++ Åby: Kerstin Walters Ebba nach Fehler 8. in 1:15,8/2140 Meter - Karin Walter-Mommerts Frankie Godiva (Markus Waldmüller) dis.rot, Eugenius Face 2. in 1:14,9/2140 Meter, Don Quijote Face (Adrian Kolgjini) dis.rot ++ ++ Treviso: Stall M.S. Diamantens Yucatan Diamant (Pietro Gubellini) 4. in 1:16,6/2060 Meter Bänderstart - Karin Walter-Mommerts Gaudi' Bi (Roberto Vecchione) dis.rot ++ ++ Sonntag: Vier PMU-Rennen sowie die ersten Läufe zur Newcomer- und Silber-Serie ab 10:45 Uhr - Utkieker bereits gestrichen ++ ++ Sonntag: Prix Comte Pierre de Montesson (Critérium des Jeunes), Gruppe I um 200.000 Euro für Frankreichs Dreijährige in Vincennes - Zum Auftakt greift Stall Germanias Staccato HL mit Benjamin Rochard nach seinem ersten Monté-Sieg im Wintermeeting - Beginn 12:48 Uhr ++ ++ Sonntag: PMU in Wien mit Christian Strobls Miramax BR (Erich Kubes), Rolf Dürrs Tyron Hill (Lasse Grundhöfer) und Stall Old Englishs Major Ass (Carsten Milek) im 6.000-Euro-Frei-für-Alle - Startzeit 18:25 Uhr ++ ++ Donnerstag: Abschluss des Straubinger Wintermeetings mit fünf PMU- und einem Rahmenrennen ab 11:00 Uhr ++
Holt die Wetter zurück!
27. Mai 2022

Mathieu Mortagne / paris-turf, Dienstag, 24. Mai 2022. Joëlle Conti, Präsidentin der Federation des Courses du Sud-Est (Vereinigung der 13 Rennbahnen in Frankreichs Südosten) sowie der Rennbahngesellschaft von Bollène (Vaucluse) und selbst Traber-Besitzerin und -züchterin, hat sich in einem Gespräch mit Paris Turf nachdrücklich zu einer Tatsache geäußert, die schon vor und seit Jahrzehnten von Rennbahnmanagern nicht nur in Nordamerika und Schweden wie ein Mantra gepredigt wird:

„Trotz aller modernen technischen Möglichkeiten müssen wir uns bemühen, Besucher und damit auch Wetter nach wie vor auf die Rennbahnen zu locken.“

Gerade die Bahnen im Südosten hatten extrem unter den Corona-Lockdowns zu leiden und waren - in der ersten Hochphase 2020 - teils völlig geschlossen, teils nur für die Aktiven und/oder begrenzte Besucherzahlen zugänglich. Conti und die Präsidenten der betroffenen Rennbahnen haben sich für eine der wesentlichen Voruassetzungen des Rennsports stark gemacht, Besucher und Wetter zurückzuholen, und ihre bisherigen Pläne vorgestellt.

Présidente_Sud_Est_2

„Ziel sind neue Animationen, um die Besucher zu den Bahnen zurückzuholen. Es ist eine Möglichkeit, jene zu belohnen, die den Weg zu uns finden. Wir haben Rennsportbegeisterte, aber wir müssen auch drumherum etwas bieten. Dazu haben wir die Rennbahn-Feste ins Leben gerufen."

"Jede der Rennbahnen bietet mindestens zwei derartige Veranstaltungen pro Jahr, und während dieser Renntage werden zwei Reisen verlost, die man eben nur bei einem Besuch auf der Bahn gewinnen kann. Erster Preis ist eine Fahrt zum Prix d´Amérique 2023 inklusive Hotelübernachtung, Stallführung und Einladung ins Panorama-Restaurant. Preis zwei ist der Besuch inklusive Essen zum Renntag des Criterium de Vitesse in Cagnes-sur-Mer 2023."

"Zudem haben wir den ‚Besitzer für einen Tag‘ ins Leben gerufen. Zwei Besucher werden ausgelost und wählen jeweils ein Pferd im regionalen Quarté-Rennen aus. Sie erhalten fünf Prozent der von ihren Schützlingen gewonnenen Rennpreise. Die ‚turfistes‘ wissen das durchaus zu schätzen, wie erste Tests in Cagnes, Hyères und Carpentras bewiesen haben."

Die „Quarté régional“ im Blick

Zugleich hebt Conti die regionale Quarté+ hervor, die auf den Rennbahnen einen durchschnittlichen Umsatz von 25.000 bis 30.000 Euro generiert. „Wir wollen diese sich gut behauptende Wettart hervorheben und haben in Kooperation mit Paris Turf die regionale Tagespresse (Nice Matin, La Provence) um einen pferdesportlichen Fokus erweitert, in dem Profis vorgestellt werden und/oder zu Wort kommen. Außerdem wurde ein QR-Code zum Download des Rennprogramms eingerichtet."

"Darüber hinaus hebt Radio Provence Courses, ein auf Facebook verfügbarer Podcast, der von Alexandre Decoopman moderiert wird, jeden Freitag Persönlichkeiten des Rennsports in unserer Region hervor. Diese Mobilisierung trägt bereits Früchte, wie an den guten Zahlen des Frühjahrs abzulesen ist."

Joëlle Conti, die übrigen Präsidenten und die vielen Freiwilligen sind also auf gutem Wege, ihre persönliche Wette zu gewinnen: die Rennbahnen wieder mit mehr Leben zu füllen.