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Propulsion Traber des Jahres

(nn) Stockholm, Freitag, 7. Februar 2020. Am Vorabend der ersten V75-Finalrunde der Saison 2020 in Solvalla gab’s wie seit einigen Jahren die rauschende Nacht der Nächte des schwedischen Trabrennsports.

Bei der Hästgalan im Stockholmer Hotel Waterfront wurden die Preisträger für das Jahr 2019 verkündet, darunter auch Schwedens Pferd des Jahres. Dies war die einzige Wahl, in die die Stimmen der Fans eingingen; alle anderen Auserkorenen waren Sache der im Hästsportensklubb vertretenen Journalisten.

Drei Titelträger auf einen Bild: Propulsion, Trainer Daniel Redén und Fahrer Örjan Kilhlström (Foto: imago-images.de)

Für 2018 noch Prix-d’Amérique-Sieger Readly Express unterlegen, entfielen 45 Prozent der Stimmen von „Volk und Journaille“ wie erwartet auf Propulsion. Der in den USA geborene und vierjährig nach Schweden gelotste Muscle-Hill-Sohn war 2019 der Traber in schwedischen Landen, der mit 8,4 Millionen Kronen Gage das meiste Geld gescheffelt hatte - und das, obwohl ihn sein Besitzer Bengt Ågerup vom Stall Zet und Trainer Daniel Redén eigentlich nach dem Sieg im UET-Masters-Finale 2018 schon aufs Alten- bzw. Deckhengstteil geschoben hatten. Wie gut sie getan hatten, „Proppen“ doch wieder anzuwerfen, verdeutlichen neben dem nackten Einkommen Siege im Olympiatravet, Åby Stora Pris und wiederum im Masters-Finale. In diesem Jahr steht für den nunmehr Neunjährigen der Elitloppet im Fokus. Propulsion legte auch den Grundstein für den zweiten Titel als Trainer des Jahres für seinen „Übungsleiter“ Daniel Redén, der als Letzter der Geehrten verkündet wurde: „Dass ich Trainer des Jahres geworden bin wurde, ist großartig. Noch mehr freut mich die Ehrung für Propulsion bei dieser Volkswahl. Ich danke allen für die Unterstützung“, meldete sich Redén telefonisch aus Frankreich, wo er Propulsion derzeit wegen der besseren klimatischen Bedingungen auf die Sommersaison vorbereitet.

Das Umfeld von Readly Express konnte sich mit dem Titel des „Älteren Pferdes“ trösten; in den einzelnen Kategorien stehen nur in Schweden gezüchtete Traber zur Wahl, lediglich fürs „Pferd des Jahres“ sind von in Schweden lizenzierten Trainern vorbereitete Ausländer zugelassen.

Örjan Kihlström darf sich eine weitere Trophäe in seinen Kabinettschrank stellen: Zum neunten Mal wurde der „Iceman“ als Fahrer des Jahres ausgerufen nach einer grandiosen Saison, in der er 56.787.988 Kronen für die Besitzer der ihm anvertrauten Rösser eingefahren hat.

Aufsteiger oder Komet des Jahres wurde Mats Djuse, der 2019 99 Siegerschleifen und 6.414.153 SEK holte. „2019 war wirklich mein Jahr, nachdem es zuvor so ausgesehen hatte, als hätte ich wenig Talent und würde gar nichts reißen“, strahlte der 21-jährige aus Hagmyren, dessen Kennzahlen für 2018 mit 26 Treffern und 1,7 Millionen Kronen Einfuhren sehr viel bescheidener ausgefallen waren.

 

Die Preisträger

Årets häst                                      Propulsion (von Muscle Hill)

Årets Tränare                                 Daniel Redén

Årets kusk                                     Örjan Kihlström

Årets komet                                   Mats Djuse

Årets tvååring                                Revelation (von Ready Cash, I. in Uppfödningslöpning)

Årets treåring                                Power (von Googoo Gaagaa, I. in Trav-Kriterium)

Årets fyraåring                              Attraversiamo (von Kiss Francais, I. in Travderby)

Årets sto                                      Activated (von Jocose, I. in Drottning Silvias Pokal & StoChampionatet)

Årets äldre                                    Readly Express (von Ready Cash, I. in Prix de France)

Årets kallblod                                Björs Frej (von Järvsöviking, I. in Svenskt Mästerskap)

Jim Fricks pris                               Daniel Wäjersten

Helen A Johanssons pris                Emilia Leo

Svensk Travsports Montépris         Anna Erixon und Liselott Nyström

ATG:s hederspris ridsport             Jens Fredricson

ATG:s hederspris galopp               Fredrik Janetzky

Stig H:s skötarpris                       Ellinor Wennebring und Emelie Hillås (Pflegerinnen)

Årets uppfödarbragd                    Vanja & Ronny Olofsson (Züchter von Power)