die Favoritenwetter. Den Ausschluss des 960er Outsiders Dixit Danica kurz nach dem Ab werden sie mit einem Achselzucken verschmerzt haben. Der fast zeitgleiche Ausfall Anandas (650) und vor allem Blé du Gers‘ (37:10) nach einer Runde, als der mit 25 Meter Zulage bedachte Quinoa-du-Gers-Sohn, für den sich nach vier schwachen Auftritten Jean-Michel Bazire mal wieder selbst das Seidendress übergestreift hatte, unvermittelt sprang, erschütterte sie schon deutlich härter. Umso sicherer schien das Wettgeld auf den Schultern der seit Monaten überaus konstant ihre vorderen Kreise ziehenden Chica de Joudes zu ruhen. Alain Laurent fackelte mit seiner Stute schon am Start nicht lange, jagte Dorgos de Guez ausgangs der ersten Kurve mit einer geharnischten Ansage von der Kommandobrücke, überließ nach 1300 Metern Bilooka du Boscail die Tempoarbeit für eine halbe Runde und übernahm sie dann wieder selbst. Als Fachleute wie Laien den 14. Volltreffer der Jag-de-Bellouet-Tochter bereits sicher verpackt in Sack und Tüten wähnten, spielte auch die Braune mit der breiten Blesse ausgangs der Schlusskurve mit den Nerven ihrer Anhänger Jojo und kam urplötzlich aus dem Tritt, womit einer gewaltigen Überraschung und entsprechenden Quoten Tür und Tor geöffnet waren.

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Freude bei Bazire junior (Foto: letrot.com)

Was vom Elfer-Feld übrig blieb, sackte dankend Nicolas Bazire ein, der Bel Avis mucksmäuschenstill hinter dem die äußere Reihe anführenden Gross Weight geparkt hatte und den Sieger des Gran Premio della Lotteria auf der Zielgeraden in exzellenten 1:12,3 - neuer Rennrekord - vorbeischaufelte. 1½ Längen hinter dem zum 22. Mal ganz vorn landenden Hengst der Ecurie Wildenstein musste der gebürtige Schwede aus der Equipe der Duvaldestins sich auf den letzten Metern auch dem Dänen Aron the Baron hauchdünn beugen. Kaum der Rede wert waren die Ränge fünf und sieben der „Bazires“ Valokaja Hindö und Dorgos de Guez, für die mit vollem Beschlag von vornherein nur ein weiteres Aufbaurennen zur Debatte gestanden hatte. Zum dritten Mal nach Kazire de Guez (2005) und Jardy (2006) ging dieser Grand Prix in den Stall des 20-fachen französischen Fahrerchampions. Für dessen Sohn war’s neun Monate nach dem Erfolg mit Abydos du Vivier der zweite der Kategorie III: „Bel Avis fühlt sich rechtsherum ausgesprochen wohl, musste unterwegs gar nichts tun und konnte nach diesem Verlauf seinen phänomenalen Speed in die Waagschale werfen. So einfach ist’s manchmal.“

Grand Prix du Centre-Est (Gruppe III int., Sechs- bis Zehnjähr.)

2650m Bänderstart, plus 25m ab 565.000 Euro; 90.000 Euro

1.      Bel Avis                          2675   12,3     Nicolas Bazire              181

         8j.br. Wallach von Ganymède a.d. Gloria Maris von Workaholic

         Be: New Blue 1 LLC (Wildenstein Stables Ltd.), FR; Zü: Comte de Bellaigue, FR; Tr: Jean-Michel Bazire

2.      Aron the Baron             

3.      Gross Weight           

4.      Bilooka du Boscail  

5.      Valokaja Hindö      

6.      Aribo Mix                   

7.      Dorgos de Guez     

         Dixit Danica              

         Ananda                     

         Chica de Joudes     

         Blé du Gers               

2650   13,1     Pierre Callier               

2650   13,1     Clément Duvaldestin

2650   13,2     Yves Hurel                    

2650   13,4     Franck Jamard            

2650   13,4     Dominik Cordeau       

2650   13,5     Serge Peltier                

2650   dis.r.    Bertrand Ruet              

2650   dis.r.    Jonathan Cluoq          

2650   dis.r.    Alain Laurent                 

2675   dis.r.    Jean-Michel Bazire       

330

210

130

400

330

430

960

650

16

37

Sieg: 181; Richter: sicher 1½ - k.Kopf - 1½ - 2 - 1½ Längen; 11 liefen

Wert: 40.500 - 22.500 - 12.600 - 7.200 - 4.500 - 1.800 - 900 Euro