++ Budapest: Im 112. Magyar Ügetöderby (14 Mio. Forint = ca. 40.000 Euro/2500 Meter) bezwingt Imre Fazekas mit der Owen-CR-Stute Ginevra in 1:19,4/2500 Meter seine Tochter Andrea mit Get Lucky - Christoph Schwarz mit dem Favoriten Greenback nach verunglücktem Rennverlauf Vierter ++ ++ Wolvega: Sieg Nr. 11 für Fragolino Rosso mit Robin Bakker im TCT Derby der Vierjährigen (44.000 Euro) in 1:13,7/2600 Meter - Im TCT Stutenderby (30.250 Euro) kämpft Brownie Diamant (Michael Nimczyk) in 1:12,8/2100 Meter überraschend die klar favorisierte Hagoort-Dänin Lust for Life nieder ++ ++ Halmstad: In den V85-Rennen Karin Walter-Mommerts Pure Glamour 3. in 1:14,9/2140 Meter Bänderstart, X.X.X.In (Björn Goop) 6. in 1:15,6/2140 Meter Bänderstart, MadisonSquare Kiss (Markus Waldmüller) dis.rot, Dark Photon Face (Dante Kolgjini) GdZ.(1.) - Gestüt Lasbeks Undinia (Örjan Kihlström) 2. in 1:13,1/2140 Meter - Stall Adamas' Under Armour (Joakim Lövgren) bei den GuldSprintern (641.000 Kronen) 5. in 1:10,7/1609 Meter - Im Rahmen gewinnt KWM's Googoo-Gaagaa-Sohn Crew Lane (Johan Untersteiner) ein 20.000-Euro-Rennen für Dreijährige überlegen in 1:14,0/2140 Meter - Stallgefährte Fitzpatrick (Adrian Kolgjini) 5. in 1:14,9 ++ ++ Cesena: Gran Premio Riccardo Grassi (Gruppe III - 37.400 Euro) mit Alexander Van Dijks Jimmy Ferro BR (Giampaolo Minnucci) - Stallgefährtin Regina Wescco beim Saison- und Italieneinstand dis.rot ++ ++ Halmstad: Der Readly-Express-Sohn Orosei Boko (Carl Johan Jepson - 1:12,2/2140 Meter), De Chambeau (André Eklundh) und Custom Chef (Tyler Mifsud) qualifizieren sich als erste für das 70.000-Euro-Finale des Super Trot Cup am 15. August in Berlin ++ ++ Sonntag: Buddenbrock-Rennen (25.000 Euro) mit Blizzard Diamant und der 2. Lauf zum Super Trot Cup (15.000 Euro) in Berlin - Acht Rennen ab 13:00 Uhr ++ ++ Sonntag: PMU-Rennen in Baden mit Sheldrake, Aconcagua (Rudi Haller), Postillion (Peter Platzer) und Hulken Sisu (Hans Hellmeier) - Im Rahmen Rudi Haller mit Gersh Win und L'Amour, Marcus Gramüller mit Debütantin Filippchen - Ab 15:45 Uhr ++ ++ Sonntag: Elf C-Bahn-Rennen in Drensteinfurt ab 14:00 Uhr ++
Munterer Aal im Vincenner Haifischbecken
14. November 2023

Vincennes, Montag, 13. November 2023. Im Mittelpunkt des Montagnachmittags-Interesses stand mit dem Prix du Languedoc ein Rennen der Kategorie III für etwas ältere Recken, die keine 600.000 Euro auf der hohen Kante hatten und von denen einige in diesem Winter, so sie nicht gerade Wallache sind wie Bordeaux, Gigolo Lover und Django du Bocage, durchaus für höheren Weihen vorgesehen sind.

Wobei die Nominierung des Gigolo nur eine Woche nach dessen bombastischem Monté-Sieg im Prix Reynolds auf Level 2 dann doch etwas unerwartet kam - doch Jean-Michel Bazire wird schon wissen, was er seiner noch lange nicht auf vollen Töpfen laufenden Truppe zumuten kann. Er selbst knöpfte sich seine norwegische Neuerscheinung Cicero T.G. vor, die mit 247.582 Euro den finanziellen Underdog für die geforderten 2.850 Meter gab.

