++ Halmstad: Karin Walter-Mommerts Allstar (Tyler Mifsud) 1. in 1:17,3/2140 Meter, Euron Face dis.rot, Star Cash (Dante Kolgjini) 8. in 1:16,6/2640 Meter ++ ++ Cagnes-sur-Mer: Danny Brouwer mit Stall Habos Hooper des Chasses unplatziert, mit Horst Müller-Terbilles Lady Black Rochel 3. in 1:14,9/2925 Meter Bänderstart ++ ++ Freitag: Ronja Walter mit der italienischen Stute Euphoria Roc in einem 7.700-Euro-Monté in Mailand (17:15 Uhr) ++ ++ Sonntag: Vier PMU-Rennen sowie die ersten Läufe zur Newcomer- und Silber-Serie ab 10:45 Uhr ++ ++ Sonntag: PMU in Wien mit Christian Strobls Miramax BR (Erich Kubes), Rolf Dürrs Tyron Hill (Lasse Grundhöfer) und Stall Old Englishs Major Ass (Carsten Milek) im 6.000-Euro-Frei-für-Alle - Startzeit 18:25 Uhr ++
Trabrennen in Saudi-Arabien
25. Januar 2026

Saudi-Arabien hat sich rasant zu einer Hochburg im Pferderennsport entwickelt. Nächstes Jahr wird das Königreich auch in den Trabrennsport einsteigen, wenn in der Nähe von Dschidda eine brandneue Trabrennbahn gebaut wird.

„Wir werden die erste Trabrennbahn in unserer Region errichten und wollen die besten Trainer und Fahrer nach Saudi-Arabien holen“, so Ahmed Osilan, Präsident des Saheel-Pferdeprojekts, gegenüber Equidia.

Schon lange kursieren Gerüchte, dass der Trabrennsport bald nach Saudi-Arabien exportiert werden könnte. Am Samstag wurde dies nun bestätigt.

Ahmed Osilan bestätigte in einem Interview mit dem französischen Rennsportkanal Equidia, dass eine größere Investition unmittelbar bevorsteht.

„Das Projekt „Saheel Kingdom of Arabian Horses“ wird am 26. Januar 2026, dem Tag des Baubeginns, offiziell vorgestellt. Ziel ist es, in Frankreich neue Sportarten zu erkunden und diese anschließend nach Saudi-Arabien zu exportieren.

„Kingdom of Arabian Horses“ ist Teil des globalen Tourismusprojekts 2030. Pferde spielen dabei eine zentrale Rolle, und die Idee ist, Trabrennen zu integrieren – eine Sportart, die in unserer Region bisher nicht praktiziert wurde.

Pferderennen sind in Saudi-Arabien ein bedeutendes Ereignis, das Besucher aus aller Welt anziehen und potenziell ein globales Publikum generieren kann. Saudi-Arabien hat eine enge Verbindung zu Pferden, insbesondere durch seinen Gründer, König Abdulaziz, dessen Beiname „Der letzte Reiter“ lautet.“

„Wir verfügen bereits über eine sehr reiche Kultur, ein reiches Erbe und eine lange Tradition“, so Ahmed Osilan.

Premiere 2027

Das Königreich der Arabischen Pferde hat die Vision, ein „Disneyland für Pferde“ zu werden. Die Stadt, in der alles stattfinden soll, liegt nur 20 Minuten vom Flughafen Jeddah im Westen Saudi-Arabiens entfernt.

„Die Stadt, die den Namen King Abdullah Economic City trägt, erlebt derzeit eine rasante Entwicklung mit Hotels, Promenaden und über 7.000 Gebäuden. Wir sind hier in Europa, um die besten Trainingsstrecken zu erkunden und sie anschließend in Saudi-Arabien zu errichten.“

“Im nächsten Schritt werden wir Pläne für eine optimale Infrastruktur entwickeln. Wir verfügen bereits über mehrere Arenen für verschiedene Disziplinen, aber für Trabrennen wird dies die erste ihrer Art in unserer Region sein. Unsere Vision ist es, im September 2027 mit unserem ersten Rennen in Saudi-Arabien, dem „Saudi Trot Race“, den Startschuss zu geben. Wir wollen die weltbesten Fahrer und Trainer anziehen.“

„Im Pferderennsport ist der Saudi Cup das höchstdotierte Rennen der Welt. Auch im Trabrennsport haben wir ein klares Ziel vor Augen, das sehr attraktiv sein wird. Um die Spannung aufrechtzuerhalten, können wir das Preisgeld allerdings noch nicht bekannt geben. Es wird aber mit den größten Veranstaltungen der Welt mithalten können und Champions aus aller Welt anziehen“, so Ahmed Osilan.