++ Heute: PMU-Abend in Wolvega ab 18:10 Uhr ++ ++ Åby: Kerstin Walters Ebba nach Fehler 8. in 1:15,8/2140 Meter - Karin Walter-Mommerts Frankie Godiva (Markus Waldmüller), Eugenius Face 2. in 1:14,9/2140 Meter, Don Quijote Face (Adrian Kolgjini) ++ ++ Treviso: Stall M.S. Diamantens Yucatan Diamant (Pietro Gubellini) 4. in 1:16,6/2060 Meter Bänderstart - Karin Walter-Mommerts Gaudi' Bi (Roberto Vecchione) ++ ++ Sonntag: Vier PMU-Rennen sowie die ersten Läufe zur Newcomer- und Silber-Serie ab 10:45 Uhr - Utkieker bereits gestrichen ++ ++ Sonntag: Prix Comte Pierre de Montesson (Critérium des Jeunes), Gruppe I um 200.000 Euro für Frankreichs Dreijährige in Vincennes - Zum Auftakt greift Stall Germanias Staccato HL mit Benjamin Rochard nach seinem ersten Monté-Sieg im Wintermeeting - Beginn 12:48 Uhr ++ ++ Sonntag: PMU in Wien mit Christian Strobls Miramax BR (Erich Kubes), Rolf Dürrs Tyron Hill (Lasse Grundhöfer) und Stall Old Englishs Major Ass (Carsten Milek) im 6.000-Euro-Frei-für-Alle - Startzeit 18:25 Uhr ++ ++ Donnerstag: Abschluss des Straubinger Wintermeetings mit fünf PMU- und einem Rahmenrennen ab 11:00 Uhr ++
Rüstiger Rentner
19. April 2023

Mons, Dienstag, 18. April 2023. Er ist seit dem 31. März in Frankreich offiziell Rentner und nicht mehr startberechtigt. Das Faulenzerleben genießen kann und will er elfjährige Ce Bello Romain offensichtlich noch nicht.

Das bewies der elfjährige Wallach beim ersten Auftritt im Ruhestand, für den sein Trainer und Besitzer Sylvain Gérard Dupont sich den Prix Forêt de Bambous in Mons nur ein paar Kilometer jenseits der Grenze in Belgien ausgesucht hatte.

Das war ursprünglich auch das Ziel der beiden Bazire-Eleven Elie de Beaufour und Dorgos de Guez, die aus diesem weiteren Einsatz auf dem Weg zurück zu einstigen Höhen jedoch gestrichen wurden.

So war der „schöne Römer“ der einzige Millionär im Feld und wurde überraschend mit dem nimmermüden, seinen bereits 169. Start absolvierenden Cyriel d’Atom bei 24:10 auf einer Stufe gehandelt.

Wer sich 2021 hier in Mons im Großen Preis der Wallonie nur einem Face Time Bourbon hat beugen müssen und  im Kymi Grand Prix mit Gruppe-I-Lorbeeren heimgekehrt ist, dem musste ohne die Bazires trotz 25 Meter Zulage über 2.840 Meter vor nichts und niemandem bange sein, zumal er blitzgeschwind aus Band zwei losfegte und die Mehrarbeit ratzfatz wettmachte.

Es sollte ideal laufen für den von Jules van den Putte an die Kandare genommenen Braunen, der in zweiter Spur erst in Last Winner, dann nach dessen Führungsübernahme in Ialto d’Hertals durchweg einen Windbrecher vor der Nase hatte. Eingangs der Überseite gab van den Putte seinem Crack den Kopf frei, der Ende derselben in Front war und den langen, schneidigen Spurt bis ins Ziel voll durchzog.

Sechs Längen trennten den nunmehr aus 90 Versuchen 26 Siege und 1.034.159 Euro schweren Klotz - schmale 2.880 Euro waren heute hinzugekommen - von Cyriel d’Atom, der den Start nicht hätte so verschlafen dürfen, um ihn ernsthafter zu fordern. Kann Ce Bello Romain diese Verfassung konservieren, sollte er für die Veranstalter der in den kommenden Wochen in Hülle und Fülle anstehenden skandinavischen Großereignisse ein interessanter Kandidat sein.