Ganze neun Tage hielt der deutschen Stutenrekord auf Mitteldistanzen von Cosmea, den die Sechsjährige am 25. Januar in Vincennes mit 1:10,9 aufgestellt und die alte Marke von Voyage d'Amour egalisiert hatte.
Am Dienstagmittag war eine Trainingsgefährtin von Cosmea an gleicher Stelle eine Zehntelsekunde schneller. Paul Kuhsträters Isla - erstmals in der Hand von Frankreichs Vize-Champion Benjamin Rochard - trabte in der mit 59.000 Euro dotierten Quinte+-Prüfung als Fünfte 1:10,8/2100 Meter und verbesserte ihre eigene Mitteldistanz-Marke vom Pariser Sieg an Weihnachten um eine volle Sekunde.
Auch bewies die Prodigious-Tochter, deren Abschied von der Rennbahn eigentlich schon feststand, dass ihr die Mitteldistanz (die in Vincennes eine Sprinterstrecke ist) wesentlich besser liegt als die zuletzt von ihr geforderten 2850 Meter, die sie nach offensivem Vortrag so gar nicht goutierte und am Ende völlig unterging.
Aus zweiter Reihe verordnete Benjamin Rochard Isla ein verdecktes Rennen in zweiter, phasenweise dritter Spur, wo er unterwegs sogar mal bis ans Ende des 14-köpfigen Pulks zurückgeschoben wurde.
Unglücklich entwickelte sich die Schlussphase für die 150:10-Außenseiterin. Im letzten Bogen hinter die Spitzengruppe gelangt, wirkte Benjamin Rochard im Einlauf etwas unschlüssig, welchen Weg zum finalen Angriff er wählen sollte. Die Entscheidung für ganz außen kam möglicherweise einen Tick zu spät. So spurtete Isla noch auf den mit 2.950 Euro dotierten fünften Rang.
Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-02-03/7500/1
Deutsche Rekorde aktuell: https://www.mein-trabrennsport.de/Der-Traber/Deutsche-Rekorde-aktuell





