Man hatte es fast befürchtet. Frankreichs Primus der Generation 2023, der zweijährig bei vier Starts ungeschlagene Nob Hill, goutierte die kurze 2175-Meter-Distanz, bei der es in Vincennes nach dem Start sofort leicht bergab geht und entsprechend Tempo aufgenommen wird, nicht.
Zwar meisterte Mathieu Mottier im Prix Maurice de Gheest (120.000 Euro) die erste Hürde, den Bänderstart, diesmal mit der nötigen Vorsicht fehlerfrei, doch vermochte er den überaus gehfreudigen Gu-d'Héripré-Sohn in seinem Vorwärtsdrang nicht zu bremsen. Eingangs zur Senke folgte der unvermeidliche "Überschlag", bei dem Nob Hill bis zur Disqualifikation sprang.
Die Serie von Nob Hill war nicht die einzige, die ein Ende fand. Der mit einer dreifachen Serie aus Rom und Treviso angetretene schwedisch gezogene Muscle-Hill-Sohn Mister Navajo (Alessandro Gocciadoro) schien allerdings von Beginn an mit dem Tempo überfordert und trudelte weit abgeschlagen als Sechster ein.
Nutznießer des Ausfalls von Nob Hill war dessen bisheriger Kronprinz Nuevo Cash, der dem Mottier-Schützling bei zwei Duellen im November und Dezember jeweils klar unterlag. Theo Duvaldestin setzte den familieneigenen Hengst im Schlussbogen aus fünfter Position ein und wendete im Einlauf das Blatt gegen den lange führenden Nelson Emge (Benjamin Rochard) mühelos.
Mit 1:13,1/2175 Meter egalisierte Nuevo Cash auf klebriger Piste den im Vorjahr von Golden Gio aufgestellen Rennrekord. Er ist in der Siegerliste der sechste Nachkomme von Ready Cash, der das Rennen selbst 2008 gewann und in den Jahren 2014 bis 2019 fünf Mal den Sieger stellte.
Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-01-03/7500/2





