++ Åby: Kerstin Walters Ebba nach Fehler 8. in 1:15,8/2140 Meter - Karin Walter-Mommerts Frankie Godiva (Markus Waldmüller) dis.rot, Eugenius Face 2. in 1:14,9/2140 Meter, Don Quijote Face (Adrian Kolgjini) dis.rot ++ ++ Treviso: Stall M.S. Diamantens Yucatan Diamant (Pietro Gubellini) 4. in 1:16,6/2060 Meter Bänderstart - Karin Walter-Mommerts Gaudi' Bi (Roberto Vecchione) dis.rot ++ ++ Sonntag: Vier PMU-Rennen sowie die ersten Läufe zur Newcomer- und Silber-Serie ab 10:45 Uhr - Utkieker bereits gestrichen ++ ++ Sonntag: Prix Comte Pierre de Montesson (Critérium des Jeunes), Gruppe I um 200.000 Euro für Frankreichs Dreijährige in Vincennes - Zum Auftakt greift Stall Germanias Staccato HL mit Benjamin Rochard nach seinem ersten Monté-Sieg im Wintermeeting - Beginn 12:48 Uhr ++ ++ Sonntag: PMU in Wien mit Christian Strobls Miramax BR (Erich Kubes), Rolf Dürrs Tyron Hill (Lasse Grundhöfer) und Stall Old Englishs Major Ass (Carsten Milek) im 6.000-Euro-Frei-für-Alle - Startzeit 18:25 Uhr ++ ++ Donnerstag: Abschluss des Straubinger Wintermeetings mit fünf PMU- und einem Rahmenrennen ab 11:00 Uhr ++
Thriller in Wien
01. Januar 2024

Sir Alfred Hitchcock hätte seine wahre Freude gehabt an dem, was sich am Silvesternachmittag in der Wiener Krieau abspielte.

Mit zwei Siegen Vorsprung auf Christoph Fischer war der amtierende österreichische Champion Gerhard Mayr in das Finale gegangen - und gewann gleich die Auftaktprüfung mit Kiwi's Sixth Sense nach Kampf gegen seinen Widersacher. Neuer Stand 63:60 für den 28-fachen Meister aus Saalfelden.

In den Rennen 2. und 3. belegte Mayr jeweils den Ehrenplatz, bevor ab Rennen 4 Christoph Fischer auf den Plan trat und sich gar Unglaubliches tat.

Mit Casino Royale, Queen of Mystery Bo, Super Crowning und Rimski gewann der Herausforderer vier Rennen in Serie und flog in der Jahreswertung regelrecht an Gerhard Mayr vorbei. Neuer Stand 64:63 für Fischer.

Alles sprach vor der Abschlussprüfung für den ersten Titel der 37-Jährigen, der den klaren Favoriten Lawrence Boko zur Hand hatte, während Gerhard Mayr mit Kronos Vivienne allenfalls theoretische Chancen besaß.

Bis in den Schlussbogen lief es nach Fischers Drehbuch, der in der Siegerlage lauerte, wogegen Kronos Vivienne innen eingemauert war. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse.

Lawrence Boko sprang beim finalen Angriff, wurde von Christoph Fischer fair nach außen pariert und öffnete die entscheidende Passage für Kronos Vivienne, die sich mit dem jubelnden Gerhard Mayr kurz vor der Linie tatsächlich einen Vorteil erkämpfte.

Endstand damit 64:64 - der Goldhelm der Alpenrepublik geht allerdings an Gerhard Mayr, der mehr als doppelt soviele Ehrenplätze erzielte (bei 100 Fahrten mehr) als Christoph Fischer.

Gewertet werden für das österreichische Championat übrigens nur Siege im Inland. Nach deutscher Lesart wäre der Titel an Christoph Fischer gegangen, der 2023 in Deutschland fünf Rennen gewann, Gerhard Mayr nur deren zwei.

Mit seinem 29. Titel zog Gerhard Mayr indes mit Heinz Wewering gleich, der bis dato die alleinige Weltbestmarke an Fahrerchampionaten inne hatte.