++ München: Mit der 293:10-Außenseiterin La Ballade gewinnt Elisabeth Höll ihr erstes Rennen - Lehmann-Einlauf bei den Trotteur Francais durch Dream Gibus und Birdy de Neuilly - Doppelerfolg für Gerd Biendl mit Rapido Ok und Troublemaker ++ ++ Jägersro: Siegreiches Schweden-Debüt von Gestüts Lasbeks Piccadilly mit Peter Ingves in 1:14,1/2140 Meter - Stallgefährte Jairo Vierter in 1:10,9/1609 Meter - Halva von Haithabu mit Fieber gestrichen ++ ++ Chataillon: Classic Connection mit Jean-Pierre Dubois im Grand Prix Dynavena Maisagri (34.000 Euro) beim Sieg von Valzer di Poggio (Jean-Michel Bazire) Dritter in 1:14,2/2650 Meter ++ ++ Freitag: Zehn Rennen ab 18:30 Uhr in Dinslaken ++ ++ Sonntag: Adbell-Toddington-Rennen in Berlin mit Top-Besetzung - Wild West Diamant (Robin Bakker) vs. Keytothehill (Roland Hülskath) ++
Scharten prächtig ausgewetzt
25. März 2020

(nn) Jägersro, Dienstag, 24. März 2020. Nach dem mauen Vortag in Halmstad hieß es im Stall Lugauer, sich kräftig zu schütteln, ersatzweise den Mund abzuwischen. Weiter ging’s schon am Dienstagabend auf der Heimatbahn Jägersro - und das mit viel Verve. Gleich der erste Hieb saß, und wie! Nur kurz duldete Marc Elias Sweetman in Front, übernahm mit Knowledge’em ausgangs der ersten Kurve das Kommando und führte fortan ein eisernes Regiment. Den nach 1200 Metern angreifenden Redneck Woodland schüttelte der Timoko-Sohn mit der langen Strichblesse ab wie eine lästige Fliege und spritzte leichtfüßig auf drei Längen zum dritten Sieg in Folge und vierten der Karriere davon, der nach 1:13,4/2140m - neue Bestmarke für den vierjährigen Hengst - 30.000 Kronen in die Kasse spülte. Allzu viel Freude hatten seine Anhänger bei Sieg-Odds von 16:10 daran jedoch nicht.

Dem wollte Papa Conrad Lugauer nicht nachstehen und siegte im Vårpokalen (Frühlings-Pokal), der sich an die beste Klasse wendete und mit dem aus viermonatiger Pause kommenden Racing Mange und dem ewig „unvollendeten“ Monark Newmen renommierte Namen unter Order sah, mindestens genauso imponierend. Von der „2“ machte der 45-jährige ganz kurzen Prozess, scheuchte Harran Boko vor Poet Broline und dem von der „3“ halbherzig lossegelnden Racing Mange ins Kommando und durfte sich in dem Gänsemarschrennen alles nach Gusto einteilen. „Männersport“ gab’s allein auf den finalen 500 Metern - in erster Linie vom Maharajah-Sohn, der bei 1:09,2 für diesen Abschnitt niemanden in seine Nähe kommen ließ. Händevoll war der 15. Sieg aus 34 Versuchen - bereits der dritte in diesem Jahr - zwei Längen vor dem spät entfesselten Racing Mange perfekt, dem Joakim Lövgren einen schmerzlosen Saisoneinstand verpasste.

Für Conni Lugauer war dieser fünfte Fahrersieg der Saison zugleich Nummer 26 seines Quartiers; Marc Elias‘ Konto steht bei 19 Treffern.

Vårpokalen (int., mind. 700.001 SEK)

2140m Autostart, 72.700 SEK

1.      Harran Boko                  13,4     Conrad Lugauer                17           

         6j.br. Wallach von Maharajah a.d. Zilan Boko von Muscles Yankee

         Be: JimMit AB & Simon Mitman; Zü: Boko Stables Holland BV, SE; Tr: Conrad Lugauer

2.      Racing Mange           

3.      Poet Broline              

4.      Explosive de Vie      

5.      Rajah Press                

6.      Monark Newmen     

7.      Lover Face                   

13,6     Joakim Lövgren               

13,7     Peter Untersteiner         

14,0     Peter Ingves                      

14,1     Bernardo Grasso           

14,1     Fredrik Persson           

14,2     Christoffer Eriksson      

26

151

95

375

1104

434

Sieg: 17; Richter: leicht 2 - 1½ - 3 - ¾ Länge; 7 liefen

Zw-Zeiten: 12,9/500m - 14,9/1000m - 09,2/letzte 500m

Wert: 30.000 - 15.000 - 10.000 - 6.800 - 5.900 - 5.000 SEK

 

Die tolle Bilanz der Männer aus Blentarp trübte allein Hennesy Boko, der zu seinen 20 Meter Zulage wegen eines Startfehlers 40 weitere packte, nach 800 Metern innen wieder Kontakt hatte, im dichten Pulk zum Schluss mit Reserven ausgebremst wurde und als Zehnter nur die 500 Kronen Antrittsprämie einstrich.