Gleich der erste Nimczyk-Starter der französischen Saison 2026 fügte sich nahtlos in die überragende Bilanz des Vorjahres ein, in der die Schützlinge aus Willich mit neun Siegen und 42 Platzierungen unglaubliche 450.000 Euro verdienten.
Brothers in Arms konnte die Quinte+-Prüfung des Samstags, den Prix de Vic-sur-Cère (71.000 Euro), Course A für Sechsjährige bis 205.000 Euro Kontostand, zwar nicht gewinnen, übertraf aber auch als bravouröser Zweiter die Erwartungen - vor allem die der Wetter - deutlich.
Dabei hatte der Hengst seine aufsteigende Form nicht nur im Herbst in Hamburg und Berlin angezeigt, sondern auch und vor allem Ende November in Vincennes, als er viel zu spät zur Entfaltung kam und statt Sechster in 1:11,3 genauso gut hätte Dritter werden können.
Diesmal waren Distanz (2850 Meter) und Rennverlauf anders. Matthieu Abrivard, der sich als Fahrer immer mehr zum kongenialen Partner der Nimczyks entwickelt, ließ Brothers in Arms lange im Mittelfeld des 16-köpfigen Pulks mitlaufen und orientierte sich beim Angriff der Schweden Call Me Gleipner und Caviar From Mine am Berg im goldrichtigen Moment in deren Fahrwasser.
Das Trio schluckte im Schlussbogen Gegner um Gegner, und als Call Me Gleipner eingangs der Zielgeraden sprang, hatte Brothers in Arms nur noch Caviar From Mine vor sich. Benjamin Rochard brachte den Schützling von Jörgen Westholm in 1:14,1/2850 Meter sicher nach Hause, doch auch Brothers in Arms streckte sich unter den zarten Hilfen seines starken Piloten willig und verdiente sich den Ehrenplatz in 1:14,2 bzw. 17.750 Euro für seine Besitzer Werner Pietsch und den Stall Germania.
Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-01-03/7500/4