Der Maître war gleich im Vordertreffen dabei, klemmte sich nach 800 Meter vor Gigolo Lover ins Kommando und machte bei schneidiger Pace, die so ganz nach dem Geschmack Eric the Eels war, nicht die geringsten Anstalten, den außen aufziehenden Gamay de l’Iton in Front zu lassen. Dieses Trio knatterte lange rund 25 Meter vor dem Rest daher, den Eric the Eel anführte und 700 Meter vorm Ziel den Schulterschluss endlich hergestellt hatte.

Es lief weiterhin brillant für den dänischen Aal aus dem Lot des Südschweden Tomas Malmqvist, der sich im Schlussbogen hinter Gamay de l’Iton noch mal richtig aufbauen konnte. Die Quittung für Franck Nivard meisterliche Vorführung folgte ab der letzten Ecke, wo „JMB“ außer den Leinen nichts mehr in der Hand hatte: Cicero T.G., schon nach seinem Einstandssieg, bei dem die halbe Welt auf ihn abgeladen hatte, mit Rang vier deutlich unter den hochgesteckten Erwartungen geblieben, stellte den Dienst komplett ein.

Ganz anders Gamay de l’Iton, der sich nach einem Moment der Schwäche wieder kräftig am Riemen riss. Doch auch er hatte keine Chance gegen Eric the Eel, dem es in Deckung über weite Distanzen nicht schnell genug sein kann, wie er Ende Mai beim Triumph in Solvallas Harper Hanovers Lopp bewiesen hatte.

Locker steckte der Muscle-Hill-Sohn, der seine Heimat vor drei Jahren Richtung Gallien verlassen hat, auch Gamay de l’Iton in die Tasche und hat nach seinem 14. Sieg „lieftime“565.315 Euro auf dem Kerbholz.

Hinter Happy Valley, die sich Eric the Eel mit dem ersten Schritt als Wegweiser gesucht hatte und ihm nicht vom Hacken wich, so lang die Füße trugen, war Farah des Caux als Vierte die Überraschung der Prüfung. Gigolo Lover hielt Platz fünf fest, doch dürften die gerade erst entdeckten Reiterspiele das willkommenere Metier sein.

„Er ist für den Prix de Bretagne am kommenden Sonntag eingeschrieben. Wir müssen nachdenken, ob er dort starten soll - die Erholungsphase ist ja relativ kurz. Wenn nicht dort, hat er noch weitere Chancen, sich für den Amérique zu qualifizieren. Das ist unser Ziel für diesen Winter. Er entwickelt sich trotz seiner sieben Jahre immer weiter. 1:12,2 über den langen Weg - das war sehr ordentlich, obwohl er ein Stück im Niemandsland (will heißen ungedeckt / Anm.d.Red.) absolvieren musste“, blickte Malmqvist für den Vertreter des ambitionierten Panamera Racing Stable optimistisch voraus.

Prix du Languedoc (Gruppe III int., Sechs- bis Zehnj., keine 600.000 Euro)
2850m Bänderstart o.Z., 90.000 Euro
1.    Eric the Eel    12,2    Franck Nivard    40
    7j.br. Hengst von Muscle Hill a.d. Laurel America von Varenne
    Be: Panamera Racing & Rene Egebro, DK; Zü: Panamera Racing v/Jens Glud Hansen, DK; Tr: Tomas Malmqvist
2.    Gamay de l’Iton    12,3    François Lagadeuc    28
3.    Happy Valley    12,3    Jean-Philippe Dubois    49
4.    Farah des Caux    12,3    Alexis Garandeau    1000
5.    Gigolo Lover    12,4    Nicolas Bazire    130
6.    Héliade du Goutier    12,5    Eric Raffin    110
7.    Django du Bocage    12,9    Mathieu Mottier    770
8.    Cicero T.G.    13,2    Jean-Michel Bazire    74
9.    Al Capone Stecca    13,4g    Gabriele Gelormini    190
10.    Bordeaux    15,1    Lana Henry    1150
Sieg: 40; Richter: sicher 1 - ½ - Kopf - 1 - 1¼ - 4 - 3 Längen; 10 liefen dis.r.
Zw-Zeiten: 10,7/1350m - 10,9/1850m - 12,1/1350m
Wert: 40.500 - 22.500 - 12.600 - 7.200 - 4.500 - 1.800 - 900 Euro

Video: https://www.letrot.com/courses/2023-11-13/7500/5