++ Heute: Karin Walter-Mommerts Ottens Meteor (Börn Goop), Countess (Johan Untersteiner), Money Honey M.I. (Markus Waldmüller) und Herbert Schützes Conquistador (Marc Elias) in Åby - Beginn 17:45 Uhr - Karin Walter-Mommerts German Kaiser (Anders Eriksson), Olaf Beeks Power of Greenwood (Robin Bakker), DJ Masi für Florian Marcussen/Stall Gesvea und Charming Laura für Patrick Schwenke/Erich Rothe (Fredrik Plassen) in Gävle - Ab 18:20 Uhr ++ ++ Paris: Dr. Christian Ziegeners Larimar mit Esteban de Jesus beim Vincennes-Einstand im Prix de Fontenay-sous-Bois (41.000 Euro) für Fünfjährige 3. in 1:13,9/2850 Meter ++ ++ Jägersro: Die Calgary-Games-Tochter Cruiser (Johan Untersteiner - 1:13,7/2140 Meter) und der Face-Time-Bourbon-Sohn Revanche Boko (Erwin Bot - 1:14,4/2140 Meter) gewinnen die 226.000-Kronen-Vorläufe zum Breeders Course für Dreijährige - Im Rahmen Karin Walter-Mommerts Maverick Silver 2. in 1:16,8/2140 Meter Bänderstart, Pour Mea Double (Markus Waldmüller) 8. in 1:11,9/1640 Meter, Graffiti Brodda (Joakim Lövgren) 1. in 1:15,6/2140 Meter, Euron Face (Adrian Kolgjini) dis.rot ++ ++ Solvalla: Karin Walter-Mommerts Langli gewinnt mit Örjan Kihlström einen Lauf der Stall Courant Solvallaserien 420 in 1:10,6/1640 Meter - KWM's Donna Gold (Anders Eriksson) 1. in 1:15,6/2140 Meter Bänderstart, Pearl Kayz (Björn Goop) 5. in 1:13,2/2140 Meter ++ ++ 1. Mai: 13 Rennen in Gelsenkirchen - BILD-Pokal mit Vorjahressieger Zoom Diamant (Robin Bakker) - 4 x PMU - Beginn 13:40 Uhr ++ ++ 1. Mai: Elf Prüfungen in der Karlshorster Wuhlheide ab 12:35 Uhr ++ ++ Sonntag: Neun Linkskurs-Rennen in Gelsenkirchen ab 13:40 Uhr ++
Stall Habos Doppelschlag
29. Dezember 2019
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Jener erstmals 2017 ins Leben gerufenen V75-Serie, in der bis zum 31. Dezember an jedem Tag außer dem Heiligen Abend eine Königswette ausgefahren wird und eventuell anfallende Jackpots in den ersten Rang (7 Richtige) an Silvester gehen. Drei Außenseiter-Siege im Siebener-Reigen machten bei überraschend hohem Umsatz von 54 Millionen Kronen zwar 34 Systeme bzw. die dahinterstehenden Zweibeiner happy, die je 411.559 Kronen „Weihnachtsgeld“ kassierten, nicht aber die ATG. Der Super-Jackpot für Silvester blieb bei bislang eher bescheidenen 16.229.071 Kronen.

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Volare Gar steigerte sich mit Ulf Ohlsson (rechts) auf 1:11,7 (Foto: travronden.se)

Die aus deutscher Sicht interessanteste der sieben Prüfungen ohne die übliche Klassen-Einteilung, in der für die Sieger je 100.000 Kronen ausgelobt wurden, war die Sprintaufgabe für Pferde bis 375.000 Kronen Gewinnsumme, in die Volare Gar trotz seiner 14 Saisonsiege bestens hineinpasste. Der vor kurzem zu Patrick de Haan überstellte Fuchswallach, auf dessen Visitenkarte als erster schwedischer Eintrag ein Ehrenplatz in Jägersro vom  20. Februar steht, war trotz Startreihe zwei eine Klasse für sich. Während Stall-, aber nicht Trainingsgefährte Payet - der wird von Sybille Tinter vorbereitet - mit seinem Lieblingsfahrer Kim Eriksson von der „3“ gegen Pols Crazy Diamond in blanken 1:07/500m das Kommando behauptete, hatte Ulf Ohlsson mit dem anderen Habo-Trotter zunächst keine Eile und zierte das Ende des Elfer-Pulks. Bei 1:10,2 für den ersten Kilometer mogelte sich Volare Gar allmählich ins Mittelfeld und bekam das sich weiterhin gnadenlos beharkende Spitzenduo in Sichtweite. Die letzten 300 Meter wurden zur Paradestrecke für den Varenne-Sohn, der drei Längen voraus in persönlicher Bestzeit von 1:11,7 um besagte 100 Mille reicher wurde. Glück für Payet, dass der als Zweiter einkommende Enge Kevin 40 Meter vorm Pfosten in Pass fiel und disqualifiziert wurde, so dass er sechs Längen hinter dem fliegenden Volare Gar in 1:12,4 für die aufopferungsvolle Hasen-Arbeit 50.000 Kronen gutgeschrieben bekam.

Wesentlich mehr hatte der alte und neue schwedische Fahrerchampion im Sulky des in Schweden debütierenden Moncler Bo zu tun, bis vor der Königswette der erste Sieg des dreijährigen Wallachs samt 35.000 Kronen unter Dach und Fach war. Von Ohlsson sofort an die Spitze katapultiert, vermochte er seinen Dauer-Quäler Esprit d’Inverne im Einlauf abzuschütteln, hatte dafür jedoch dessen Schatten Tour Possession am Hals, der ihm bis ins Ziel unerbittlich zusetzte. Letztlich behielt der Virgill-Boko-Sohn die Nase um einen „Kopf“ vorn.

Nicht zu überzeugen wusste hingegen Juan, der als Langstrecken-Aficionado über 2640 Meter bestens aufgehoben schien und mit Joakim Lövgren bei 31:10 zum Favoriten erkoren wurde. Einsame Klasse war der von der „8“ nach vorn schnellende Reverend Wine, der dem bereits im Vorfeld feststehenden alten und neuen Bahnchampion Carl Johan Jepson einen geruhsamen Abend bescherte und 3½ Längen voraus seine Pflicht erfüllte. Juan, der nach 700 Metern in Pacific Face eine Lokomotive bekam, die ihn brav durch die zweite Spur zottelte, ließ am Ende jeden Biss vermissen und trudelte als Fünfter ein, was sich in der Lasbeker Stallkasse mit 8.500 Kronen bemerkbar machte.

 

V75-1 (-):                  

V75-2 (-):              

V75-3 (-):                  

V75-4 (-):             

V75-5 (-):                  

V75-6 (Sto):            

V75-7 (Sto):             

Grainfield Aiden / Hannu Korpi            

Reverend Wine / Carl Johan Jepson     

Zinzan Cash / Mikael Andersson         

Goodwill Pellini / Joakim Wallin           

Volare Gar / Ulf Ohlsson                          

Inez Alki  / Hans Crebas

Vikens Fingerprint / Oskar Andersson   

289

38

106

561

38

28

35

 

Umsatz V75: 54.346.802 SEK

1. Rang: 34,33 Systeme à 411.559 SEK

2. Rang: 2.423 SEK

3. Rang: 148 SEK

 

Umsatz Top-7 (-): 1.195.369 SEK