++ Gelsenkirchen: Tyron Hill (Josef Franzl) und Charmy Charly AS (Michael Nimczyk) teilen sich in 1:13,3/2000 Meter den Sieg im BILD-Pokal ++ ++ Karlshorst: Drei Fahrer- und vier Trainererfolge für Victor Gentz ++ ++ Tingsryd: Karin Walter-Mommerts Ready for Party nach Fehler 4. in 1:14,8/1609 Meter, Ivar von Haithabu (Alice Johansson) 1. in 1:16,1/1609 Meter, Star Cash 1. in 1:12,2/1609 Meter, John Carpenter (Max Säker Lysell) 6. in 1:15,2/1609 Meter, First Wise L. (Bernardo Grasso) dis.rot ++ ++ Lindesberg: Karin Walter-Mommerts dreijähriger Debütant Nex Level Mearas (v. Bar Hopping) mit Anders Eriksson 4. in 1:18,9/2160 Meter Bänderstart ++ ++ Dannero: Karin Walter-Mommerts Kaltblüter Haws Oddvar mit Mats Djuse nach Fehler 6. in 1:33,1/2140 Meter Bänderstart ++ ++ Rättvik: Fulmine Degli Dei mit Fredrik Plassen für Florian Marcussen/Stall Gesvea 10. in 1:14,8/2140 Meter ++ ++ Sonntag: Neun Linkskurs-Rennen in Gelsenkirchen ab 13:40 Uhr ++ ++ Mittwoch: PMU-Matinee in Mariendorf - Sechs Rennen ab 11:00 Uhr ++
Johan Untersteiner wegen Tierquälerei verurteilt
16. Juni 2022

Göteborg, Mittwoch, 15. Juni 2022. Wegen zweier Verstöße gegen die schwedischen Tierschutz-Bestimmungen wurde am Mittwoch vor einem staatlichen Gericht in Göteborg Johan Untersteiner zu 60 Tagessätzen à 300 Kronen (18.000 Kronen/ca. 1.680 Euro) verurteilt. Gegen das Urteil ist Berufung möglich, die der erst kürzlich seinen 1.000. Trainersieg feiernde 38-jährige auch einlegen wird, wie er in einem ersten Statement bestätigte: „Ich halte das Urteil für falsch.“

Angezeigt worden waren die Fälle von den jeweiligen Bahn-Tierärzten nach den Rennen am 21. November 2020 in Jägersro und am 31. März 2021 in Åby. Sowohl Opulent Tile als auch Stand by Ken wiesen bei der Inaugenscheinnahme Striemen auf, die nach Ansicht der Veterinäre und auch des Gerichts von der Peitsche herrührten.

Von den Rennleitungen hatte Untersteiner junior, der seine und die Trainieranstalt seines Vaters Peter Anfang dieses Jahres zusammengelegt hat und nun für 225 Schützlinge verantwortlich ist, in beiden Fällen jeweils 4.000 SEK (375 Euro) und sechs Tage Fahrverbot aufgebrummt bekommen.

Aus der Urteilsbegründung des Gerichts: „Nach der Beweisaufnahme ist unstrittig, dass der Beschuldigte die Peitsche während des Rennens gegen die Pferde eingesetzt hat. Die Schwellungen wurden unmittelbar nach den Rennen von den Bahntierärzten festgestellt und als ‚frisch‘ angesehen. Damit hat Johan Untersteiner den Pferden verbotenerweise erhebliche und andauernde Schmerzen zugefügt, was den Tatbestand der Tierquälerei erfüllt.“

Offensichtlich fiel das Urteil nicht einstimmig aus; ein Jury-Mitglied war der Meinung, Untersteiner habe sich lediglich einen milderen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz zuschulden kommen lassen.