(dk/MT) "Der Winter hat uns Mal wieder voll im Griff, aber wir sind nun trotzdem auf dem Weg nach Odense. Die Wege sind schlecht, selbst die Autobahn ist nicht gut. Die Trainingseindrücke waren wetterbedingt nicht so perfekt, wie wir es normal gerne gehabt hätten, aber sie haben ihre Tempoarbeiten gehabt, und nun hoffen wir das Beste."
Soweit die Ausführungen von Trainer Ronald de Beer auf seiner Facebook-Präsenz im Vorfeld der Freitags-Veranstaltung auf Fünen. Die Anstrengungen - und gottlob auch Ergebnisse - seiner Schützlinge waren ein schillerndes Beispiel dafür, welcher Unbill sich Aktive mittlerweile ausgesetzt sehen, um für ihre Besitzer das Bestmögliche heraus zu holen.
In der Rückschau erreichte der gebürtige Niederländer an diesem Freitag in Odense vermutlich sogar Historisches, als er mit seinen vier Startern, die den vor Ort Vorbereiteten "auf dem Platz" in Nichts nachstanden, im zweiten Rennen sogar eine komplett deutche Dreierwette manifestierte.
Den Auftakt für sein an den Ablauf gebrachtes Quartett machte die ins dänische Gestütsbuch eingetragene Lucid Flame, mit der Rene Kjær auf der Sprintstrecke von Beginn an allen Attacken eine glatte Abfuhr erteilte, in 1:16,6/1.640 m Start-Ziel gewann und schon einmal 7.500 DKK (rd. 1.000 €) in die Kassen ihres mitbesitzenden Trainers sowie Ingo Wehkamp einzahlte.
"It's all Ronald" hieß es direkt im Anschluss, als erneut Rene Kjær die wie die Zweitplatzierte Inas Winner (Ronald de Beer) von Laurenz Meßmann gezogene und Steve Wolf gehörende Gany zum Erfolg führte, während Stefan Dahl die Alvesloher Dreierwette mit Flotte Lotte komplettierte, womit gleich alle drei Erstplatzierten aus demselben deutschen Quartier kamen - eine Performance, an die sich der Chronist im Land der Wikinger bis dato nicht erinnern kann.
Die mit vier Startern "eingedrehten" 23.500 DKK (rd. 3.150 €) sind sicher kein Vermögen, aber dennoch weit über dem, was hierzulande mit vergleichbaren Leistungen zu erzielen wäre. Well done, Team Ronald de Beer!





