++ Åby: Kerstin Walters Ebba nach Fehler 8. in 1:15,8/2140 Meter - Karin Walter-Mommerts Frankie Godiva (Markus Waldmüller) dis.rot, Eugenius Face 2. in 1:14,9/2140 Meter, Don Quijote Face (Adrian Kolgjini) dis.rot ++ ++ Treviso: Stall M.S. Diamantens Yucatan Diamant (Pietro Gubellini) 4. in 1:16,6/2060 Meter Bänderstart - Karin Walter-Mommerts Gaudi' Bi (Roberto Vecchione) dis.rot ++ ++ Sonntag: Vier PMU-Rennen sowie die ersten Läufe zur Newcomer- und Silber-Serie ab 10:45 Uhr - Utkieker bereits gestrichen ++ ++ Sonntag: Prix Comte Pierre de Montesson (Critérium des Jeunes), Gruppe I um 200.000 Euro für Frankreichs Dreijährige in Vincennes - Zum Auftakt greift Stall Germanias Staccato HL mit Benjamin Rochard nach seinem ersten Monté-Sieg im Wintermeeting - Beginn 12:48 Uhr ++ ++ Sonntag: PMU in Wien mit Christian Strobls Miramax BR (Erich Kubes), Rolf Dürrs Tyron Hill (Lasse Grundhöfer) und Stall Old Englishs Major Ass (Carsten Milek) im 6.000-Euro-Frei-für-Alle - Startzeit 18:25 Uhr ++ ++ Donnerstag: Abschluss des Straubinger Wintermeetings mit fünf PMU- und einem Rahmenrennen ab 11:00 Uhr ++
„Full pot“ für Karin Walter-Mommert
17. Januar 2023

Halmstad, Montag, 16. Januar 2023. Nicht meckern konnte Karin Walter-Mommert am späten Abend nach dem Renntag in Halmstad. Zwei Pferde hatte Deutschlands Besitzerchampionesse auf der ehemaligen Open-Stretch-Bahn im Halland unter Order, und beide kehrten mit fetter Beute heim, wobei sie mit harter Hand regierten.

Zunächst war Frankie Godiva über 1.640 Meter vom kniffligen Startplatz „8“ gefragt. Conrad Lugauer, für dessen Quartier es derzeit brillant läuft, ließ sich nicht lange bitte, übernahm Mitte der ersten Kurve die Regie und hatte damit die leisen Zweifel ob der ungünstigen Startposition früh zerstreut. Nie ernsthaft attackiert, empfahl sich der fünfjährige Readly-Express-Wallach auf fünf Längen zum sechsten Erfolg aus acht Versuchen, der mit 40.000 Kronen belohnt wurde.

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Drei Rennen gewann Conny Lugauer am Montagabend in Halmstad (Foto: Facebook HalmstadTravet)

Wie sich die Bilder glichen! 40 Minuten später machte auch Con Crowe für den gleichen Lohn zügig „tabula rasa“ mit der Konkurrenz. Stefan Persson ließ den gleichfalls 2018 geborenen Conway-Hall-Sprössling extrem vorsichtig von der Leine, so dass er nur als Vierter und Letzter des 2.140-Meter-Bandes abkam. Sicherheit war oberstes Gebot, doch kaum war die Startphase überstanden, wurde der Dunkelbraune auf Attacke gepolt und knöpfte nach 500 Metern Lugauers Arturo Beech die Führung ab.

Das sollte es an gelinder Spannung auch schon gewesen sein, denn im Einlauf setzte sich Con Crowe spielerisch-kraftvoll auf sechs Längen zum achten Erfolg „lifetime“ ab, mit dem er nun 458.647 SEK auf der hohen Kante hat. Auch am Totalisator unterschieden sich die beiden Mommert-Traber nur marginal: Frankie Godiva war für 1,33-fache Sieg-Odds zu haben, Con Crowe notierte bei 1,3-facher Marge.

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Con Crowe (Foto: Facebook HalmstadTravet)