++ Heute: Saisonstart auf der Derbybahn mit TippelTom-Talentförderung und Trabreiten - Acht Prüfungen ab 13:00 Uhr ++ ++ Heute: Prix de Cornulier um 700.000 Euro in Vincennes - Startzeit 15:15 Uhr - Stall Germanias Staccato HL unter Paul Philippe Ploquin im Prix Celine Leclercq (68.000 Euro/2175 Meter) ++ ++ Heute: Karin Walter-Mommerts German Kaiser mit Anders Eriksson in Gävle (13:45 Uhr) ++ ++ Florenz: Siebter Sieg von Karin Walter-Mommerts Father-Patrick-Sohn Fairway di Poggio mit Roberto Vecchione in 1:14,4/1600 Meter ++ ++ Vincennes: Unter klarer Verbesserung des Rennrekords auf 1:10,7/2175 Meter gewinnt der favorisierte Helgafell-Sohn Mhum Flying mit Alexandre Abrivard den Prix de Pardieu (120.000 Euro), Gruppe-II-Monté für Vierjährige - Im Prix de Brest (90.000 Euro/Gruppe III) unterliegt Ino du Lupin der 168:10-Außenseiter in Jongleuse de Lune (Alexis Collette) ++ ++ Eskilstuna: Stall Habos Quick Bo (Örjan Kihlström) 8. in 1:15,0/2640 Meter - Andreas Vergos' Global Commission springt im Kampf um den Sieg - Andreas Marx' Wellerman (Fredrik Plassen) aus zweiter Reihe 6. in 1:11,8/1640 Meter - Stall Cortinas Julius Cortina (Björn Goop) 5. in 1:11,7/1640 Meter - Karin Walter-Mommerts Franky Bahia (Conrad Lugauer) dis.rot, Pearl Kayz (Björn Goop) 5. in 1:11,7/1640 Meter - Zum Auftakt dritter Schweden-Sieg von Charming Laura für Patrick Schwenke und Erich Rothe mit Fredrik Plassen in 1:14,5/2160 Meter Bänderstart ++ ++ Mittwoch: PMU-Abend in Gelsenkirchen - Acht starke Felder ab 19:15 Uhr ++
Für Willich läuft es wie am Schnürchen
04. Januar 2026

Der Prix d'Etrepagny (46.000 Euro/2700 Meter) für fünfjährige Hengste und Wallache bis 100.000 Euro war nicht unbedingt passend ausgeschrieben für Stall Germanias Ready Hill. Mit seinen vergleichsweise mickrigen 28.351 Euro auf dem Konto war er das Leichtgewicht im 14-köpfigen Feld und traf u.a. auf den unlängst in der Berliner Gold-Serie so stark auftrumpfenden Force of Nature, der mit seinen 80.000 Euro günstiger unterzukommen schien.

Doch wie so häufig in den vergangenen Wochen, wuchs ein Vertreter des Stalles Nimczyk über sich hinaus und befand sich überdies bei Matthieu Abrivard in perfekten Händen. Erst am Vortag hatte der 40-Jährige mit Brothers in Arms als Zweiter der Quinte+ bestens harmoniert. 

Abrivard brachte Ready Hill optimal aus dem Band und übernahm ohne großen Aufwand das Kommando, das er in der Senke Benjamin Rochard mit Legacy Jiel überließ. In dessen Windschatten ließ es sich für Ready Hill wunderbar leben. Als seine Lokomotive im Einlauf nicht nur die Innenkante öffnete, sondern gefühlt um acht Spuren nach außen driftete, war der Weg frei für den Buddenbrock-Dritten, der Force of Nature, der ihn bergauf schon überholt hatte, ums dritte Geld in 1:13,7/2700 Meter knapp niederrang.

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Allerdings flog der Schützling von Jaap van Rijn aus der Wertung, da er im Einlauf Flamenco Fer in die Quere kam und von den Beinen holte. Dies schien jedoch eher eine Folge des üppigen Moves von Legacy Jiel gewesen zu sein, der nicht nur Force of Nature irritierte, sondern vor allem den Italiener Fly Top (Eric Raffin) entscheidend abdrängte und konsequenterweise hinter diesen zurückgesetzt wurde.

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Rechts drängt Legacy Jiel Fly Top ab. In weiß Abrivard mit Ready Hill.

Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-01-04/7500/5